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Praxiserfahrung von

  1. Wolfgang Paatsch
  2. Sabine Weiß
  3. Wolfgang Rieth
  4. Udo Beyer
  5. Andreas Wurm

 

 

Lauferfahrung Asics GT 2050

Fünf Tester berichten über ihre Erfahrungen mit dem Asics GT 2050.

10. Oktober 2000, die fleißigste Testläuferin aller Zeiten schreibt wieder über den GT 2050.Sabine Weiß hat das Wort:

Hallo running-pur team,
schon wieder ist ein Monat um....
37. Testlauf, 10.9.2000, 12.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer 503-
508)
meine Laufkollegen haben mich überredet mal aus Spaß einen
Schnupperriathlon mitzumachen. Also auf ging es nach Niederselters, wo wir
mit super-tollem-fast-noch-Sommerwetter belohnt wurden. Ja und dann mein
erster Triathlon. Erst Schwimmen: das habe ich ja seit der Schule nicht mehr
gemacht so in gordneten Bahnen. Zum Glück waren es nur 500m, die ich dann
auch ohne abzusaufen überstand. Das Radfahren war da schon spannender -
erntete ich doch ungläubige Blicke, als ich am Berg die 'Profis' auf meinem
ins-Büro-und-zum-Brötchenholen-fahr-Rad überholte. Die letzte Disziplin war
dann dervon mit ersehnte 5000m Lauf. Aber was war das ? Nach dem radeln lief
ich zunächst wie auf Holzbeinen und als ich mich eingelaufen hatte, war die
Strecke schon vorbei.
Ufff, jetzt erzähle ich vom Spaß und gar nicht von den Schuhen,
also:
Ich bin gleich nach dem Schwimmen und Füße abtrockenen ohne Socken
in die 2050 geschlüpft. Das ging gut. Beim Radfahren habe ich meine
Fußmuskeln schon zu spüren bekommen aber als nicht ambitionierte
ich-mache-hier-nur-mal-so-mit-Frau war das ja egal.Das anschließende Laufen
ging trotz ohne Strümpfe auch ohne Blasen ab. Froh war ich über die immer
noch guten Stützeigenschaften des 2050, da meine Füße vom Radfahren schon
irgendwie völlig ungewohnt belastet waren.
38. Testlauf, 14.9.2000, 18.30 Wetter: es ist kühl (Schuhkilometer 508-
531)
endlich mal wieder ein längerer Dauerlauf, so richtig ausgiebig zum
Plaudern, wie schön.
Überwiegend Feldwege, 5km im Wald und auch ein wenig Straße. Der
Schuh läuft und läuft und läuft. Völlig problemlos ist das inzwischen mein
Lieblingsschuh geworden. Ein Freund, auf den ich mich verlassen kann, der
immer da ist ohne sich irgendwie bemerkbar zu machen.
39. Testlauf, 18.9.2000, 20.30 Wetter: es ist kühl und es
nieselt(Schuhkilometer 531- 543)
auf Dienstreise in den Niederlanden freue ich mich, dass die Straßen
dort so schön beleuchtet werden. Auf fast unbenutzten Radwegen komme ich so
auf ein paar lockere Kilometer.
40. Testlauf, 20.9.2000, 7.00 Wetter: es ist kühl (Schuhkilometer 543- 556)
so früh am Tag und schon laufen? Tja was hilft's , wenn man abends
vor lauter Fachsimpelei nicht mehr dazu kommt.... Aber in Holland gibt es
wenigstens was zu sehen unterwegs auf neuen Strecken. 5km einlaufen und 5km
auslaufen werden so zum Genuss in hügeligem Gelände. (Na gut die ersten 2km
waren schon noch etwas steif). Mittendrin auf asphaltiertem Radweg (noch
feucht und rutschig vom Tau) einige schnelle 500m Stücke. Da war der Schuh
nicht so gut, wie gesagt rutschig war's. Aber beim auslaufen haben wir uns
wieder vertragen.
41. Testlauf, 21.9.2000, 7.00 Wetter: es ist kühl und nieselig
(Schuhkilometer 556- 564)
heute sind wir schon zu dritt bei einem gemeinsamen Frühstückslauf
(nur 8km). Obwohl es wiederum feucht ist, rutsche ich heute weniger, da das
Tempo deutlich langsamer ist und statt Asphalt diesmal Betonplatten den
Untergrund bilden.
42. Testlauf, 23.9.2000, 8.00 Wetter: es ist Herbst (Schuhkilometer 564-
568)
so langsam gewöhne ich mich daran, vor dem tagesgeschehen zu laufen
und zu hause macht es doch noch den meisten Spaß. Ganz wichtig auf dem
Rückweg ist der Brötchen-Stop.
43. Testlauf, 25.9.2000, 18.30 Wetter: es ist warm (Schuhkilometer 568-
586)
schon wieder eine Dienstreise - diesmal Budapest - und der 2050 wie
immer im Koffer dabei.
Wie wäre es doch praktisch, wenn Asics auch aufblasbare Laufschuhe
bauen würde. Gerade im kleinen Flugkoffer nehmen die Schuhe doch recht viel
Platz ein, weshalb ich mich mal wieder auf nur 1 Paar beschränke.
Hoffentlich geht das gut (wenn ich da an den Brückenlauf in Kopenhagen
denke). An diesem ersten Abend gönne ich mir 18 zügige km, auf denen ich das
dunkel werdende Budapest erkunde. Insbesondere entlang der Donau kann man
aber auf befestigten Wegen ohne viel verkehr gut laufen.
44. Testlauf, 30.9.2000, 6.30 Wetter: es ist kühl (Schuhkilometer 586- 591)
Wir haben zu viel gearbeitet diese Woche, also komme ich erst am
samstag wieder zum laufen und auch das nur kurz, bevor es wieder ins Büro
geht. Wie schon beim letzten Mal erlaufe ich die Stadt. Diesmal auf der
Budaer Seite durch hügelige Nebenstraßen. Im Gegensatz zu unseren Städten
liegt hier deutlich mehr Staub auf den Wegen, aber da es trocken ist, stört
das nicht weiter. Von den Schuhen gibt es nichts zu berichten und so wage
ich mich an den
45. Testlauf, 1.10.2000, 10.00 Wetter: es ist bewölkt und windig
(Schuhkilometer 591- 633)
Budapest-Marathon. Per Zufall stellte ich fest, dass ausgerechnet
heute hier ein Marathon stattfindet
und diese Chance zum Schuhtest konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Fazit: der 2050 ist absolut Marathon-tauglich. Da ich nicht speziell
trainiert hatte und auch nur zum Spaß als Erlebnis teilgenommen habe,
war es nicht wichtig einen schnellen Schuh zu tragen. Wichtiger war
mir, dass ich die Strecke ohne Blasen und ohne blaue Zehen überstanden habe.
Einen Bericht über die netten Ungarn, die fabelhafte Organisation und die
tolle Stimmung auf und an der Strecke gibt es bald bei www.passtschon98.de
zu lesen.
> viele Grüße
> eure Sabine

10. September 2000, Sabine Weiß hat sich nach langer Zeit wieder gemeldet. Sie beschreibt ausfürhrlich ihre Erlebnisse beim 18. bis 36. Testlauf

Hallo running-pur team,
wie doch die Zeit vergeht....
Diese Zeilen schreibe ich weniger als Bericht, denn für die Statistik. Ich
weiß ja nicht, ob Asics die Schuhe vielleicht noch aufschneiden und
untersuchen möchte und dafür ein möglichst präzise Beschreibung der
Belastungen sehen möchte. Für eure hp sollten sie wenn überhaupt doch bitte
zusammengeschnitten werden - aber ich habe euch noch nicht vergessen und
immer noch viel Freude an meinen 2050.Nach dem Swiss-Jura-Marathon ist nun als Erholung eine Laufpause, die ich
dank des guten Wetters im Freibad absitze, sofern ich mich nicht doch auf
10km hinaus schummele.
18. Testlauf, 16.7.2000, 11.00, super Laufwetter: 15Grad, bedeckt
(Schuhkilometer 251-261)Sonntagsmorgen Lauftreffrunde im Wald, leicht wellig
- heute nur 10km wegen Laufpause
19. Testlauf, 18.7.2000, 18.00, angenehmes Laufwetter: 18Grad, sonnig
(Schuhkilometer 261-266)
zur Einlaufrunde durch die Wiesen begleite ich meine Laufkollegen, damit
hinterher Laufschule und -koordination mehr Spaß machen. Das anschließende
Bahntraining lasse ich aber aus - heute nur 5km wegen Laufpause
20. Testlauf, 23.7.2000, 11.00 es ist super Laufwetter: 15Grad, bedeckt
(Schuhkilometer 266-276)
Lauftreffrunde im Wald, leicht wellig - heute nur 10km wegen Laufpause
Sommerurlaub 2000 in Hawaii und der 2050 natürlich dabei:
21. Testlauf, 25.7.2000, 10.00 es ist warmes Laufwetter: 25Grad, bedeckt,
schwühlwarm (Schuhkilometer 276-298) Oahu, leicht wellig, Regenwald -22
gemütliche km zum Erkunden der Gegend und Bestaunen der Blütenpracht (Manoa
Cliffs Trail und Tantalus Drive)
22. Testlauf, 29.7.2000, 7.15 es ist warmes Laufwetter: 26Grad, , trockene
Wärme (Schuhkilometer 298-315) Hawaii, Kilauea Crater Run -5miles
Wettkampf, dann die Runde noch mal zum Bestaunen der Gegend
23. Testlauf, 2.8.2000, 15.30 es ist sehr warmes, sehr trockenes
Laufwetter: 30Grad (Schuhkilometer 315-330) Hawaii, Kilauea Crater 15km
Spaßlauf quer durch den Kilauea Krater, am Halemaumau Krater vorbei und auf
dem Kraterrand zurück zum Military Camp.
24. Testlauf, 3.8.2000, 16.15 es ist warmes, feuchtes Laufwetter: 26Grad,
(Schuhkilometer 330-346) Urlaub auf Hawaii, Alii Drive, die letzten 6Meilen
der Ironman-Marathonstrecke von der Kanehoe Bay nach Kailua (und zurück)
25. Testlauf, 7.8.2000, 10.15 es ist warmes Laufwetter: 26Grad, , feuchte
Wärme (Schuhkilometer 346-359) Oahu, -13km über Stock und Stein, matschig
rutschige Wege mit Wurzeln dazwischen bergab 5km Durchschlageübung auf dem
Nuuanu-Ridge trail (nur gehend durch Gestrüpp und Unterholz)
26. Testlauf, 9.8.2000, 7.15 es ist noch etwas kühler aber feucht
(Schuhkilometer 359-371) Oahu, auf der Old Pali Road -12 asphaltierte km
zum Bestaunen der Blütenpracht in den Vorgärten und am Wegesrand
27. Testlauf, 9.8.2000, 16.00 es ist sehr heiß und trocken (Schuhkilometer
371-376) Oahu, in den Annanasfeldern der Inselmitte -5 km auf rotem Staub
nach 4,5h hiken hatten wir uns in der Zeit verschätzt und mussten auf dem
Rückweg eine kleine Laufeinheit einlegen, wollten wir doch abends zum
verabredeten Drink frisch geduscht erscheinen.
28. Testlauf, 10.8.2000, 7.15 es ist noch etwas kühler und nieselt
(Schuhkilometer 376-388) Oahu, auf der Old Pali Road -12 asphaltierte km
zum Bestaunen der Blütenpracht in den Vorgärten und am Wegesrand - weil es
so schön war, zum Abschied noch einmal.
In diesem Urlaub habe den Fehler gemacht, nur 2Paar Laufschuhe
mitzunehmen und nur eines davon mit nach Big Island, sollte es doch ein
Wander-/Schwimm-/Vulkan-/Entdeckungsurlaub werden und keine Laufreise. Mit
einem ebenfalls laufenden Partner wird aber wohl jeder Urlaub zum
Trainingscamp und so erfreuten wir uns oft an der reichhaltigen Gegend,
indem wir einfach liefen statt zu gehen und dadurch noch mehr zu sehen
bekamen. Der 2050 hat hier in sehr trockener und sehr feuchter Hitze einen
weiteren Härtetest bestanden.
So hat er meine Nase des öfteren beim Stolpern auf der flachen
Pahoehoe-Lava vorm Bodenkontakt gerade noch bewahrt, wenn ich mal wieder zu
viel in die Gegend gestaunt hatte. Selbst nach 10km auf diesem immer noch
relativ rauen Untergrund wurden die Füße nicht müde, was ich auf das stabile
Fußbett des 2050 zurück führe.
Ein würdiger Partner war der 2050 auf den klassischen
Marathon-Zielstrecken in Honolulu und Kailua-Kona, mit dem ich auch unter
den einheimischen Inselläuferinnen nicht aus dem Rahmen fiel.
Nur auf den Trails hätte ich mir manchmal doch eine andere Sohle
gewünscht, besonders wenn es feucht, schlammig, steiler und rutschig wurde.Wieder daheim - alles bleibt beim Alten, der 2050 ein verlässlicher Freund,
nachdem wir jetzt durch Dick und Dünn miteinander gelaufen sind. Nur den
roten Inselstaub, den habe ich noch nicht komplett aus den Ritzen entfernen
können.
29. Testlauf, 16.8.2000, 18.00 Wetter: für Deutschland recht warm, kommt
mir natürlich nicht so vor (Schuhkilometer 388-383)
Dienstagstraining: Laufschule nach 3km Einlaufrunde und ein paar Sprints auf
der Aschebahn
Es macht richtig Spaß wieder zu Laufen. Die Pause war erholsam und nun geht
es mit frischem Elan wieder ans Werk. Ziel für den Herbst: einen 'schnellen'
10er.
30. Testlauf, 19.8.2000, 11.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer
393-416)
Lang und langsam durch den Wald getrottet. Hierbei trage ich den 2050 am
liebsten, sofern es nicht zu rutschig/nass wird.
31. Testlauf, 21.8.2000, 19.30 Wetter??? (Schuhkilometer 416-428)
Montagstraining: Laufschule nach 3km Einlaufrunde und einige Runden heute
sogar auf Tartan. Als es anfängt zu regnen, wird die Bahn ziemlich rutschig.
Hierbei ist der 2050 nun wirklich nicht der geeignete Schuh, aber ich hatte
keinen anderen im Kofferraum.
32. Testlauf, 22.8.2000, 18.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer
434-440)
Dienstagstraining: Laufschule nach 3km Einlaufrunde und wenige Sprints auf
der Aschebahn.
33. Testlauf, 27.8.2000, 19.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer
440-461)
Hallo Constanze, auch ich war in Koberstadt, aber längst nicht so schnell
wie du - HUT ab.
Mit 3 Freundinnen bin ich lang und langsam durch den Wald getrottet und habe
das wunderbare Wetter genossen (bis es bei der Siegerehrung anfing zu
regnen.)
34. Testlauf, 30.8.2000, 19.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer
461-471)
Ein Brief muss ausgetragen werden und die 10km nutze ich für einen lockeren
zügigen Dauerlauf auf Betonplatten und Asphalt. Da es trocken ist, komme ich
mit dem 2050 wunderbar zurecht. Zwischendurch stört höchstens mal wieder,
dass die Schnürsenkel sooo lang sind und mir deshalb die Schleife
aufgegangen ist - aber Mädchen binden ja auch Schleifchen :-)
35. Testlauf, 2.9.2000, 11.00 Wetter: es wird kühler (Schuhkilometer 471-
485)
Dienstagstraining: Laufschule nach 3km Einlaufrunde und dann Pyramiden auf
Tartan.
Immer noch habe ich mir keinen vernünftigen Bahnschuh gekauft, aber ich habe
gerade andere Sorgen und wenig Zeit. Da muss es halt auch so gehen und als
Hobbyläufer will ich ja nur meinen Spaß, da kommt es auf die Zehntel nicht
so drauf an.
36. Testlauf, 5.9.2000, 8.00 Wetter: es herbstet und ist ziemlich frisch
(Schuhkilometer 485-503)
wir überschreiten die magische 500km Grenze. Hier ist Halbzeit, wenn man den
Schuhberichten glaubt. Schade eigentlich, dass dieser nunmehr verlässliche
Kamerad nun auf dem abwärts Zweig ist. Ich hoffe nochmals so viel Spaß mit
diesen Schuhen zu haben, wie auf den ersten 500km auch wenn die Urlaubs
Highlights inzwischen 'gelaufen' sein dürften - aber es kommen noch ein paar
Dienstreisen und die heimischen Wälder sind auch im Herbst sehr schön.
Genau: im Wald waren wir heute; weil es so kalt war 5km aufwärmen, dann 10
Hügelsprints und der Rückweg zum Startpunkt. So etwas hatte ich noch nie
gemacht und es war total anstrengend und gut. Es gibt ja noch so viel zu
entdecken beim Laufen.Diese Zeilen schreibe ich weniger als Bericht, denn für die Statistik. Ich weiß ja nicht, ob Asics die Schuhe vielleicht noch aufschneiden und
untersuchen möchte und dafür ein möglichst präzise Beschreibung der
Belastungen sehen möchte. Für eure hp sollten sie doch bitte
zusammengeschnitten werden - aber ich habe euch noch nicht vergessen und
immer noch viel Freude an meinen 2050.
viele Grüße
eure Sabine

13. Juli 2000, Sabine Weiß: 14. bis 17. Testlauf mit dem Asics GT 2050

a) 14.Testlauf, 24.6.2000, 07.30 es ist feucht, kühl und windig,
(Schuhkilometer 156-161)
ein kurzer Frühstückslauf zum Bäcker und zurück: asphaltierte Straße und
Bürgersteig -> keine Bemerkungen
15.Testlauf, 29.6.2000, 6.30 es ist frisch aber trocken, (Schuhkilometer
161-168) auf Dienstreise ein kurzer Frühstückslauf zum Erkunden der Stadt:
asphaltierte Straße und Bürgersteig -> keine Bemerkungen
16. Testlauf, 3.7.2000, 09.00 es ist hat die ganze Nacht gewittert,
(Schuhkilometer 168-215)
zweite Etappe des Swiss Jura Marathon: Straßen, Wege und Bergpfade mit
Steigungen rauf und runter
17. Testlauf, 7.7.2000, 09.00 es ist heiß und trocken, (Schuhkilometer
215-251) sechste Etappe des Swiss Jura Marathon: Straßen, Wege und Bergpfade mit
Steigungen rauf und runter
Im schweizerischen Jura habe ich den 2050 nun auch auf seine
Bergtauglichkeit überprüfen können. Die Wege dieses Etappen-Marathons über
323km von Genf nach Basel bieten wirklich alles, was den naturverbundenen
Läufer fast aus der Ruhe bringen könnte, dazu ändert sich die Beschaffenheit
alle paar Kilometer. Beginnt man im Ort noch auf einer Asphaltstraße so sind
es bald Schotterwege und man läuft auf einem Trampelpfad durch Kuhwiesen
(mit Fladen und zu überwindenden Elektrozäunen) auf einen Gebirgs-Wanderweg.
Die Felsen sind mal trocken, mal nass, mal bemoost. Mal rutscht man im
Matsch aus, mal auf dem nassen Jurakalk. Einige Abschnitte sind dann auch
eher wandernd zu bewältigen, will man seine Knochen und Gelenke schonen und
nicht irgendwelche Abhänge hinunter stürzen. Dafür belohnen grandiose
Aussichten auf Genfer-, Neuenburger-, Bieler See, den Lac du Joux und viele
Rheinschleifen ebenso wie die Alpengipfel und den nächsten zu erlaufenen
Jura-Höhepunkt.
Insgesamt kann ich mein positives Urteil über den 2050 nur wiederholen
(sonst hätte ich ihn auf solch eine Tour nicht mitgenommen und ich werde ihn
wieder mitnehmen). Ich bin blasenfrei durch die gesamte Woche gekommen; die
Schleifen sind nicht ein mal versehentlich auf gegangen und das Ausrutschen
war erträglich. Natürlich hätte ein echter Trail-Schuh hier Vorteile
geboten, aber auch der Allrounder 2050 leistete, nicht nur an meinen Füßen,
gute Dienste. Auf den harten bergab-Passagen (jeweils am Nachmittag auf den
letzten Kilometern in die Zielorte hinab) war die noch frische Dämpfung des
gerade gut eingelaufenen Schuhs einen dicken Pluspunkt wert. Nach den vielen
Tageskilometern war ich auch froh über die stabile Führung des Fußes .
Eine nur 30cm neben dem Weg im Schatten unter einem Baum liegende Kreuzotter
hat mich zum Glück nur angezischt. Ich weiß also nicht, ob der 2050
Schlangenzähne bis auf die Haut durchlässt (werden Laufschuhe überhaupt auf
so etwas ausgelegt?). Zur Kuhfladen-Dichtheit kann aber gesagt werden, dass
letztere schon sehr aufgelöst sein müssen (z.B. nach gewitterigen
Regennächten), bevor sie sich im Netzgewebe festsetzen. Dafür sehen die
Schuhe jetzt auch aus, als hätten sie schon 750km hinter sich und nicht erst
250. Ich könnte also als nächstes ihre Waschmaschinenbeständigkeit
überprüfen (was der Hersteller wohl dazu sagt?), aber da ich jetzt dank
Laufpause und Erholungswoche viel Zeit habe, werde ich zu einer alten
Zahnbürste und Rei in der Tube greifen, um die Schuhe vom zusätzlichen
Gewicht zu befreien.
Wenn es recht ist, werde ich zukünftig nur noch berichten, wenn neue
Bedingungen zu neuen Erkenntnissen führen (z.B. wie reagiert der Schuh auf
den Lava-Untegrund beim Kilauea-Crater-Rim-Run auf Big Island, Hawaii).
Wegen des Alterungsverhaltens werde ich weiterhin jeden Kilometer notieren
und ein Mal im Monat berichten. Ich will aber nicht mit endlosen
Wiederholungen langweilen.
Tschüß
eure SABINE WEIß

27. Juni 2000, Sabine Weiß: 12. + 13. Testlauf mit dem Asics GT 2050

a) zunächst mal Danke, dass Ihr auf den Öresund-Test sogar einen Link gesetzt
habt.
Allerdings kommen bei mir in dem Bericht lauter komische Zeichen
(Paragraphen, große Ypsilons anstelle von
Ö,Ü,ä) - da sollten Ihr bitte mal eine Umsetzung vornehmen. (Ist schon erledigt, die ONLINE-Redaktion)

b) ich melde mich jetzt ab für den Sommerurlaub, der 2050 kommt natürlich
mit in die Schweiz aber berichtet wird
erst später.

12.Testlauf, 20.6.2000, 18.00 es ist heiß und drückend, (Schuhkilometer
129-145)
13.Testlauf, 22.6.2000, 09.30 es ist etwas kühler und windig,
(Schuhkilometer 145-156)
wieder zurück in Frankfurt - eigentlich ein langweiliger Testbericht:
Die Blase ist verheilt und über die gute Fußkühlung bei heißem Sommerwetter
hatte ich auch schon berichtet.
An Frohnlaichnahm bestritten wir einen kurzen Volkslauf (8km-flach) über
Asphalt und Sandwege.
Der 2050 ist ein Schuh, der kaum zu spüren ist; allerdings spüre ich,
insbesondere bei den Rennstrecken unter 20km, gerne worauf ich laufe. Etwas
mehr Bodenkontakt darf es dann schon sein. Ob meine eher mäßige Zeit in
anderen Schuhen besser gewesen wäre, ist eher ein Gefühl denn überprüfbare
Tatsache.
Sabine Weiß

 

21. Juni 2000, Sabine Weiß: 9.-11. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

9.Testlauf, 10.6.2000, 18.00 es ist warm, (Schuhkilometer 84-102) 10.Testlauf, 11.6.2000, 06.15 es ist angenehm, (Schuhkilometer 102-108) 11.Testlauf, 12.6.2000, 10.40 es ist angenehm, (Schuhkilometer 108-129) Diesmal teste ich den 2050 in Kopenhagen/Dänemark: Auch so weit nördlich läuft es sich gut im 2050 und die frische Seelunft bereitete der Dämpfung keinerlei Probleme. Da ich so vergesslich bin und nur ein Paar Schuhe mit hatte, wurde dieser Ausflug nun zum Dauertest. Die Strecken: 18km durch einen Vorort, Ÿberwiegend geteerte oder gepflasterte Stra§en und BŸrgersteige 6 km FrŸhstŸckslauf auf Sandwegen durch die Wiesen (mit Fasan, Reiher, Reh, Hase,...) 21,1km BrŸckenlauf Ÿber den …resund (ja wir waren dabei) Leider wuchs die kleine Scheuerstelle innen am rechten Fu§gewölbe sich am zweiten Tag zu einer kleinen Blase aus, welche sich auch prompt beim Halbmarathon vergrö§erte. Man soll ja auch die Schuhe von Tag zu Tag wechseln - aber wer nicht hören will, muss es halt erst mal selbst ausprobieren. Mein Vertrauen in den 2050 war also inzwischen etwas zu gro§ geworden. Am linken Fu§ gab es keine Probleme - hat das was mit Fertigungstoleranzen zu tun? Sabine Wei§

9. Juni 2000, Sabine Weiß: 8. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

8.Testlauf, 09.06.2000, 19.00 es ist warm, (Schuhkilometer 77-84)
Ein wenig KO vom Kreise laufen am Vortag, genügen mir heute 7km.
Der Schuh unterstützt meine müden Schritte, so dass ich trotz des relativ
warmen Wetters nicht aus den Latschen kippe.
Ihr glaubt, ich verwechsele den 2050 jetzt schon mit Latschen?
Das Thema hebe ich mir für Schukilometer 1200 auf, so wir den dann
erreichen.
Sabine Weiß

4. Juni 2000, Sabine Weiß: 7. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

7.Testlauf, 04.06.2000, 11.00 es ist warm, (Schuhkilometer 50-77)
Heute nun endlich der Langstreckentest - 27km gut befestigte Waldwege:
So langsam fangen die Berichte an, sich zu wiederholen. Auch wenn die
Strecke heute etwas länger war, gab es keine neuen Erkenntnisse.
Der 2050 läuft ohne aufzufallen. Keine Blasen, kein Scheuern, kein
'Platschen'. Hier im Wald fühlen wir uns wohl und genießen zweieinhalb
Stunden lang einen ruhigen Trott. Das weiße Funkeln ist mittlerweile weg und
ebenso das Gefühl einen 'neuen' Schuh zu laufen.
Daß die Fersen seitlich nicht ganz fest im Schuh sitzen fällt kaum auf,
solange die Wege nicht schräg zu den Seiten abfallen.
Sabine Weiß

 

30. Mai 2000, Sabine Weiß: 6. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

6.Testlauf, 30.5.2000, 18.00 es ist regnerisch, (Schuhkilometer 38-50)
Heute galt es neben Ein- und Auslaufrunde den 2050 mal auf der Aschenbahn
zu testen. Nur 3x1000m im Renntempo waren gefragt, da am Vatertag wieder mal
ein schneller 10er annsteht.
Die Bahn war nass und schwehr und so saugten sich die Schuhe förmlich fest.
Dazu das etwas schluppige Gefühl im Fersenbereich, was sich auch durch feste
Schnürung nicht beseitigen lässt. Ich hatte das Gefühl nicht vom Fleck zu
kommen. Ein schneller Renner ist der 2050 ja auch nicht.
Auf den Feldwegrunden hingegen waren wir wieder in unserem Element, der
Schuh und ich. Gemütlich plaudernd waren die Kilometer schneller vorbei als
der Regenschauer. Auch bei Nässe hat der 2050 auf der Strasse guten Halt.
Die Feuchtigkeit von Regenschauern kommt nicht in den Schuh hinein - erst
wenn man durch hohes Gras läuft oder in Pfützen tappt wird es innen naß. Die
Schweißfuß-Feuchtigkeit dünstet gut aus -> eine 2+ also für seine
Klimaanlage.

29. Mai 2000, Sabine Weiß: 5. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

5.Testlauf, 29.5.2000, 18.00 es ist windig, frisch und schauerhaft,
(Schuhkilometer 33-38)
Das war nix mit den angekündigten 25km aber so ist das, wenn man sich in der
Vorbereitungszeit bewirbt, die Schuhe dann aber mitten in der Wettkampfzeit
geliefert werden. Die samstägliche Marathonstaffel (4 Leute je 7Mal 1500m)
und die Geburtstagsfeier danach haben meine Beine doch mehr strapaziert, so
dass am Sonntag die Faulheit siegte.
Dafür ist meine Freundin Lisa die Staffel in ihren 2050 gelaufen. Sie findet
die total bequem, da sie genügend Platz für ihre Spezialeinlagen bieten,
sich trotzdem noch fest schnüren lassen und satt am Fuß sitzen. Über die
gute Dämpfung brauchen wir hier nicht zu berichten, da das bei uns
1-Zentner-Frauen nicht so extreme Auswirkungen hat, wie bei den 'schweren
Jungs'.
Gestern dann wieder ruhige 5km Vorbereitungslauf für den Chase Corporate
Chalange am 14.6. hier in Frankfurt. Der Schuh tut verläßlich seinen Dienst.
Ich bemerke aber, wie ich zu den dicken Wintersocken greife, wenn ich die
2050 in die Lauftasche stecke.
demnächst mehr
Sabine Weiß

25. Mai 2000, Sabine Weiß: 4. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

4. Testlauf, 26.5.2000, 18.00 es ist kühler und feucht; Schuhkilometer 18 -
32
Zum Einlaufen geht es lockere 4km auf Betonplattenwegen.
Nach 4 Tagen Laufpause ist es ein schönes Gefühl wieder unterwegs zu sein.
Den Schuh spüre ich nicht - die Dämpfung ist also super.
Jetzt folgt eine 10km Waldrunde überwiegend bergauf auf matschigen Pfaden.
Ich rutsche einige Male ab, wo der Boden wirklich aufgeweicht ist und habe
auch endlich die üblichen Schlammspuren am Schuh (die sich aber zu Hause schnell
wieder abwaschen ließen).
Unterwegs bedaure ich, die Schnürung nicht fester gezogen zu haben.
Beim Laufen über Stock und Stein sind meine Füße doch wieder etwas gerutscht
und auch auf den feuchten Wurzeln hatte ich nicht immer festen Halt.
Aber dafür ist er ja auch nicht gebaut.
Dass es diesmal 14km waren, hatte keinerlei Auswirkungen - ich freue mich
also
auf die 25er Runde am Sonntag.
demnächst mehr
Sabine Weiß

 

16. Mai 2000, Sabine Weiß: 3. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

Morgähn,
3. Testlauf, 16.5.2000, 18.00 es ist immer noch ziemlich heiß;
Schuhkilometer 8 - 18
Zum Einlaufen geht es lockere 3km durch hügeliege Obstwiesen also im
Zick-Zack über Gras, Lehm, Wurzeln.
Dazu habe ich den Schuh ganz fest geschnürt und ärgere mich leicht über die
viel zu langen Schuhbänder. Aber wichtig ist ja, daß er sitzt und das tut
der 2050 ganz gut. Das wabbelige Fersengefühl bleibt allerdings.
Auch wenn der 2050 kein Cross-Schuh ist, habe ich guten Halt auf dem oftmals
geneigten Weg
Mir fällt auf, daß auch nach dem Durchstreifen von hohem Gras der Oberstoff
des Schuhs noch immer sauber weiß leuchtet. Ich muß also weiter auf
Matschwege und Pfützen und damit auf Regen warten, damit der Schuh nicht
mehr soo neu aussieht.
Wegen des Marathons gehe ich nicht mit den anderen auf die Bahn, sondern
laufe für eine 5km Runde zum Eichwald. Hier haben wir Waldboden: breite
feste Wege und schmale weichere. Wo der Boden noch etwas feucht ist, gibt
der Schuh sehr nach. Ich werde ihn lieber auf festeren Wegen tragen als bei
den 'quer durch den Wald-Erkundungs Läufen'. Als echt positiv bemerke ich,
daß ich trotz der strammen Schnürung keine Durchblutungsprobleme bekomme.
Der Schuh sitzt also fest ohne zu drücken.demnächst mehr
Sabine Weiß

15. Mai 2000, Sabine Weiß: 2. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

Morgähn,
2. Testlauf, 15.5.2000, 18.00 es ist immer noch ziemlich heiß;
Schuhkilometer 5 - 8
und ich habe den Mainz-Marathon in den Beinen.
Nur zum Auslaufen stehen lockere 3km im Kalender und da kann ich den 2050
gleich noch mal ausprobieren und für die längeren Strecken vorbereiten.
Beim zweiten Hineinschlüpfen ist der Schuh schon vertrauter, aber um ein
echter Freund zu werden müssen wir durch Dick und Dünn laufen (demnächst).
Trotzdem ein bequemes Gefühl. Heute schnüre ich den Schuh mal nicht ganz so
stramm zu und schon fange ich beim langsamen Auslauftempo an, seitwärts in
der Ferse zu rutschen. Schade. Ich sollte mir wohl breitere Füße zulegen, in
der Fußmitte und vorne aber keine Auffälligkeiten. Die kleine Blase am
rechten Zeigezeh (beim Schwamm eintunken eine Pfütze übersehen -> nasse
Socke) fällt im 2050 nicht weiter auf, der Zehenraum ist also wirklich groß
genug.
Das Abrollen in Laufrichtung scheint ganz gut zu funktionieren und auch die
Dämpfung ist super. Meine Beine können heute nicht so viele Stöße abfedern,
das macht der Schuh echt prima.
demnächst mehr
Sabine Weiß

 

13. Mai 2000, Sabine Weiß: 1. Erfahrung mit dem Asics GT 2050

Mo 13. Mai 2000
erste Eindrücke
da stand mal wieder ein ganz sauberes Paar Laufschuhe vor mir und ich
hatte einen Ruhetag. So was Dummes, wollte und sollte ich doch am
Freitag nicht Laufen. Voller Vorfreude machte ich mich also am Samstag
auf den Weg.
1. Schnürsenkel einfädeln: das ging bei diesem Schuh erstaunlich leicht,
selbst durch die länglichen Seitenschlaufen, da hatte ich schon
schwierigere Schuhe erlebt.
2. Hineingeschlüpft....hmmm ein wohliges Gefühl aber noch ungewohnt, so
frisch, so ungebraucht.
Die Zehen erkunden neugierig den großen Raum vorne im Schuh, der
Mittelfuß sitzt fest ohne daß die Schnürung drückt aber hinten an der
Ferse fühlt es sich etwas ­schluppigŒ an. Ist der Schuh hier etwas
breiter geworden als sein Vorgänger?
3. Die ersten Meter: ein lockerer Frühstückslauf (steht doch morgen der
Mainz-Marathon auf dem Kalender):
Eine halbe Stunde im 6er Schnitt laufe ich auf Betonplatten durch die
Wiesen, ein wenig wellig aber eigentlich in flachem Gelände. Ständig muß
ich mich daran erinnern auf das Tragegefühl zu achten, denn es ist wie
verhext. Ich laufe neue Schuhe ein und merke nichts davon, als ob ich
barfuß auf einer super-gedämpften Hartschaumgummibahn liefe. Mit dem
2040 hatte ich 50 km gekämpft, das junge Pferd erst einreiten und zügeln
müssen; bis km 100 mit blutigen Blasen im Fußgewölbe bezahlt und nun
merke ich gar nichts von diesem neuen Schuh. Merkwürdig. Mein letzter
Addidas hatte Blasen vorne, außen an den kleinen Zehen gebracht, mein
letzter Reebok hatte zunächst oben auf den Zehen etwas gescheurt, aber
vom 2050 kann ich nichts berichten. Sobald ich Mainz überstanden habe
und wieder längere Strecken mache freue ich mich den neuen Schuh weiter
zu probieren.
Ihr habt es gemerkt ich laufe den 2040. Seit 450km das erste Paar und
das zweite Paar hatte ich gerade angefangen einzulaufen als mich euer
e-mail erreichte. Nach den anstrengenden ersten 100km fühle ich mich im
2040 nämlich so wohl, daß auf der Hamburger Marathon Messe flugs ein
zweites Paar gekauft wurde. Jetzt bin ich gespannt, ob auch der 2050
dieses Versprechen einzuhalten vermag. Wie gesagt, das erste Tragen
heute war angenehm und ich bin gespannt, wie er sich auf längeren
Strecken läuft.