|
][
zurück
][ 3. 3 .2001 Halbmarathon Frankfurt 1800 Paar Beine machten sich auf den Weg Bei wirklichem Kaiserwetter konnten wir am Samstag, den 03.03. den Halbarathon
von Spiridon Frankfurt in Angriff nehmen. Über die Orga beim Startnummernabholen
deckt man besser den Mantel des Vergessens. Wie immer war es tierisch
eng, die Vorangemeldten mit eigenem Chip wurden mal wieder in die hinterste
engste Ecke geschickt - lange Schlangen inbegriffen. Und wenn man sich
dann erfolgreich nach vorne gestanden hatte, mußte der eine oder
die andere erfahren, daß die Onlineanmeldung (wie auch schon beim
Silvesterlauf) nicht funktioniert hatte - mit der Folge, daß man
sich gerade bei den Nachmeldern nochmal anstellen durfte. Zum Glück
mußte man nicht noch über die Nachmeldegebühr verhandeln,
sondern zahlte nur die verminderte Gebühr für Voranmelder. Als
kleines (natürlich ungewolltes) Trostpflaster hatte ich zumindest
so die schöne Startnummer 2233 ergattert ;-). Um 15 h fiel der Startschuß
und knapp 1.800 Paar Beine machten sich auf den Weg in den Frankfurter
Stadtwald 2x rund ums Waldstadion. 1.752 von ihnen sollten das Ziel im
Stadion später auch erreichen. Die Strecke ist NICHT brettflach,
sondern hat ein paar kleinere und einengrößeren "Wadenbeißer".
Beim Anstieg bei km 9 wurde ich von den beiden späteren Siegern aus
Kenia und Tansania überrundet - es ist schon recht frustig, wenn
man von hinten aus dem Wald ein Auto kommen hört, das einen auf die
rechte Wegseite bittet, um der Führungsgruppe Platz zu machen. Aber
es ist ein Genuß, dann von hinten zuzusehen, wie die beiden Afrikaner
diesen Hügel hochrennen - so schnell würde ich das nicht mal
ohne 18 km "Anlauf" schaffen. Vor den triumphalen Einlauf durch
das Marathontor ins Frankfurter Waldstadion hat der Gott der km allerdings
zwischen km 19,5 und 20 noch einen asphaltierten Anstieg gesetzt, der
so manchem Läufer sozusagen "den Rest" gibt. Gruß aus Frankfurt
|