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Bericht
Medien-Marathon-München
Tester berichten über dieseMarathon-Premiere (15. 10. 2000).
Peter
war mit seiner 20 Monate junge Tochter im Baby-Jogger unterwegs: Lesen
Sie, wie der Nachwuchs dieses Sportlers den Marathon-Neuanfang in München
erlebten.
Ideale äußere
Bedingungen bei bestem Herbstwetter, was wünscht sich der Marathonteilnehmer
mehr? Natürlich wünscht er sich auch, dass auch die Organisatoren
ihre Aufgaben erledigt haben und der Wettkampf perfekt über die Bühne
geht. Das war gerade beim Münchener Medien-Marathon am 15.10. die
große Frage. Denn nach vielen Pleiten, Pech und Pannen der früheren
Veranstaltungen dieser in der hauptstadt der Bayern versuchten die Ausrichter
nach vier Jahren Marathon-Pause einen neuen Anlauf. Um das Fazit vorweg
zu nehmen: Im Großen und Ganzen ist die "Premiere" gelungen.
Die Stimmung war bei flotter Musik schon am Start großartig, die
Verpflegung an der Strecke mit Getränken und Bananen gut organisiert
und das Publikum ging so weit vorhanden ebenfalls mit. Ach
ja, das Publikum! Offenbar waren die Münchener an diesem Tag alle
selber in den Bergen. Denn von der Innenstadt abgesehen verliefen sich
die Zuschauer mehr oder weniger. Von Ausnahmen natürlich abgesehen,
und wir waren selbst eine: Denn wo ich im Baby-Jogger mit meinem Papa
auftauchte, wurden wir immer mächtig angefeuert. "Die hat es
gut" oder "Super-Papa" bekamen wir mit auf den Weg. Für
mich gab es alle fünf Kilometer Bananen ich fand's okay. Alles
perfekt also? Das nun auch wieder nicht: Insbesondere auf den ersten sechs
Kilometern waren die Wege viel zu eng und deshalb von individuellem Wettkampftempo
wenig zu spüren. Erst danach konnte man "befreit" laufen.
Dann ging es wie gesagt perfekt ins Ziel. Dort war das Gedränge wieder
groß, weil die Getränkestände nicht weit genug auseinander
standen. Verwunderlich ist das angesichts der Tatsache, dass sich die
Münchener Veranstalter professionelle Berater ins Organisationskomittee
geholt hatten. Wenn München wirklich zu den großen vier oder
fünf in Deutschland aufsteigen will, bleibt also noch eine Menge
zu tun.
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