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Newline PD-Shirt und Sprinter

Wolfgang Köster: 4. Bericht (1. 10. 2001)

Hallo Sportsfreunde,
wieder einmal Nachrichten aus dem Land der Bajuwaren. Das Wetter ist ja jetzt wohl endgültig aus den Latschen gekippt. Regen quer und andauernd Wind von vorne, physikalisch wohl unmöglich, in der Praxis durchaus üblich. Jetzt hilft nichts mehr. Die Expedition führt auf den Dachboden wo die seltene Spezies der Regenjacken, Familie Gore-Tex ihren viel zu kurzen Sommerschlaf gehalten hat. In ihrer gemütlichen Höhle im Keiderschrank wird das arme Ding aufgeschreckt und ans Licht gezerrt.
Bei Temperaturen um die 8° C starten wir zu unserem Lauf der diesmal ca. 35 km lang sein soll. Über den Rand der schwäbischen Alb fegt der Wind (von
vorne) und es regnet. Das Tight fühlt sich trotz der permanenten Durchfeuchtung relativ gut an. Dank der Jacke und dem New Line Shirt bleibt das Klima auf der Haut angenehm. Die Feuchtigkeit wird vom Körper weggeleitet, Wind und Regen werden abgehalten. Eigentlich eine perfekte Kombination. Auch nach dreieinhalb Stunden keine Probleme im Zusammenspiel der einzelnen Bekleidungsstücke.
Wieder zu Hause meldet der Wetterbericht für die Wochenmitte wieder besseres Wetter. Die Jacke legt sich wieder schlafen. Am Wochenende ist Marathon, vielleicht muss Sie dann wieder ans Licht. Jedenfalls werde ich die New Line Kombi am 30. September anhaben, ob mit oder ohne Jacke.
Bis zum nächsten mal, Wolfgang

Wolfgang Köster: 3. Bericht (8. 9. 2001)

Hallo liebe Sporttreibende,
seit dem letzten Testbericht ist eine Weile vergangen, aber das Warten hat sich gelohnt. Worüber ganz Deutschland stöhnt, der Wetterumschwung, versorgt Euch jetzt mit ganz neuen Erkenntnissen über Sportkleidung made in Denmark.
Man merkt schon irgendwo das Dänemark dem Polarkreis näher liegt als Bayern. Auch bei kühlen 13 ° C trägt sich die New Line Kombi ganz angenehm. Zwar bläst einem der Wind ungebremst auf die Haut, aber durch die schnelle Trocknung des verarbeiteten Garns hat man ein sehr angenehmes Tragegefühl.

Mein Fazit zum Thema Komfort: Alles im grünen Bereich. Klimafaser nennt man das wohl, wenn sich Hitze und Kälte gleichermaßen gut ertragen läßt. Dies gilt sowohl für die Hose als auch für das Shirt. Überhaupt die Hose, ein bisher leicht vernachlässigtes Thema. Sicher warten alle schon auf die Beantwortung der Frage: Wie trägt sich das Teil denn nun ohne "was darunter". Tja, auch nicht schlecht. Vorausgesetzt Ihr kauft in der richtigen Größe (zu klein gibt Verspannungen, zu groß zu einem unrunden Lauf) dann gibts da nichts zu meckern. Nur sollten die Herren nicht versuchen,die (größer als bei der Konkurrenz ausgeführte) Schlüsseltasche
als Wasserflaschentransportfutteral zu benutzen, das sieht doch dann sehr angeberisch aus, ähnlich wie die berühmte Hasenpfote in der Stretchjeans
von Mick Jagger. Außerdem wird das Wasser warm. Natürlich gits auch was zu bemängeln. Wie fast jeder Hersteller lässt es sich auch New Line es sich nicht nehmen, alle erforderlichen Angaben zum Waschen, Bügeln, Trocknen usw. auf einen kleine Zettel zu drucken und diesen anschließend dann knapp unter dem Kragen auf der Rückseite des Shirts mit einem möglichst kräftigen Faden einzunähen. Anscheinend läuft der zuständige Produktmanager noch mit einer dicken Lage "Schiesser Feinripp" darunter oder er ist vom Tragen der Verantwortung im Nacken schon abgehärtet. Mich jedenfalls stören die Dinger. Die könnte man meines
erachtens ja auch irgendwo unten im Saum oder an der Seitennaht einnähen. Tja das wars mal wieder, servus bis zum nächsten Mal, Wolfgang

Wolfgang Köster: 2. Bericht (30. 8. 2001)

Hallo Sportsfreunde,
am Sonntag habe ich die New Line - Kombi zum erstenmal ihrer Bestimmung gemäß verwendet, da aber gleich richtig. Im Zuge der MMarathon-Vorbereitung
stand ein langer Lauf auf dem Trainingsplan. Also erst einmal Wasserflaschen verteilt (ökologisch korrekt mit dem Fahrrad) und dann um 8.00 Uhr losgelaufen. Ein Blick auf das Thermometer bestätigt die Befürchtungen: Es wird heiß heute.
Ein Nachteil für das hochgeschlossene Shirt? Eigentlich nicht wie es sich im Laufe der nächsten dreieinviertel Stunden herausstellt. Wie schon bei der Bergtour unter ähnlichen klimatischen Bedingungen leitet das Shirt den Schweiß von der Haut weg und hält den Körper weitgehend trocken. Wie hält sich da das Kurztight im Vergleich? Ganz gut möchte ich sagen. Zwar trage ich beim Laufen noch einen Slip darunter, den aber auch aus sog. atmungsaktiven Material (ein Begriff der in diesem Zusammenhang fast schon an Otto?s Blödelwitze erinnert). Beim nächsten Lauf werde ich die Tights auch mal ohne Slip laufen, vielleicht habe ich dann ein angenehmeres Gefühl als bei meiner letzten Laufhose die im Schritt gekniffen hat. Noch ein Wort zur Passform: Bisher leigen mir Shirt und Tight wirklich gut. Für meine Figur fast perfekt geschnitten (kaschiert also auch einen leichten Bauchansatz). Lediglich die Hosenbeine könnten nach meinem Gefühl etwas kürzer sein. Vor allem bei den momentan vorherrschenden Temperaturen und außerdem siehts auch etwas flotter aus. Was sonst noch auffällt ist die zurückhaltende "Kriegsbemalung" der Firma New Line. Gerade bei Lauf- oder Radklamotten herrscht allenthalben der Drang vor, den Herstellernamen möglichst plakativ unterzubringen. Bei New Line sieht?s doch dezenter aus, nur ein kleiner Schriftzug schmückt Hemd und Hose. Hoffentlich verlässt New Line nicht dieses Konzept des klassischen, schlichten Designs nur wegen irgendeiner, angeblich notwendigen, Corporate Identity die Läufer wie Litfaßsäulen aussehen lässt.
Bis zum nächsten mal, Wolfgang

Wolfgang Köster: 1. Bericht (27. 8. 2001)

Hallo liebe Sporttreibende,
hier also mein erster Testbericht für das Equipment der Firma New Line. Die Dänen liefern eine Shirt-Hosen Kombination in Blautönen. Da kann man nicht meckern, die dunklere Hose ist unempfindlich, das Shirt mit dem relativ hoch geschlossenen Rundkragen ist in einem leuchtenden Farbton gehalten, beides sehr nützlich weil ich die Kombination erstmal zweckentfremdet habe. Ich bin damit zum Bergwandern gegangen.
Da aber zeigten sich auch schnell die Stärken der Teile. Obwohl unser Aufstieg bei schweißtreibenden Temperaturen begann lässt das angenehme Tragegefühl nicht nach. Die Wäsche liegt angenehm auf der Haut, Feuchtigkeitsansammlungen nur im Rückenbereich wo der Rucksack anliegt und im Schritt. Bei Ankunft auf der Hütte sitzen wir noch gemütlich in der Sonne. Bald ist auch die Restfeuchte aus der Kleidung gewichen und wenn da nicht der Geruch menschlicher Ausdünstungen wäre könnte man auf einen Wechsel gerne verzichten.

Auch am nächsten Tag kein Problem mit Hemd und Hose. Allerdings macht sich nun doch ein schon sehr penetranter Schweißgeruch bemerkbar und so ist vor der Heimfahrt erst einmal verschärftes Waschen am Bergbach mit nachfolgendem Kleidungswechsel angesagt. New Line braucht meines Erachtens keinen Vergleich mit Konkurrenzprodukten zu fürchten (zumindest nicht was den Outdoorbereich betrifft). Am Sonntag gehts auf jeden Fall weiiter. Da steht ein 32 km Lauf als Marathonvorbereitung auf den Plan und da muß das Garn made in Denmark zeigen was es kann. So Leute das wars von der "Testfront". Weitere Berichte werden folgen, nicht zuletzt mit einem Foto des Autors dieser Zeilen in Action. Aber fürchtet Euch nicht.
Bis zum nächsten Mal, Wolfgang

Wolfgang Köster: Bewerbungsschreiben (10. 8. 2001)

Hallo liebes Running-Pur Team,
ich möchte mich mal wieder bei Euch als Materialtester beworben. Nach mehreren vergeblichen Anläufen und einem Artikel über den
Ingolstadt-Halbmarathon hoffe ich, das es diesmal klappt. Ich bin 38 Jahre alt und wiege ca. 85 kg bei 1,87 m Körpergröße. Seit
gestern, 08.07. befinde ich mich in meiner 12 - wöchigen Vorbereitung auf den Berlin-Marathon. Ich laufe seit ca. 2 Jahren und dies soll die vorläufige Krönung meiner "Läuferkarriere sein.
Neben dem Laufen gilt meine Leidenschaft dem Triathlon. Letzte Woche startete ich in Königsbrunn bei Augsburg und erreichte trotz zeitbedingter mäßigen Vorbereitung das Ziel in 3:08 Stunden. Wäre toll, wenn Ihr mich diesmal als Tester auwählen würdet, fleissiges Berichte schreiben ist selbstverständlich.
Meine Konfektionsgröße ist XL (Ich habe bereits ein Newline T-Shirt in XXL, das ist etwas zu groß!)

Wolfgang Köster