!Fünf Tester berichten über Ihre Praxis-Erfahrungen!

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Brooks Hyperion

Astrid Lippert aus Balingen: 4. Bericht (30. 11. 2001)

Hallo Runnig Pur Team und Online Leser,
Heute schreibe ich zum letzten Mal über den Brooks Hyperion, obwohl mir das Schreiben viel Spaß macht. Tatsächlich konnte ich den Brooks jetzt zwei Mal im Schnee testen, für weitere Male ist er mir einfach zu schade, denn ich weiß aus Erfahrung, daß wenn die Schuhe zu oft richtig naß werden, daß sie sich dann etwas härter Laufen, das Material wird wohl trockener und spröder. So hebe ich mir den Brooks fürs Frühjahr auf, wenn wieder richtig viel trainiert wird. Nun aber zum laufen im Schnee, wie immer ist auch hier die Dämpfung optimal, er rollt natürlich weiterhin super ab (auch wenn man etwas vorsichtiger unterwegs ist zweck Eis unter dem Schnee) und das Profil greift auch hier ganz toll, ist klar, daß man auch mit dem Brooks im tiefen Schnee nasse Füsse bekommt, aber ich hatte bei einem anderen Lauf wo nicht so viel Schnee lag das Gefühl, daß die Füße länger trocken geblieben sind.
Also alles in allem bin ich echt begeistert vom Brooks, und ich freue mich schon auf so manchen Wettkampf mit ihm im nächsten Jahr. Ich finde es nur schade, daß er nicht so häufig angeboten wird wie andere Marken, denn dann hätte ich mir vielleicht schon viel früher einen gekauft. Zu beanstanden habe ich nur, wie bereits erwähnt die langen Schnürsenkel, aber ich denke damit kann man leben.
Ich möchte mich hiermit bei Running Pur und Brooks für die tolle Gelegenheit und Erfahrung bedanken den Schuh testen zu dürfen, außerdem wünsche ich allen eine ruhige und besinnliche Advendszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen supertollen Rutsch ins Neue Jahr. Astrid

Astrid Lippert aus Balingen: 3. Bericht (10. 11. 2001)

Hallo Running-Pur und Online Leser,
nach langem hin und her, verschiedene Schuhe noch kurz probiert, habe ich mich am Sonntag dann doch fuer den Brooks entschieden, denn er lief sich in den letzten Läufen vergangener 10 Tage einfach super. Wie schon im Bericht von Running-Pur beschrieben, hatte es am Sonntagmorgen nur 7 Grad (aber in der Sonne, im Schatten waren es nur 2) am Fuße der Burg Hohenzollern, und es fiel einem schon schwer sich bei der Kälte aufzuraffen, bzw. sich warmzulaufen und dann raus aus dem Jogginganzug, aber in der Sonne ging es dann. Beim aufwärmen hatte ich leider mit meinen kalten Füße etwas Probleme, der Schuh fühlte sich plötzlich so hart an, die Schnürung stimmte nicht mehr, und plötzlich hatte ich das Gefühl ein Stein sei im Schuh (es war natürlich keiner, war alles nur die Aufregung, denn soviel Wettkämpfe bin ich ja auch noch nicht gelaufen), es legte sich alles nach 20 min, und gleich nach dem Start war alles vergessen. Der Schuh brachte mich in knapp 1 Std. (59.51) auf den Berg, zwar 2 sec. langsamer als letztes Jahr, aber es war dieses Mal lange nicht so anstrengend und hat somit auch viel mehr Spaß gemacht. Mit dem Brooks hatte ich keinerlei Probleme, er war einfach klasse. Früher habe ich bei einer bestimmten Sportschuhmarke immer gesagt wenn ich ihn mit anderen verglich, daß ich mich in diesen wie im "Wohnzimmer" fühle, und das kann ich jetzt mit gutem Gewissen auch vom Brooks behaupten. Diese Woche lege ich mal eine Pause ein vom laufen, und in meinem letzten Bericht schreibe ich dann wie der Test im Schnee mit dem Brooks ausfällt, denn bei uns auf der Alb schneit es oft recht früh (vielleicht schon dieses Wochende) und das macht dann mit einem guten Schuh immer recht viel Spaß. Allen weiterhin viel Freude (so wie mir) beim laufen.
Grüße Astrid.

Astrid Lippert aus Balingen: 2. Bericht (25. 10. 2001)

Hallo Running-Pur Team und Online Leser,

Ganz vorsichtig habe ich dann am Montag mittag den Brooks angezogen und bin langsam losgelaufen, doch es war, als hätten mich die Mesh-Nähte auf den Zehen noch nie gerieben. Unglaublich, (denn viele haben mir vorausgesagt, daß so ein reiben nicht so schnell, wenn überhaupt, wieder verschwindet) nach ca. 1 1/2 Stunden strammen Bergauflaufen, z.T. quer durch den Wald, von breitem Weg keine Spur, und steilem Bergablaufen auf einem Schotterweg, hatte ich keinerlei Problem mit den Füßen. Ich spürte den neuen Schuh überhaupt nicht, und war richtig happy, daß es so gut lief mit dem Brooks. Gleich am nächsten Tag bin ich wieder mit dem Brooks gelaufen, zwar nur eine kurze Strecke nicht ganze eine Stunde, aber dafür mit flottem Tempo und auch da, keinerlei Problem, kein reiben, drücken oder sonst was es lief wie geschmiert. Auffallend ist nachwievor das tolle Profil der Laufsohle und die echt gute Dämpfung, man hat keinerlei Probleme mit dem Knie oder der Archillesverse. Zwischendurch bin ich auch mal wieder mit einem anderen Schuh gelaufen, einfach auch um die Unterschiede festzustellen, aber ich denke die sind zu gering, um von mir als Laien ertestet zu werden. Am Freitag habe ich den Brooks dann im Stadion getestet und hier lief es natürlich auch super und ohne Probleme. Tja und am Samstag war dann wieder Lauftreff plus extra Training für Hohenzollernlauf angesagt und diesesmal habe ich den Brooks nach einer Stunde angelassen (er reibt ja nicht mehr) und bin weitere 1 1/2 Std. mit ihm gelaufen. Es hat viel Spaß gemacht, doch am Schluß tat mit der Fuß am geschnürten etwas weh und ich habe festgestellt,
daß ich etwas platschfüßiger aufgetreten bin als sonst (vielleicht waren einfach die Füße zu schwer), auch finde ich es schade, daß die Schnürsenkel so furchtbar lang sind, wenn man sie nicht richtig bindet, schlagen sie einem immer um die Füße rum, aber dies ist mir dann erst aufgefallen nachdem es am Wochende geregnet hatte und ich zum erstenmal mit dem Brooks durchs Naße und Matschige gelaufen bin. Aber trotzallem, ich laufe sehr gern mit dem Brooks und werde wohl auch übernächstes Wochenende den Hohenzollernlauf mit ihnen bestreiten, aber das werde ich euch dann in meinem nächsten Bericht erzählen. Bis dahin an alle viel schöne Laufstunden. Grüße Astrid.

Astrid Lippert aus Balingen: 1. Bericht (17. 10. 2001)

Hallo Running-Pur Team und Online-Leser,
Am Mittwoch Nachmittag kam endlich nach langem und ungeduldigem Warten ein Päckchen mit dem neuen Brooks Hyperion. Ich habe Ihn sofort ausgepackt und gründlich begutachtet. Er sieht echt gut aus und am beindruckendsten ist das Profil der
Laufsohle die schon beim hinsehen einen guten Halt verspricht. Leider bin ich schon morgens eine Runde gelaufen, so daß ich ihn zuerst nur im Wohnzimmer getestet habe. Der Schuh fällt etwas größer aus als bei meinen anderen Laufschuhen, was ja aber kein Nachteil sein muß, er ist schön weich und man fühlt sich gleich wohl darin. Für meinen ersten Testlauf habe ich mir eine Strecke rausgesucht, die nicht zu lang ist, falls es doch Probleme gibt und bei der ich den Brooks gleich auf fast allen Bodenbeschaffenheiten testen kann. Zuerst auf dem Asphalt in Richtung Wald, der Schuh fühlt sich gut an und läuft auch gut, nach ca. zwei Kilometern spüre ich am rechten Fuß ein leichtes Reiben einer Mashnaht auf den Zehen was aber nicht sonderlich stört. Dann auf dem geschotterten Waldweg spürt man die gute Dämpung des Schuhs und wo es recht steil Bergauf geht bestätigt sich mein erster Eindruck, das Profil der Laufsohle ist echt super. Endlich im richtigen Rhytmus lief es wie geschmiert und ich vergaß zeitweise sogar, daß ich einen neuen Schuh trage. Am Schluß meiner Runde nach ca. 11 km, wurde das Reiben auf meinen rechten Zehen doch etwas stärker, aber nicht gravierend störend. Fazit nach meinem ersten lockeren Lauf, der Brooks rollt gut ab und dämpft echt gut. Gleich am nächsten Tag war Lauftreff angesagt, habe natürlich voller Stolz meinen neuen Laufschuhe präsentiert. Die erste Stunde bin ich in etwas zügigem Dauerlauf tempo gelaufen, überwiegend Waldwege und oh Schreck, nun spürte ich das Reiben nicht nur am rechten Fuß, nein jetzt fing es auch noch am linken an, und das war dann doch nicht mehr so angenehm. Die zweite Stunde für die ich mich mit einem Laufpartner für ein Tempo- und Bergtrainging verabredet hatte lief ich dann in meinen alten Laufschuhen, die ich vorsorglich im Auto dabei hatte. Aber trotzdem, nach einem Ruhetag heute, freue ich mich schon wieder auf einen Lauf morgen, natürlich mit dem Brooks. Bis zum nächsten Mal und allen eine schöne Laufwoche. Astrid

Astrid Lippert aus Balingen: Bewerbungsschreiben (15. 9. 2001)

Hallo Running-Pur,
Ich lese seit ca. 2 Jahren Eure Zeitschrift und surfe mit Be geisterung seit einem Jahr auf Eurer Internet Seite. Für einen Laufschuhtest habe ich mich auch schon ein paarmal beworben, hat bis jetzt aber nie geklappt, ich versuchs einfach nochmal.
Ich bin 36 Jahre alt, und laufe seit ca. 3 Jahren regelmäßig. Das heißt ca. 50 km in der Woche. Streckenlängen zwischen 8 - 11 km und längere Läufe zwischen 15 und 20 km. Einmal in der Woche laufe ich auch in einem Lauftreff mit. Mit den Knien , sowie mit Plattfüßen hab ich keine Probleme
und nach einer Laufbandanalyse stellte sich heraus, daß ich eine sog. Normalfußläuferin bin. Ich wiege ca. 57 kg und habe bei Normalschuhen Gr. 38, bei Joggingschuhen je nach Fabrikat Gr. 39 - 40. Zur Zeit laufe abwechselnd mit einem Asics und einem Nike, habe aber auch schon Adidas versucht und wäre jetzt echt neugierig, wie sich ein Brooks so anfühlt, zumal es diesen nicht so häufig in unseren Sportgeschäften auf dem Land gibt.

Zur Schnelligkeit kann ich nicht soviel sagen, da ich erst an 3 kleineren Läufen teilgenommen habe, den Tübinger Stadtlauf 2000, den Hohenzollernlauf 2000 und letzten Sonntag den Schmeiental Crosslauf, aber ich denke für 10 km brauche ich schon ca. 55 min. Auf den Hohenzollern möchte ich auch dieses Jahr wieder laufen, und es wäre ganz toll, wenn ich mit dem Brooks Hyperion trainiern könnte.
Ich freue mich darauf bald von Euch zu hören.
Astrid Lippert