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Laufberichte von
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Bericht
Baden Marathon Karlsruhe
Tester berichten über diesen Marathon (17. 9. 2000).
Bernd
Elfner : Die
Veranstaltung war toll organisiert
Hallo running-pur
Redaktion,
zurück von einem schönen und erfolgreichen, wenn auch verregneten
Marathon Wochenende die Online-Leser folgenden Testbericht über den
Baden Marathon am 17-9-2000 in Karlsurhe.
Bei einer Rekordbeteiligung von 4971 gemeldeten Läufern (am Start
waren es dann doch einige hundert weniger) war das Veranstaltungsteam
lt. Presseberichten an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gekommen.
Deshalb war ich positiv überrrascht, dass dies fast nicht zu bemerken
war.
Nach erfolgter Voranmeldung bekam ich meine Meldebestätigung rechtzeitig
zugesandt. Diese enthielt bereits wertvolle Informationen über die
Parkplatzsituation, in welcher Reihenfolge die Getränke aufgestellt
sind usw.
Die Startunterlagen holte ich am Veranstaltungstag gegen 8.15h ab, ohne
Schlange stehen zu müssen (wie ich dies bei anderen Großveranstaltungen
trotz Voranmeldung schon erlebt habe) war ich in knapp einer Minute im
Besitz meiner Unterlagen. Schlange stehen wie zu besten DDR-Zeiten war
allerdings für die Läuferinnen und Läufer angesagt, die
noch schnell mal das stille Örtchen aufsuchen mußten.
Zum Warmlaufen bietet sich die direkt neben der Euopahalle liegende Klotz-Anlage
(ein schöner Park) an. Man kann hier, obwohl in direkter Nähe
von Start und Ziel, in völliger Ruhe ohne Hektik völlig entspannt
sein Aufwärmprogramm durchführen. Übrigens für die
Teilnehmr die bereits Samstags in Karlsruhe sind, sehr einladend einen
Spaziergang mit kleiner Bootsfahrt zu machen um sich mental schon am Vortag
in Stimmung zu bringen, schönes Wetter vorausgesetzt. Auch gut geeignet
für die begleitende Familie sich dort bis zur Ankuft des Angehörigen
die Zeit zu vertreiben. Es sind tolle Spielplätze (mit Skaterbahn)
vorhanden. Ansonsten bietet Karlsruhe als Großstadt für jeden
Geschmack ein breites Unterhaltungsangebot.
Doch zurück zum Lauf. Bei der Startaufstellung hätte die Markierung
der Blöcke etwas deutlicher sein können, ob das allerdings das
Vermischen von blauen und roten Punkten hätte verhindern können
sei dahingestellt. Die Atmosphäre am Start, war durch die Aufwärmanimation
sehr locker, und beim Start brachte die lautstarke Musik den letzten Motivationsschub.
Sehr vorbildlich fand ich die Verpflegungsstationen die von weitem sichtbar
und sehr gut beschriftet waren. So mußte ich bei keinem Verpflegungsstand
an den Tisch laufen, alle Getränke bekam ich während des Laufens
in die Hand gereicht, Bananen konnte man vom gereichten Tablett auch während
des Laufens direkt abnehmen. Ebenfalls erwähnenswert, dass die Pappbecher
nicht bis zum Rand gefüllt waren und dadurch ohne vorherige Gesichtsdusche
auch ohne anzuhalten getrunken werden konnten. Es waren übrigens
richtige Pappbecher (nicht aus Kunststoff) die man richtig formen konnte
um so ohne anzuhalten trinken zu können.
Bei der Strecke selbst
meidet man in Karlsruhe ja inzwischen die direkte City, wobei die letzten
Kilometer auf einer Wendepunktstrecke absolviert werden, mit den bekannten
Vor- und Nachteilen. Während der Eine es unterhaltend findet zu sehen
wer ist vor und hinter mir oder den Laufkollegen zu sehen hofft, empfindet
es der Andere ätzend zu wissen das ganze Stück einfach wieder
zurücklaufen zu müßen. Ein Vorteil in Karlsruhe war es
jedoch, dass gerade in diesem Streckenabschnitt die Zuscharquote recht
hoch war.
Was die Stimmung an der Strecke anbelangt so gab es sehr, sehr lange Stücke
wo total tote Hose angesagt war, bestimmt auch bedingt durch das nasskalte
Wetter, das ich zum Laufen ganz angenehm fand, das zum Herumstehen aber
weniger einladend war. Es gab aber auch viele Streckenteile wo trotz des
Wetters eine Superstimmung herrschte und man als Läufer das Flair
einer Großveranstaltung geniesen konnte. Das Bemühen des Veranstalters
hier etwas zu tun war erkennbar. Auch finde ich es immer wieder ganz toll
wie Zuschauer in Eigeninitiative für Stimmung sorgen, mit Radio's,
Trommeln, singen, klatschen, La Ola Welle, was an diesen Streckenteilen
für Volksfeststimmung sorgte.
Im Ziel natürlich angenehm durch die Chip-Zeitmessung, dass man nicht
im Zielkanal wegen der Registrierung stehen bleiben muß sondern
direkt durchlaufen kann, was bei dieser Veranstaltungsgröße
ja inzwischen Standard ist. Die Verpflegung im Zielbereich auch ausreichend
und ohne Wartezeiten. Im Zielbereich waren viele Bänke aufgestellt
die nicht überdacht waren und somit nicht genutzt wurden, wer holt
sich nach dem Lauf schon gerne nasse Hosen.
Dafür bot die
Europahalle viel Platz und auch für Speis und Trank war ausreichend
gesorgt, die Siegerehrung ging pünktlich über die Bühne,
allerdings akustisch schwer zu verstehen, sodass diese bei der Altersklassenwertung
mehr so nebenbei über die Bühne ging.
Der Marathonmarkt war weniger ein Markt als mehr eine Aussenabteilung
des als Sponsor beteiligten Kaufhauses. Dabei soll nichts gegen das Angebot
gesagt sein, allerdings wäre es doch interessanter, wenn man auch
andere Händler zulassen würde um einen richtigen Marathon-MARKT
zu bekommen.
Nachstehend in Kurzform mein Testergebnis :
POSITIV .
Gute Information bereits bei der zugesandten Meldebestätigung
Keine Wartezeiten bei der Startnummernausgabe
Note sehr gut für die Verpflegungsstationen
Viel Platz in der Halle, gute Luft (Rauchverbot)
Unterhaltungsmöglichkeit für mitgereiste (auch Kinder) im nahen
Park
Gute Stimmung dort wo Zuschauer standen
NEGATIV
Lange Warteschlangen vor den Toiletten
Marathon Markt köntte abwechslungsreicher sein
Lange Streckenteile ohne Zuschauer
Fazit : Eine schöne
und gelungene Veranstaltung, bei der man sich aufgrund der guten Organisation
voll auf seinen Sport konzentrieren konnte und die Appetit auf mehr gemacht
hat..
Mit sportlichem Gruß
Ihr Bernd Elfner
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