|
!Fünf Tester berichten über Ihre Praxis-Erfahrungen! ][ Clemens
Sandschepper ][ Christian
Fleischmann ][ Henk Sipers
][ Astrid Lippert ][ Magnus
Grüger ][ |
|
![]() |
|
|
Christian Fleischmann aus Duisburg (FOTO): 4. Bericht (25. 10. 2001) Hallihallo, Christian Fleischmann aus Duisburg (FOTO): 3. Bericht (25. 10. 2001) Hi, auf geht's in die dritte Runde... Nachdem ist zuletzt ein wenig über das Abrollverhalten geschrieben habe und den Schuh mit meinen anderen Modellen verglichen habe, schneite mir am nächsten Tag Werbung von einem Laufladen ins Haus, u.a. auch mit einer Beilage von Brooks - run happy :-) (dat tu isch !) und da fiel mir folgendes auf: der Brooks Hyperion II wurde als Allroundtrainingschuh mit excellenter (schreibt man das so ??) Dämpfung angepriesen - was auf jeden Fall stimmt ! - und ich war aufgrund eines anderen Testes immer davon ausgangen, dass der Hyperion II ein Lightweighttrainer sein soll, und hatte daher meine Bedenken zu den schnelleren Einheiten wegen des etwas steiferen Abrollverhaltens geäußert. OK - ich also die Küchenwaage raus, Schuhe rein - Gewicht bei Schuhgröße US 10 abgelesen - and the winner is ... 260g Taper RC, 295g Air Skylon, 300g DS-Trainer VI und 360g Hyperion II also kein Lightweighttrainer ?? Sollen sich andere drum schlagen, wo die Grenze liegt ! Meine Entscheidung
war dann die folgende: flott in den mittleren, ganz flott (Intervalle)
in den Schläppchen und die lockeren, ruhigeren oder langen in den
Hyperion II. Und so bin ich in der letzten Woche insgesamt 3x mit dem
Hyperion II gelaufen (Topquote bei 4 Modellen) und bin von der Dämpfung
immer wieder auf's neue angetan - vor allen bei den langen Läufen
durch den Wald - an die steifere Aussensohle hab ich mich mittlerweile
auch gewöhnt, so daß ich mittlerweile auch härtere Untergründe
mit dem Schuh laufe. Da ich auch die Artikel der anderen ein wenig verfolge,
muss ich sagen, dass ich keine Probleme mit den Zehen habe - ich hab genug
Platz im Schuh - was allerdings im Vorfuß auffällt, ist das
das Außenmaterial nicht aus dem ganz dünnen mesh-Material ist,
sondern aus etwas mehr stabileres Material (Kunststoff, Kunstleder, was
auch immer) besteht - dadurch ist der Schuh nicht ganz so gut durchlüftet,
aber es wird ja langsam kühler... oder anders: während mir manchmal
der Wind in die leichteren Modelle blässt, was in der Kombi mit Regen
sehr unangenehm ist, habe ich im Hyperion trockenere und wärmere
Füße (bin halt ein Weichei ;-) ) Christian Fleischmann aus Duisburg (FOTO): 2. Bericht (15. 10. 2001) Hallo, was bisher geschah könnt ihr selbst nachlesen...Am letzten Samstag stand eigentlich der letzte lange Lauf vor dem Marathon in Amsterdam an - eigentlich, da ich jetzt eine Woche später in Frankfurt laufe. Also habe ich mich mit dem Hyperion auf zu einer langen Runde gemacht (ca. 38 km) um auch in den Genuß eines Dämpfungsschuh auf einer langen Einheit zu kommen. Von der Dämpfung der Verse bin ich immer noch angetan - auf Asphalt fiel mir allerdings auf, daß man im Vorfuß die grobe Außensohle, mit dem harten Gummi spürt - gerade, wenn man länger unterwegs ist. Dies kenne ich von meinen anderen Laufschuhen nicht. Im Wald ist die grobe Außensohle nützlich und man bemerkt sie beim Laufen nicht. Auf Asphalt gibt das harte Gummi aber nicht nach, was ich nach ca. 2h als unangenehm empfand (man setzt irgendwie nicht mit dem ganzen Fuß auf, sondern nur da wo sich Außensohle befindet). Was mir beim langen Laufen auch auffiel war das etwas steifere Abrollverhalten - dazu gleich mehr. Beim langen Lauf tat das weiche Innenleben sehr gut und mit dem breiten Vorfuß fühlten sich meine Füße auch nach knapp 3 Stunden noch gut an :-) Sonntag: Ruhetag - Montag: Marathontempolauf im Konkurrenzmodell. Dann am Dienstag der Vergleich, beim lockeren Lauf: Wenn man etwas flotter läuft ist die Sohlenkombi Mittelsohle/Außensohle auf jeden Fall steifer als in anderen Lightweighttrainern (soll laut Werbung ja einer sein...) und mindert die Freude am lockerflockigen Dahinschweben (ca 4:10 Min/KM)- nicht das es keine Freude macht, aber ich laufe meine schnelleren Einheiten lieber in etwas leichteren Modellen (man fühlt sich leichter - man fliegt schöner dahin). Fazit nach nun 2 Wochen: als Dämpfungsschuh eine echte Ergänzung zu meinen bisherigen Modellen - als Schuh für schnelle Tempoläufe weniger geeignet. Also was für längere Einheiten und Waldläufe auf weichem Boden. Christian Christian Fleischmann aus Duisburg (FOTO): 1. Bericht (8. 10. 2001) Moin, moin, am Donnerstag war Bescherung - und das bereits knapp 3 Monate vor dem 2. Weihnachtstag - denn die Laufschuhe sind gekommen. Der erste Eindruck war ein Schuh, der vorne schön breit geschnitten ist, so dass man längere Einheiten laufen kann und dabei trotzdem noch Platz für die dicker werdenen Füße hat. Als zweites fällt die Außensohle auf: sie hat ein grobes Profil, welches auf Waldboden sicher gut greift - und auf Asphalt ? Fragen, die mir jetzt direkt beim Auspacken durch den Kopf gehen. Zunächst also erst mal Laufsocken angezogen, von einem Lebensmittelgeschäft, wo es all die schönen Sachen gibt :-) und ab in die Laufschuhe. Super weich und angenehm am Fuß !! Und erst die Dämpfung der Ferse... echt klasse. Aber das Testen in der freien Wildbahn ist erst für Freitag geplant - mit Vorfreude auf den neuen Schuh, nochmal in die alten und ab zum Marathontempotraining in den Wald. Während es Katzen und Hunde regnet und ich aufpassen muss mich nicht lang zu legen, denke ich über die Außensohle des Hyperion nach - gibt die Sohle mehr Halt auf dem nassen Waldboden ? Es ist Freitag, die Schuhe von gestern sind versifft und stehen zum Trocknen unter der Heizung, die Hyperion lächeln mich bereits beim Frühstück an. Und dann ist es endlich soweit: ich laufe los... Die ersten Schritte ganz bewußt und in die Dämpfung reingehorcht. Was sich im Wohnzimmer schon klasse anfühlte wird jetzt nicht nur bestätigt - sondern getoppt. Direkter Bodenkontakt und trotzdem eine weiche Dämpfung in der Ferse. Im Vorfuß ist die Dämpfung ebenfalls gut bemerkbar und trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass man zu wenig Rückmeldung von der Straße bekommt - das Abrollen ist etwas steifer als in den anderen Modellen, die ich lauf, aber die bessere Dämpfung hebt dies locker wieder auf. Die ersten Schritte sind getan und ich bin mittlerweile im Duisburger Wald angelangt. Der Waldboden ist noch nass und matschig vom gestrigen Unwetter und hier dreht der Hyperion auf... die Außensohle hält, was das Aussehen verspricht. Die griffige Außensohle gräbt sich in den Waldboden, stützt sicher den Fuß, gibt den nötigen Halt und mit dem direkten Bodenkontakt ist man flott wieder in der Schwebephase. TOP ! (Gruss an Viola :o) ) Von dem tollen Laufgefühl auf dem Waldboden beflügelt, laufe ich schneller als geplant und bin flott am Theater an der Ruhr vorbei. Auf dem anschliessenden Asphaltstück ist die Dämpfung wieder tonangebend... So laufe ich, bewußt wie noch nie zuvor, an einem Seitenarm der Ruhr entlang und bin nach 15 Km und 1:05 h wieder zu Hause und mir in einem 100% sicher : ich werde noch viele schöne Einheiten mit dem Schuh verbringen... Die nächste kam dann am Sonntag. Regenerationslauf zum Duisburger Innenhafen mit Viola (Küßchen !) 12 ruhige KM, bei denen die angenehme Dämpfung in Kombination mit dem langsamen Lauftempo wirklich sehr erholsam wirken. Samstag war ich nach 36 langen KM platt und die Fersen hatten auch ihren Teil abbekommen - am Sonntag war hiervon - auch durch die weiche Dämpfung - nicht mehr viel zu spüren. Das angenehme Gefühl, welches ich schon beim allerersten Anziehen im Wohnzimmer hatte ist auch beim Laufen geblieben. Er fühlt sich einfach weich an. Fazit nach den ersten beiden Gehversuchen: Ein toller Dämpfungsschuh, der auf nassen Waldboden und glitschigem Untergrund aufdreht. Ein Trainingsschuh für den Herbst ? Mehr in der nächsten Woche, vom Christian Christian Fleischmann aus Duisburg (FOTO): Bewerbungsschreiben (15. 9. 2001) Hallo running-pur
Redaktion ! |
|