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Laufberichte von
- Harald
Bayohr
- Manfred
Izba

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Bericht
Nürburgring-Lauf
Tester berichten über diesen 25-Kilometer-Lauf (24. 9. 2000).
Harald
Bayohr : Legende
oder Leidenschaft?
Für Motorsportfans übt der Nürburgring seit Jahrzehnten
eine große Faszination
aus und das nicht erst seit dem "Schumifieber".
Aber auch für Läufer besitzt der Rennparcours in der Eifel für
einen Tag im Jahr
eine große Anziehungskraft. Wer "durch die grüne Hölle"
gehen will, muss leiden!
So das Motto für eine Lauf- und Breitensportveranstaltung mit
Familienausflugscharacter. Ob Bambinis, Skater, Schnupperläufer oder
Marathonis
- der Nürburgring bietet wirklich für alle was!
In diesem Jahr war es höchste Zeit für mich, die 23,8 Kilometer
lange
Nordschleife persönlich kennenzulernen.
Nachdem sich die morgendliche Kälte der Eifel ein wenig verzogen
hatte (die
Walker starteten über die 9 KM-Distanz bei kaltem Wind und fast winterlichen
Temperaturen) erwärmte nach und nach die kräftig scheinende
Sonne den Asphalt.
Um 10.30 Uhr Start über die Nordschleife bei einem traumhaften Wetter.
Über 2500 Läufer und Läuferinnen aller Altersklassen machten
sich auf den Weg
durch die "grüne Hölle".
Ich war von Beginn des Rennens an überrascht: Überrascht über
die Ruhe und die
Einsamkeit beim Laufen, trotz der vielen Teilnehmer. Überrascht über
die Enge
der Autorennstrecke, denn im TV hat man eine andere Perspektive, die Fahrbahn
sieht unendlich breit aus. Und überrascht über den wundervollen
Blick, wenn man
Zeit und Muße hat, diesen über die Nürburg und die schöne
und waldreiche
Landschaft der Eifel schweifen zu lassen. Nicht jeder kann diesen genießen.
Denn
auch die Strecke bietet Abwechslung. Ein einziges auf und ab, rauf und
runter.
Lange und steile Anstiege wechseln, dann geht es abrupt wieder hinunter.
Ich habe mir von Beginn an nichts vorgenommen, wollte genießen und
mich wohl
fühlen. Und dementsprechend bin ich gelaufen! Viele übernahmen
sich, gingen
bereits nach mittlerer Distanz an den Steigungen und anderen blieb die
Puste
erst auf der langgestreckten und leicht ansteigenden Zielgeraden weg.
Aber bis
dahin war es ein weiter Weg, eben 20 Kilometer. Viele kamen mir auf dem
Verlauf
der Strecke entgegen. Da halfen auch die gut bestückten Verpflegungsstände
und
der kühle Wind nicht weiter. Auch ich bekam die steilen Steigungen
und die
rasanten Abfahrten zu spüren, in den Oberschenkeln natürlich,
denn da schmerzt
es am meisten! Aber auf besagter Zielgerade konnte ich zusetzen und ich
ließ
mich treiben, endlich, von der besonderen Faszination der Nordschleife
gefangen.In 2.02 passierte ich die Ziellinie und der Familientrubel nahm
mir die Stille
und die Ruhe. Auch als Motorsportgegner habe ich sie genossen, die grüne
Hölle,
die Faszination des Nürburgrings!
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