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Stirnlampe von Night-Eye

Christian Sörensen: 2. Bericht (4. 12. 2001)

Testbericht 2:
das mit dem Wippen des Batteriefachs hab ich jetzt durch Festerziehen des Stirnbands in den Griff bekommen. Mag sein, dass auch das zu meinen Kopfschmerzen mit beigetragen hat. Die eigentliche Ursache für selbige liegt wohl aber in der extrem hohen Konzentrationsanforderung für die Augen: ich bin nun einige Male bei absoluter Dunkelheit unterwegs gewesen; nach spätestens einer Dreiviertelstunde flimmerte es dann vor den Augen, den Lichtkreis nahm ich nicht mehr richtig wahr und erwähnte Kopfschmerzen stellten sich ein. Den Kopf stillhalten konnte ich zuletzt auch bei höherem Tempo (4,30er-Schnitt), aber die Reaktionszeit, die einem zwischen dem Erkennen eines Hindernis und dem Ausweichen bleibt, bewegt sich im Bereich einiger Zehntelsekunden.
Durch eine stärkere Leuchtkraft bliebe einem etwas mehr Zeit, um Pfützen, Matsch, Ästen und Co nicht auf den Leim gehen zu müssen. Die eigenen, hundert Mal gelaufenen, Runden verlassen und auf etwas unbekannteren Wegen seine Kilometer abzuspulen halte ich unter diesen Voraussetzungen für ausgesprochen riskant.
schönen Gruß
christian

Christian Sörensen: 1. Bericht (30. 11. 2001)

Hallo Running-Pur,
vorab erst einmal vielen Dank dafür, dass ich die Stirnlampe Nighteye für euch testen darf. Wenn man was geschenkt bekommt soll man ja eigentlich nicht darüber meckern, aber so 100prozentig bin ich mit der Lampe dann doch nicht zufrieden: das Gewicht mit Batterien liegt zwar bei angenehmen 125 Gramm, jedoch wippt das Batteriefach am Hinterkopf (mit Rückstrahler) bereits bei sehr langsamen Lauftempo ordentlich hin und her.
Der Hersteller wirbt mit einer Leuchtweite von 50 Metern, dank einer "extrem hellen High-Tech-Xenon Glühbirne"...entweder liefen die mitgesandten Batterien bereits auf dem letzten Saft, oder aber man hat sich bei der Leuchtkraft grob verschätzt; jedenfalls hab ich mit dem kleinen Lichtkegel nur die nächsten 5 Meter einigermaßen ausleuchten können, und das auch nur dann, wenn ich meinen Kopf extrem still gehalten habe. Bei 6,30er-Schnitt mag das noch gerade eben funktionieren, wie es bei höherem Lauftempo ausschaut werde ich demnächst mal genauer testen.
Zu Gute halten muß man den Entwicklern allerdings, dass sie versucht haben, etwas eigentlich fast Unmögliches zu schaffen...
nächste Berichte folgen,schöne Grüße
christian

Christian Sörensen: Bewerbungsschreiben (16. 11. 2001)

Hallo Running-Pur!
ich würde mich gerne als Tester für die Stirnlampe bewerben, weil ich dazu neige, auch in den Wintermonaten noch lange Trainingseinheiten in den heimischen Wäldern zu unternehmen, was mir in den 4 Jahren in denen ich jetzt laufe einige Augenarbeit aufgezwungen hat...Ich bin 23 Jahre und laufe 200 Kilometer pro Woche als Vorbereitung auf etwaige (Ultra-)Marathons. Mein Kopfumfang beträgt etwa 60-62 cm.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Sörensen