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Frederik
Trettin: 3. Bericht (22. 12. 2001)
Hallo liebe Leser.
Auch in meiner dritten Testwoche bleibt mir nur ein Fazit übrig:
Die Leuchtweite bzw. Leuchtstärke ist bleibt nun mal unzureichend.
Desweiteren ist mir aufgefallen, dass bei längeren Läufen im
Regen oder durch starkes Schwitzen am Kopf das Gummiband auf die Ohren
rutscht.Dies kann man nur verhindern wenn man eine Mütze trägt.Eine
zusätzliches Band über den Kopf würde da sicherlich helfen.Was
den Batterieverbrauch angeht ist festzustellen,das man mit einer LED Lampe
sicherlich viel länger Freude hätte.Zumindest bei meinem umfangreichen
Trainingseinheiten würde dies sich lohnen, verbrauchen LED-Lampen
doch nur einen Bruchteil der Energie.Als Pluspunkt bleibt noch die rote
Warnleuchte anzuführen die man getrennt dazu schalten kann.
Das wars bis zum nächsten Bericht euer Frederik Trettin.
Frederik
Trettin: 2. Bericht (10. 12. 2001)
Hallo liebe Leser!
Leider kann ich euch diesmal nichts gutes über die Stirnlampe berichten.Auch
nach ausführlichen Tests bleibt mir nur ein Fazit: Zur Sicherheit
im Strassenverkehr ist die Lampe zwar geeignet, zum Training im Dunkeln
leider nicht.Auch diese Woche musste ich feststellen das die "Ausleuchtung"
so schlecht ist, dass es schon fast gefährlich ist(Umknicken etc.),damit
bei Finsternis zu trainieren.Die Leuchtweite ist absolut unbefriedigend
was gerade bei schnellen Läufen auffällt.Auch im Nahbereich
ist die Ausleuchtung nicht gerade gut, fehlt einem doch der Kontrast.Ebenso
besteht eine hohe Blendwirkung bei Schneetreiben etc, was nun vielleicht
ein generelles Problem bei Stirnlampen sein mag.
Auch habe ich letzte Woche im strömenden Regen trainiert und bin
zu folgendem Testergebnis gekommen:
Bei längeren Läufen und ohne Mütze rutscht die Lampe auf
die Ohren, was auf die Dauer sehr unangenehm ist.Schnürt man dann
das Gummiband fester, so bekomme zumindest ich leichte Kopfschmerzen.Vielleicht
liegt es aber auch daran das die Augen einfach überanstrengt werden
durch die quasi nicht vorhandene Ausleuchtung.Auch diese Woche hat mir
wieder gezeigt, dass die Night-eye Stirnlampe nichts für diejenigen
ist die wirklich in der Dunkelheit trainieren wollen.Zum heimlich Lesen
unter der Bettdecke mag sie zwar taugen, zu mehr aber auch nicht!!
Ich kann nur jedem empfehlen ca. 50 DM (25 EUR ;-) ) mehr für eine
Stirnlampe auszugeben und dafür eine wirklich sporttaugliche zuerhalten.Danke,
dass ich sie von euch geschenkt bekommen habe, sonst täte ich mir
jetzt in den "Ars.." beissen eine "Kinderspielzeug"
gekauft zuhaben.Sorry ich hab sie nun einmal wirklich auf Herz und Nieren
getestet und zumindest mir bleibt kein anderes Testurteil übrig.
MfG bis nächste Woche Euer Frederik Trettin.
Frederik
Trettin: 1. Bericht (30. 11. 2001)
Hallo liebe Leser!
Seit nun ca. einer Woche teste ich die Stirnlampe "Nighteye".Der
erste Eindruck von diesem Produkt war recht positiv.Geliefert wurde die
Lampe in einem kleinen Fließsäckchen samt Batterien und einer
Ersatzbirne.Ein besonderes Schmankerl ist die Klebebefestigung für
Helme etc.,welche ebenfalls enthalten war.Laut dem Hersteller soll die
Leuchtdauer 5 Stunden betragen, daher würde ich einen Betrieb mit
Akkus unbedingt empfehlen.Wer trainiert den schon weniger als ca. 5 Stunden
in der Woche? Soweit so gut,der Tragekomfort ist Dank des verstellbaren
Elastikbandes (etwas gewöhnungsbedürftig), recht angenehm.Ich
habe sie auch mit Mütze getragen und es gab keine Probleme (Verrutschen
etc.).Das Gewicht von ca. 80g ist auch in Ordnung.
Bei meinen ersten "Gehversuchen" im abgedunkelten Zimmer sah
alles noch recht viel versprechend aus,aber in der Praxis stellte es sich
anders heraus.Nach Einbruch der Dämmerung machte ich mich auf die
Socken um den ersten Praxistest zu wagen.Bereits nach wenigen Metern stand
für mich fest: Die Lampe ist eindeutig zu dunkel.Sie ist zwar mit
einer High-Tech-Xenon Glühbirne ausgestattet,aber die homogene Gesichtsfeldausleuchtung
ist sehr schlecht.Bereits 3 Meter vor mir ist es fast stockfinster! Auf
unbeleuchteten, unbefestigten Wegen ist daher der verstauchte Knöchel
oder der tritt in Hundesch... vorprogrammiert.Selbst auf beleuchteten,
befestigten Wegen ist es für die Augen sehr anstrengend, auf Grund
der schwachen Ausleuchtung.
Am Sitz der Stirnlampe ist auch bei Sprints nichts auszusetzen, doch gerade
bei diesen wäre eine deutlich stärkere Ausleuchtung wünschenswert.Fazit:
Die Lampe ist hervorragend was den Tragekomfort und die "Austattung"(z.B.helles
rote Rücklicht,etc.) betrifft, zum Training im Dunkeln oder in der
Dämmerung ist sie nicht zu gebrauchen.Für diejenigen, denen
das egal ist werde ich sie noch mal auf einen längeren Lauf (3Std.)testen,
diesmal aber bei Tag!
Bis nächste Woche euer Frederik Trettin.
P.S.:Schon warm anziehen beim täglichen Training, bei uns liegt nämlich
schon Schnee!
Frederik
Trettin: Bewerbungsschreiben (16. 11. 2001)
Grüss Gott!
Mein Name ist Frederik Trettin und ich möchte mich für den Test
der Stirnlampe bewerben!
Ich habe gerade vor einer Woche den Münchner-Medienmarathon absolviert
und befinde mich zur Zeit im Aufbautraining für die bayerischen
Cross-Lauf-Meisterschaften.Auf Grund der schon frühen Dämmerung
und zahlreicher Trainingseinheiten im Wald würde sich ein Test obiger
Stirnlampe für mich anbieten(und damit auch für sie).In der
letzten Woche vor dem Marathon habe ich sogar mit der Taschenlampe in
der Hand trainiert,eine Stirnlampe zu testen wäre daher eine wirkliche
Alternative.Ich laufe seit ca.3 Jahren als ambitionierter Hobbyläufer,mein
Wochenkilometerumfang beträgt zur Zeit ca.50 Kilometer,bei 4-5 Trainingseinheiten
pro Woche.Meine Konfektionsgrösse ist 48.
Mit freundlichen Grüssen
Frederik Trettin
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