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Löffler COLIBRI Running-Jacke

Reiner Belz : 3. Bericht (25. 2. 2002)

3 Grad Minus, dichtes Schneetreiben und starker böiger Wind. Endlich kann die Colibri-Jacke zeigen was sie kann. Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen kam die Jacke in den letzen Wochen nur beim Ein- und Auslaufen zum Einsatz. Da hat sie mir aber gute Dienste geleistet. Durch das geringe Packmaß und die Möglichkeit die Jacke in der Seitentasche einzuwickeln, kann man sie gut unterwegs für alle Fälle mitnehmen. In der Seitentasche befindet sich ein elastischer Gurt mit der man die Jacke bequem als Bündel auf dem Rücken tragen kann. Die Transportweise um die Hüfte emfinde ich als unpraktisch. Endlich am 21. Februar, das richtige Wetter für den Härtetest.
Schnee, Wind und Frost. Bekleidet mit Hose, Transtex-Shirt und Jacke geht es los. Es 05.30 und noch dunkel. Trotz des stürmischen, kalten Windes ist das Innenklima bereits beim Einlaufen unter Jacke angenehm. Durch die elastischen, verstellbaren Bündchen an Taille und Hals ist der winddichte Abschluß gewährleistet. Das dichte Schneetreiben kann der Jacke nichts anhaben, kein Schnee bleibt an der Jacke kleben.
Auch was ich bereits festgestellt hatte, trotz des starken, böigen Windes hat die Jacke einen guten Sitz. Kein Flattern im Wind, nur die Seitentaschen stören wie immer. Der farbliche Nachteil derJacke zeigt sich wieder. Das silbergrau ist in diesem Schneewirbel für Autofahrer bestimmt nicht gut zu erkennen. Einige Fahrer blenden bei meinem Anblick auf. Hier wäre eine Signalfarbe angebracht gewesen Nach gut einer Stunde muss ich sage, für dieses Sch....wetter ist die Jacke optimal. Frösteln oder übermäßiges Schwitzen habe ich während der letzten Stunde nicht verspürt. Das Shirt ist zwar feucht, aber garantiert nicht vom Schnee. Die Jacke ist wirklich wind- und schneedicht. Einen großen Vorteil hat die Jacke. Auch nachdem die Jacke bereits mehrmals durchgeschwitzt wurde, tritt noch kein unangenehmer Schweissgeruch auf. Über meine Erfahrungen im Nachteinsatz und das Ergebnis nach der ersten großen Wäsche werde ich im Abschlußbericht schreiben. wird fortgesetzt.

Reiner Belz : 2. Bericht (1. 2. 2002)

Hallo Lauffreunde, dies mein 2. Testbericht zur Kolibri-Jacke. Im erstenBericht habe ich nur den ersten optischen Eindruck wiedergegeben. Nun folgen die Ergebnisse der Funktionaltests. Wetterbedingungen: 3 o C, böiger Wind, bedeckter Himmel aber trocken. Unter der Jacke trage ich ein Unterhemd + Trikot. Bereits nach 5 Minuten merke ich, daß ich zu warm angezogen bin. (Zum Glück kann ich bei Kilometer 4 das Trikot einem Freund in den Vorgarten werfen). Die Jacke ist beim Laufen angenehm zu tragen. Sie hat genau die richtige Länge, die Nieren sind geschützt und die Beine frei. Der Bund der Jacke läßt sich einfach per Gummizug regulieren. Der Verschluß befindet sich auf der linken Seite und stört nicht beim Laufen. Sehr gut gelungen ist der ebenfalls per Gummizug stufenlos regulierbare Halsausschnitt der Jacke . Der Schieber dafür befindet sich im Nacken und stört somit nicht. In Verbindung mit einem Buff-Halstuch ist es ein angenehmes Tragegefühl am Hals. Auch die Bündchen am Arm lassen sich 2-fach per Knopfverschluß weitenmäßig regulieren. Die kleinste Einstellung ist aber für mich zu eng, die größere wiederum ist zu weit.
Bei Kilometer 5 beginnt der harte Teil der Strecke. Für die nächsten 6 Kilometer habe ich starken Gegenwind. Und hier erlebe ich auch die große Überraschung. Im 1.Bericht habe ich den ungewohnten Schnitt der Jacke und das laute Rascheln der Jacke bemängelt. Aber im Gegenwind liegt die Jacke eng am Körper an und flattert nicht laut im Wind. Nur die nach vorne offenen seitlichen Reißverschlußtaschen stellen sich im Wind auf und stören. Mit den Taschenöffnungen nach hinten wäre die Jacke bestens für stürmische Läufe geeignet, winddicht ist sie auf jeden Fall. Als ich die Jacke nach rund 2 Stunden ausziehe, kann ich im Jackeninneren kein Schwitzwasser feststellen. Auch von Außen kann ich, trotz starkem Schwitzen, keine Nässeflecken feststellen. Das Material der Jacke fühlt sich trocken an. Beim 2. Einsatz der Jacke ist es noch wämer: 90 C. Heiterer Himmel und böiger Wind. Auch bei diesem Lauf muß ich feststellen, die Jacke ist zu warm. Bei Temperaturen über 00 C und schnellen Einheiten werde ich zukünftig doch wieder der Kombination aus Trikot und Weste den Vorzug geben. Im Brust- und Rückenbereich befinden sich umlaufende, mit Klappen abgedeckte , ca. 5cm breite Lüftungsschlitze. Den entstehenden Wärmestau innerhalb der Jacke kann man damit aber nicht regulieren. Auch wenn die Seitentaschen mit Handschuhen, Taschentuch u.ä. gefüllt sind, tragen sie nicht auf und stören nicht beim Laufen. Da ich bei längeren Einheiten immer ein Mobiltelefon mitnehme, vermisse ich eine Rückentasche an der Jacke.
Mein bisheriges Fazit lautet: eine gelungene Winterjacke mit kleineren Mängeln. Die Verarbeitung ist sehr gut. Leichte Einschränkung bei der Funktionalität. Der Mehrpreis im Verhältnis zu anderen, vergleichbaren Jacken ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Für den Einsatz im Sommer empfinde ich die Jacke als zu warm. Der Einsatz unter Regenbedingungen steht noch aus. wird fortgesetzt.
Reiner Belz

Reiner Belz : 1. Bericht (22. 1. 2002)

Mit den Worten 'Ist denn schon wieder Weihnachten' kommentiert mein Frau mein Auspacken des Paketes der Firma Löffler. Das Paket enthält die Colibri-Laufjacke, die ich in den nächsten Wochen kritisch testen werde.
Meine nachstehenden ersten subjektiven Eindrücke sagen nichts über die Qualität der Jacke aus. Die Farbe 'Anthrazit' gefällt mir als Liebhaber klarer Farben wie Rot und Blau nicht.
Das Gewicht ist geringer wie erwartet und sehr angenehm. Das Material fühlt sich etwas steif an. Die Passform ist etwas ungewohnt, die Jacke ist in den Schultern weit, aber im Brustbereich enger geschnitten. Die Jacke ist sehr "laut", sie raschelt stark beim Bewegen. Die beiden seitlichen Eingriffstaschen kommen mir sehr groß vor.
Besonders gewöhnungsbedürftig ist der Frontreißverschluß, der Zipper befindet sich auf der rechten Seite. Der Reißverschluß ist leicht gängig. Die Verarbeitung der Nähte ist sehr sauber, ohne abstehende Fäden oder geweitete Nähte. Dies ist mein erster, optischer Eindruck der Jacke. Der praktische Einsatz der Jacke erfolgt übermorgen, bei einer 16 km -Einheit, für die anstehende heutige Tempo-Trainingseinheit werde ich doch wieder in meine Weste schlüpfen. Weitere Berichte folgen.

Reiner Belz : Bewerbungsschreiben (28. 12. 2001)

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf ihrer Internet-Seite habe ich gelesen, daß sie einen Tester für die Colibri-Jacke von Löffler suchen. Ich möchte diese Jacke gerne für sie auf Herz und Nieren testen. Als begeisteter Westen-Anhänger besitze ich bereits ein Lauftrikot mit Windbreaker von Löffler. Der große Nachteil einer Weste sind bei Regen aber die ungeschützen Arme. Da ich sehr gerne auch bei schlechtem Wetter laufe, bin ich zur Zeit auf der Suche nach einer passenden Jacke.
Zu meinem läuferischen Hintergrund: Ich bin 42 Jahre und laufe seid 7 Jahren regelmäßig 3-4 * die Woche mit einem Streckenumfang von 200 - 250 km im Monat. Für das kommende Jahr habe ich mir eine Marathonzielzeit von 03:30 Std - X gesetzt und werde daher mein Trainingspensum erhöhen und würde mich freuen während dieser Trainingseinheiten öfters die Jacke testen zu können. Als Größe trage ich 'L'.

Mit freundlichen Grüßen
Reiner Belz