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Praxiserfahrung
von
- Thomas
Wimmer
- Martina
Franke
- Bernd
Nillius
- Markus
Tischler
- Oswald
Brigl

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Lauferfahrung
Nike Air Span
Fünf
Tester berichten über ihre Erfahrungen mit dem Nike Air Span.
30.
August 2000, Martina Franke: 2. Erfahrung
mit dem Nike Air Span
Liebes Running Pur
Team,
hier nun mein zweiter Testbericht, eingebettet in eine (äu-ßerst
subjektive) Beschreibung des Altweilnauer Pflasterlaufes. Ich hoffe, das
es
so ok ist und vielleicht einige Besucher Eurer Homepage Spaß am
Lesen
haben.
Herzliche Grüße, Martina
Das ist ja die Härte....!
Laufschuhtest im Wettkampf
Nachdem die Nike Span Triax mich bereits auf meiner kurzen Hausrunde
positiv ü-berrascht hatten, stellte sich die Frage nach einer Steigerung
der
Testkriterium. Hart und steil schien mir die optimale Devise, um im Härtetest
Dämpfung, Fußführung und Stabilität zu überprüfen.
Ob Top oder Flop soll sich
heute herausstellen.
Der Altweilnauer Pflasterlauf mit seinen 10 Kilometern ist dafür
die
richtige Veran-staltung. 3 schwere Runden mit deutlichem Asphaltgefälle,
engen
Kurven und un-ebenen Waldwegen bieten aufgrund ihrer Vielfalt gute
Testbedingungen. Zudem ist dieser Volkslauf ein Teil der Serie um den
Koch-Cup, die ich
sowieso gerade be-streite.
Also, Klamotten gepackt, Schuhe an und in den schönen Hintertaunus
gefahren.
Hier angekommen heißt es anmelden, umziehen und los an den Start.
Nervosität kommt auf!
Die Schuhe werden ein letztes Mal geschnürt, schön schmiegt
sich der
Schaft um den Fuß. Angenehm ist die sich nach vorne hin verjüngende
und
durchgängig ge-polsterte Zunge, die nicht verrutscht und den Druck
der Schnürung
abfängt. Zumin-dest vom Material her stellt sich am Start ein wirklich
positives
Gefühl ein.
Der Startschuss fällt, es geht los. Das Feld setzt sich in Bewegung,
meine
Schritte werden lang - gleich zu Anfang ein deutliches Gefälle. Schön
hält
die Sohle auf dem Asphalt, die Waffelstruktur scheint sich richtig
festzukrallen. Ich werde mutiger, be-schleunige, mein Gefühl trügt
nicht, auch in der
nun folgenden Kurve zeigt sich eine gute Griffigkeit.
Schon ist der erste Kilometer geschafft und es folgt eine Steigung. Zudem
wechselt der Untergrund, nun gilt es auf aufgerissenen Waldboden zu laufen.
Es wird anstren-gend. Die Unebenheiten nerven. Vor allem beim Überholen
laufe ich jetzt in einer Rinne. Jedoch wird der Fuß gut geführt
und gehalten,
für die gute Schnürung bin ich im Moment wirklich dankbar.
Die Steigung nimmt kein Ende, es geht weiter bergauf. Jedoch wechselt
der
Unter-grund zu Asphalt, was mir Gelegenheit gibt, nun doch gezielter das
Laufverhalten zu beobachten. Zumindest vom Schuh scheint alles optimal,
neben
der Stabilität ist auch das Abrollverhalten angenehm.
Bei 30 Celsius und Windstille ist aber auch das einzige Angenehme, zudem
höre ich Schritte in meinem Rücken. Es wird doch nicht etwa
eine Gegnerin
kommen?
Schnell das Tempo erhöht, an der Steigung soll mich keiner überholen.
Der
Atem pfeift, die Beine werden schwer, die Schritte eine Qual - lohnt sich
die Kämpferei? Egal, nur weiter!
Zwei Kilometer später ist es endlich geschafft, es wird flacher und
der
Abstand zur Zweiten hat sich vergrößert.
Mein Atem wird ruhiger, der Schmerz geht zurück.
Doch gleich - genau - gleich kommt der Härtetest für die Schuhe,
Altweilnaus be-rüchtigte bergab Passage. Es ist unglaublich, man
ist versucht zu
bremsen. 16% Gefälle kosten Kraft. Trotzdem kann ich es rollen lassen
und
schaffe den Wechsel zu langen Schritten.
Hier bin froh mich für diesen Schuh entschieden zu haben. Die nun
folgenden Stöße werden abgefedert, der Fuß in der langen
Flugphase stabilisiert.
Zudem erweist sich auch unter diesen Härtebedingungen die Waffelstruktur
der
Sohle als funktionell und greift selbst auf dem nassen Asphaltboden an
den
Wasserstationen. Obendrein blei-ben die Schnürsenkel gebunden, keine
Selbstverständlichkeit im nassen Zustand.
Das Ziel kommt immer näher, aufgrund der steil abfallenden Wegstrecke
ist
dieser letzte Kilometer doch sehr schnell.
Die Schuhe trommeln auf den Asphalt, trotzdem wird der Fuß wird
gut
geführt und gedämpft.
Die letzten 200 m, die letzte Kurve, ich bin da!
Verschwitzt und glücklich!
Die Zeit ist mit 42: 46 min eher schlecht, trotzdem bin ich Erste.
Gewonnen hat auch der Nike Span Triax, der den Härtetest gut bestanden
hat. Den
Sieg der Männer er-rang Stefan Wohllebe der mit 34:21 gut drei Minuten
vor dem
Zweitplazierten einlief.
Wer an weiteren Informationen zum Pflasterlauf interessiert ist findet
diese unter "Pflasterlauf.de" im Internet.
Bis zum nächsten Mal aus Hadamar,
liebe Grüße, Martina.
14.
August 2000, Martina Franke: 1. Erfahrung
mit dem Nike Air Span
Laufen und Schreiben:
Schuhtestbericht Teil 1 von Martina Franke
Klasse Sache Ihres Laufmagazins, Kontingente verschiedener Laufschuhe
zum
Testen zu verlosen. Nachdem ich Ihre Seite schon länger verfolge,
steht mit
dem Nike Span Triax auch ein für mich interessanter Laufschuh zur
Verfügung.
Schließlich trage ich seit fast 10 Jahren keine Nike-Schuhe mehr,
da sie
mir immer zu "schwammig" waren. Von daher ist für mich
ein Test mit Schuhen
dieser Marke wirklich höchst reizvoll. Also schnell die Fragen beantwortet,
die Schuhgröße eingetragen, die Mail abgeschickt - und - gehofft.
Tatsächlich, Glück gehabt!
Drei Wochen später flimmert die freudige Nachricht über den
Bildschirm -
ich bekomme ein Paar Nike Span Triax zum Testen. Als diese dann kurz darauf
von einem freundlichen Paketservice gebracht werden, wird es spannend.
Ausgepackt und als erstes den vertrauten und immer wieder schönen
Geruch
der neuen Laufschuhe eingeatmet. Sofort stellt sich Lauflust ein. Irgendwie
wirkt sich die Geruchsmischung von Gummi und Nylon direkt auf meine
Trainingslust aus.
Also reingeschlüpft und losgelaufen!.
Aber, so schnell scheint es doch nicht zu gehen. Die Schuhe sind zu
klein!?!!!!
Diese Irritation meinerseits (habe ich in der Mail die falsche Größe
angegeben?) ruft eine sofortige Überprüfung hervor. Nun, es
stimmt alles, mit
Größe 42 (US 9) sind diese korrekt, d.h. eine Nummer größer
als meine
Straßenschuhe. Es bleibt also zu bemerken, dass zumindest dieser
Schuh sehr klein
ausfällt und ich meine erste Trainingseinheit deshalb verschieben
muss.
Stattdessen Kontakte mit Nike zwecks Umtausch, welcher reibungslos geschieht.
Drei Tage später die gleiche Prozedur. Die Schuhe sind da, ein kurzes
Schnuppern an der erregenden Gummimischung. Die Lust zum Laufen setzt
ein.
Vorsichtig reingeschlüpft in den Schuh der Größe 44 (US
10), die Befürchtung,
dass dieser nun zu groß sein könnte, bewahrheitet sich glücklicherweise
nicht!
Mein Fuß registriert ein angenehmes Umschließen des Obermaterials
und auch
das Fußbett gibt die richtige Mischung aus Halt und Freiraum. Das
erste
Gefühl ist wirklich überraschend angenehm, die Schnürung
sorgt für das letzte
Quäntchen "wohlfühlen". Der erste Eindruck ist also
gut, aber wie sieht das
nun beim Laufen aus?
Auf meiner kleinen 5 Kilometer langen Laufstrecke (flach und durchgängig
asphaltiert) erfolgt ein erstes Ausprobieren.
Die ersten Schritte auf dem harten Asphalt werden vorsichtig gesetzt
(Schließlich trage ich seit über 10 Jahren keine Nike-Schuhe
mehr). Sehr angenehm
registriere ich das gute Abrollverhalten. Auch die Waffelsohle hinterlässt
ein gutes Gefühl. Hier scheinen die Konstrukteure die richtige Mischung
an
Griffigkeit getroffen zu haben.
Die Schritte werden mutiger, das Tempo höher. Nun ist auch die dämpfende
Eigenschaft des Schuhs gefragt. Auf dem nun folgenden 1000 m Intervall
auch
hier das Gefühl, die Dämpfung hält auch bei einem höheren
Tempo (3:30 / km).
Gleichzeitig wird meiner leichten Überpronation auch hier entgegengewirkt,
Fußbett und Sohle stabilisieren deutlich.
Für die letzten tausend Meter nehme ich das Tempo wieder raus und
gebe
mich dem darauf folgenden angenehmen Gefühl der Entspannung hin.
Der Schuh
trägt maßgeblich dazu bei, sein guter Sitz, das feste - aber
nicht einengende -
Umschließen des Fußes gibt Halt und Freiraum gleichermaßen.
Ich komme an meiner Haustür an und bin angenehm überrascht.
Der Nike Span
Triax hinterlässt bei mir einen äußerst positiven ersten
Eindruck. Ich bin
gespannt, ob er das unter veränderten Bedingungen halten kann!
Genaueres dann im nächsten Testbericht.
Herzliche Grüße,
Martina Franke
--
2.
Juli 2000, Martina Franke: 1. Bewerbung
zum running-pur-Tester
Liebe Leute von Running
Pur,
habe den neuen Testschuh entdeckt und würde ihn sehr gern testen.
Hier meine Daten:
Wie groß sind Ihre Füße? Gr. 41-42
Wie schwer sind Sie? 67 kg
Haben Sie Plattfüße? Nein
Gibt´s Knieprobleme? Nein
Anm. zum Laufverhalten: Leichte Überpronation
Wieviel laufen Sie? ca. 50km/Woche
Wie schnell laufen Sie? 10km: 38,45 min., 21km: 85 min.
Wie lange laufen Sie? 30 - 90 min.
Mit freundl. Grüßen
Martina Franke
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