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28. 12. ´01
Weihnachtslauf!
7. 12. ´01
"Wer eine Reise
tut, kann viel erzählen"
19. 11. ´01
Doch vor dem Urlaub der Treppenlauf
18. 11. ´01
Ab in den Urlaub
14. 11. ´01
Fange nie an Aufzuhören, höre nie auf anzufangen
13. 11. ´01
Vom Sinn des Wahnsinns Triathlon*Sepps Buch
13. 11. ´01
Er & Sie-Lauf
10. 11. ´01
Meine Trainingsgeschichte
8. 11. ´01
Sepp hat mich entführt Kino
5. 11. ´01
2. Donau-Treppenlauf-Training
2. 11. ´01
Miss Ferrari war krank
25. 10. ´01
Donautreppen-Trainingslauf
13. 10. ´01
Mit dem Ferrari nach Salzburg

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MISS FERRARI
- Archiv
Oktober - Dezember 2001
Weihnachtslauf!
(aktualisiert am 28. 12. 2001)
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... "Ironman" Sepp RESNIK wünschen Euch und Euren Lesern
Eurer Homepage auch ein FROHES WEIHNACHTSFEST und einen GUTEN RUTSCH ins
Neue Jahr 2002!!!
Hier eine kurze Story für die Homepage:
Weihnachtslauf!
"Weihnachtslauf" im wahrsten Sinne des Wortes kann man dieses
sagen, denn Sepp und ich laufen seit einigen Tagen viele Kilometer und
dieses ist natürliches Training!
Von der Arbeit nach Hause gekommen, geht es einmal 113 Stiegen rauf zu
uns in den 4. Stock, dann wir überlegt, Weihnachtsgeschenk für
Mama noch nicht besorgt, also nicht wie runter (113 Stiegen), dann entlang
der Einkaufsstrasse, zum SEWA-Geschäft und noch schnell ein kleines
Geschenk für Mama.
Dann trifft man Freunde und Laufkollegen und es wird mitgeteilt, um 1900
Uhr wäre eine Weihnachtsfeier, habt ihr nicht Lust? Okay, schnell
wieder nach Hause, 113 Stiegen rauf, elegant für die Weihnachtsfeier
umziehen, dann wieder 113 Stiegen runter. Auf unsere KTM-Mountainbikes,
dann nach 30 Minuten sind wir bei der Weihnachtsfeier. Ein paar Snacks
und viel Unterhaltung und dann wieder aufs Mountainbike und retour. 113
Stiegen rauf und nun "Gute Nacht"!
Tag 2 beginnt fast genauso, 113 Stiegen runter, aufs KTM-Mountainbike,
ins Büro, wieder Weihnachtsgeschenke besorgen, noch schnell Kekse
und ein wenig Punsch für den gemütlichen Abend zu Hause mit
Freunden, ...
Dieses könnte ich nun sehr lange erzählen und ich muss lachen,
wenn manche Menschen sagen: "Der Weihnachtsstress bringt mich um!"
Sepp und ich können nur sagen: "Weihnachtsstress? Nein ist es
nicht! Weihnachtstraining und das macht uns nur noch stärker!"
"Wer eine Reise
tut, kann viel erzählen"
(aktualisiert am 7. 12. 2001)
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Zuerst einmal einen wunderschönen "GUTEN MORGEN" aus
Europa!!! Sind seit gestern wieder gut gelandet und geniessen die "Kälte"
in vollen Zügen!!!
"Wer eine Reise tut, kann viel erzählen" - dieses Sprichwort
spricht Bände!!! Wir flogen wie geplant, nach meinem stolzen Donauturmtreppenlauf,
den ich vom Training zum Wettkampf auf eine volle Minute verkürzen
konnte, mit der ASA (African Safari Airline) nach KENIA. Ich voller Zuversicht
und voller Freude auf Sonne, Spass, Laufen - einfach auf alles!!!
Dann aber passierte es, wir mussten in Zürich runter, denn es wäre
eine Zwischenlandung für Basel notwendig gewesen, diese konnte aber
nicht vollzogen werden, weil so starker Nebel war. Gut, nach einigen Stunden
Verspätung konnten wir, nachdem die Fluggäste, die in Basel
zusteigen sollten, erst mit dem Bus von Zürich geholt wurden, weiterfliegen.
Am Montag, den 19.11. war es dann soweit, endlich um die Mittagszeit in
Kenia angekommen, warteten wir gespannt auf unsere Koffer .... sie kamen
aber nicht!!! :-((((
Wir warteten, warteten, Geduld war uns ins Gesicht geschrieben und nach
etwa einer Stunde wussten wir genau, dass unsere Koffer nicht mehr aus
dieser Flieger kommen würden. Nach Näheren Anfragen erklärte
man uns, das Gepäck sein in Malaga - na schön, aber Spanien
zu dieser Zeit!!! :-)))
So mussten wir ohne Koffer in den Bus steigen und dachten nur mehr: "Das
kann ja heiter werden!" ... So ging es auch weiter!!!
Nach einer Stunde Busfahrt am Diani-Beach angekommen, checkten wir ohne
Koffer im Hotel ein - irgendwie lustig, irgendwie auch nicht!!! Jedenfalls
mussten wir uns einmal damit abfinden, dass die Koffer von etwa 6 Fluggästen
in Malaga und nicht in Kenia waren - das hiess somit: "Keine FILA-Laufschuhe,
keine Trainingsmöglichkeiten."
Noch am selben Tag lag ich mich mit Unterwäsche am Hotel-Pool und
genoss trotz allem die Sonne Afrikas. Manche Hotelgäste wussten nicht
ganz Bescheid und dachten wohl, es wäre der "Neueste" Bikini
aller Zeiten, so durchsichtig, so voller Spitzen - aber nein, sie täuschten
sich, es war meien Unterwäsche! :-))))))
Nach etwa fünf Tagen waren wir es gewohnt, keine Koffer, keine Klamotten,
einfach nichts zu besitzen. So wie wir gekommen waren, genauso waren wir
auch hier - mit unseren Winterklamotten!!!
Jedenfalls trafen die Koffer doch noch nach diesen fünf Tagen ein
und wir mussten uns erst wieder daran gewöhnen, einen Bikini oder
Sandalen zu tragen. Beim Abendessen nicht im langen Pullover zu sitzen,
sondern ein T-Shirt zu tragen - es war wie ein Traum, aber es war Wirklichkeit!
Ich versuchte am nächsten Tag gleich meine ARENA-Schwimmbrillen und
ging ins Meer - leider musste ich feststellen, dass nach 25-minütigem
Schwimmen meine linke Schulter und mein Genick unter Schmerzen litten.
Ich stellte mir Schwimmen so einfach vor, aber das war es nicht. Am Ende
des Urlaubs versuchte ich nochmals bei etwas ruhigem Wasser wieder auf
Zeit zu schwimmen, schaute erschöpft auf meine FILA-Stoppuhr und
was war - 45 Minuten - nicht mehr, nicht weniger!!! Also wenn zu mir jemand
sagt, er schwimmt locker eine Stunde jeden Tag, so locker habe ich es
nicht gefunden. Vor mir steht noch viel Arbeit, wenn ich 3,8 km durchschwimmen
sollte, aber ab Jänner 2002 versuche ich es einmal in einem 50-m-Schwimmbecken
etwa 76 Längen zu Schwimmen, dieses entspricht 3,8 km der Ironman-Distanz,
wenn ich mich nicht verrechnet habe - aber nun geniesse ich noch das Jahr
2001 ein wenig.
Ich habe auch vorgehabt abzunehmen und viel zu trainieren in Kenia, aber
bei soviel Sonne, schaffte ich es kreislaufmässig nicht, wie Sepp
beinhart am Strand zu trainieren, zu laufen, zu schwimmen, Liegestütze
ohne Ende zu machen - puhhhhhh, da habe ich mir ja was vorgenommen! Für
Sepp war der Kenia-Urlaub volles Training, er hat mit den Keniaten am
Strand trainiert und ich lag in der Sonne und sah mir das ganze vom Pool
aus an - "Das war aber auch schön!"
Am Rückflug von Mombassa nach Vienna habe ich das Buch "Ultraman"
gelesen, dieses habe ich von einer lieben Freundin bekommen - wieder ein
wenig Ehrgeiz ist nun in mir! Heute renne ich alles nieder, was mir in
den Weg läuft - zumindest im Büro!!!!! :-)))))
Das wars wieder, alles Liebe, Manuela
Doch vor dem Urlaub erstmal
der Treppenlauf
(aktualisiert am 19. 11. 2001)
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10. Donauturmtreppenlauf, Samstag 17. November 2001
Heute an diesem kalten, sonnigen Samstag im November radelte ich gleich
nach dem Frühstück schnell mit meinem KTM- Mountainbike zum
Donauturm, um mir die ersten Läufer anzusehen. Sepp konnte leider
nicht mit mir mitfahren, da er am vormittag selbst ein 3-Stunden-Training
in der Prater Hauptallee vollzieht - schade!!! :-(((((
Beim Donauturm angekommen, war ich zu zeitig dort, denn mein Jahrgang
1964, startete erst um 1045 Uhr und so hatte ich genügend Zeit. Es
war irgendwie aufregend, am Start der ersten Läufer dabei zu sein,
dieses im Fusse des Donauturmes in der Aufzugshalle zu beobachten. Schon
in der Früh, dachte ich mir, was wohl am Besten sei, was ich wohl
anziehen würde? FILA-Handschuhe und FILA-Haube dürfen nicht
fehlen, denn ich friere immer und sicher ist sicher. Dann zog ich es vor,
mein rotes FERRARI-T- Shirt kurzarmig anzuziehen und von Sepp eine rote
Laufhose. Dazu meine FILA-Wettkampfschuhe, die noch immer den Chip vom
Frauenlauf 10. Juni 2001 oben haben. Also in FILa-Orange und FERRARI-Rot
ging ich an den Start!!!
Als ich so dortstand und mein Jahrgang war dran, kam eine Dame auf mich
zu, die ich kannte - Frau RAINER, die FILA-Chefsekretärin aus Salzburg.
Sie begleitete ihre Familie RAINER und KUNA zum Start und stieg dann in
den Aufzug, so sagte sie noch schnell: "Wir sehen uns oben!"
Es ging los, die Kamera auf mich gerichtet, der Sprecher erzählte:
"Frau Manuela EDER-RESNIK, Startnummer 23, mit dem FERRARI immer
schnell unterwegs, wie schnell wir sie den Donauturmtreppenlauf beenden,
.." Dann ein grünes Licht und ich hatte wie alle anderen, einen
20 Sekunden Start zwischen mir und den vorigen Läufer, ein Drücker
auf meiner FILA-Stoppuhr und los ging.
Ich kann mich nur erinnern, mein Kopf hing zu Boden, ich sah nur noch
die grauen Treppen unter mir und nahm eine nach der anderen. Eigentlich
wollte ich ja zwei auf einmal nehmen, dieses probierte ich kurz, konnte
es aber nicht, da ich leider zu kurze Beine habe. So gings weiter, eine
Treppe nach der anderen und plötzlich hörte ich schon ein Geräusch
hinter mir - es war der Läufer hinter mir, der 20 Sekunden nach mir
startete und schon zum Überholen ansetzte. Ich dachte mir, okay,
schnell Platz machen und er rannte an mir vorbei. Irgendwie sah ich dann
einmal auf und las: "... nur noch 36 Podeste" und dachte mir,
dass kann ja heiter werden! :-)))))
Keuchend, fast keinen Sauerstoff mehr bekommend, nahm ich eine Treppe
nach der anderen und traute mich nicht aufschauen, denn wer weiss, wieviele
Podeste ich noch hinter mich bringen musste. Wieder ein Knattern hinter
mir und es überholte mich noch ein Läufer. Am liebsten hätte
ich mich drangehängt, aber irgendwie dürfte mir das Training
dazu fehlen und so sah ich auf und las: "... nur noch 25 Podeste"
Es befand mich im letzten Drittel und nun nur noch ruhig atmen, die kalte
Luft tat mir sehr weh, aber wenn ich den Mund zugelassen hätte, wäre
ich erstickt. Durchhalten ist die Devise und ich wollte eigentlich nur
meine 10-Minuten-Marke aus dem Training schlagen. "... nur noch 13
Podeste" - wieder ein Läufer
an mir vorbei, aber diesmal auch nicht mehr laufend sondern gehend, trotzdem
noch weitaus schneller als ich. Ich hörte schon die Stimmen aus 150
Meter Höhe und gleich hatte ich es geschafft. Die Stimmen wurden
lauter, nur noch 13 Treppen und dann sah ich die geöffnete Türe,
die Kamera, die Fotografen, die
angekommenen Läufer - und ich war durchs Ziel!!! Oben wurde ich schon
freundlich von Familie RAINER und KUNA begrüsst und freute mich,
diesen wunderschönen, für mich sehr anstrengenden, Donauturmtreppenlauf
hinter mich gebracht zu haben. Als wir gerade ein gemeinsames Foto machten,
wollte ich wissen, ob ich es geschafft hätte, unter 10 Minuten zu
sein - leider vergass ich vor lauter Aufregung im Ziel zu drücken.
Aber angeblich war ich
unter 10 Minuten und das ist für mich schon eine Leistung! Wenn man
bedenkt, dass der Sieger 790 Treppen, 60 Podeste, in unter 4 Minuten raufläuft
und sicher durchtrainiert wie Sepp ist, dann bin ich garnicht so enttäuscht
von meiner Zeit.
Auf 150 Meter Höhe bekam ich dann ein super Donauturm-T-Shirt, dass
jeder Läufer zur Einnerung bekam - es war der 10. Donauturmtreppenlauf
und der Donauturmmanager Herr Semin hat dieses toll organisiert - alle
Achtung!
Danach gab es ein riesengrosses Buffet im Biergasthof ISOLA, wo wir uns
alle nach dem Ziel getroffen haben. Nun war grosses Essen und Trinken
angesagt und ich habe natürlich wie immer meinen Bauch aufgefüllt
- diesmal nicht mit LINDT-Schokolade sondern mit Kaiserschmarrn!!! Leider
konnte ich die Siegerehrung nicht mehr abwarten, schnell noch mein WWW.MYMED.CC-Laufband
vom Halse runtergenommen, denn an diesem wunderschönen blauen Laufband
hängt mein Fahrradabsperrschlüssel und dann radelte ich schon
los. Diese blauen WWW.MYMED.CC- Laufbänder sind so sensationell,
denn seitdem ich dieses besitze, vergesse ich nie meinen Schlüssel.
Aber wie heisst es so schön, was man nicht im Kopf hat, hat man in
den Beinen! - und für die Beine habe ich heute genug
gemacht!!! :-))))
Vom 18.11. bis 02.12. sind wir in KENIA auf Urlaub, Sepp zum Trainieren,
ich zum Erholen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, wie Sepp zu Trainieren
und hoffe, dass ich dieses auch ein wenig machen werde. Leider sehen wir
uns am 20.11. nicht im TV, Karlich-Show um 1640 Uhr werden wir im Bild
sein - aber alles kann man im Leben nicht haben und wie ich meine Mutter
kenne, nimmt sie mir dieses sicher auf Video auf und ich kann es mir nach
Kenia ansehen!
Nun verabschiede ich mich bis zum 03.12. und bedanke mich noch bei allen
Sponsoren und Organisatoren, die den 10. Donauturmtreppenlauf zum Erlebnis
für jeden machten - GRATULIERE, es war ein Wahnsinns-Lauf!!!
Ab in den Urlaub wohin?
Natürlich nach Kenia
(aktualisiert am 18. 11. 2001)
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Mein letztes LCC-Wien-Lauftraining am Donnerstag 15. November 2001 vor
dem Kenia-Urlaub!!!
Gestern war für mich ein schöner Tag, nicht nur, dass ich frei
hatte, weil ich ins Reisebüro ging, unsere Flugtickets abholte -
nicht, weil ich auf der Bank war und Geld holte - nicht, weil es zwar
kalt war und die Sonne scheinte - es war, weil ich noch einmal vor meinen
Urlaub zum LCC-Wien-Lauftraining gehen konnte.
Wie immer war ich pünktlich um 1900 Uhr mit meinem KTM-Mountainbike
dort und dann gings los. Es stand am Trainingsplan "Dauerlauf leicht
70 Minuten" - das ist gerade richtig für mich!
Sepp muss immer alleine trainieren, er kann nicht in einer Gruppe oder
so laufen und er macht sich seinen Trainingsplan immer selbst - irgendwann
werde ich auch so weit sein und wenigstens 10 Prozent von ihm schaffen,
was er schon geschaffen hat!!! :-))))))
Am Samstag den 17. November ist es soweit, da ist der berühmte 10.
Donauturmtreppenlauf und ich wollte mich irgendwie auf diesen vorbereiten,
bei uns im Stiegenhaus Treppen rauf, Treppen runter - aber dieses war
mir doch ein wenig zu turbulent, denn die Nachbarn machten immer die Türen
auf und meinten: "Brauchen Sie was?" :-))))))
Wie immer werde ich in ein paar Stunden berichten, wie es mir beim sagenhaften
Donauturmtreppenlauf (790 Stiegen) ergangen ist und was ich alles erlebt
habe, bis dahin wünsche ich noch angenehmere und nicht so anstrengende
Stunden, Manuela
Fange nie an Aufzuhören,
höre nie auf anzufangen
(aktualisiert am 14. 11. 2001)
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LCC-Wien-Lauftraining, Dienstag 13. November 2001
Den "Er & Sie-Lauf" vorigen Sonntag habe ich ja gut überstanden,
obwohl ich noch immer die kalte Luft in meinem Hals verspüre. Gestern
abend trafen wir Gerda und Melitta vom SRI CHINMOY-MARATHON-TEAM und machten
uns einen netten Pizzaabend im 3. Bezirk. Bei diesem wunderschönen
Abend konnte Sepp viele seiner Erfahrungen an Gerda und Melitta weitergeben
und sie waren danach ganz inspiriert. Sepp hat viel Erfahrung und wenn
man diese weitergeben kann und man hält sich auch daran, dann schafft
man alles!!! Zur Zeit habe auch ich eine Phase, wo ich einen neuen Spruch
auf Lager habe: "Fange nie an AUFZUHÖREN, höre nie auf
ANZUFANGEN!"
Abgesehen davon sollte ich wirklich wieder etwas mehr trainieren, aber
wie es meine Nachbarin Marion und ihr Freund Peter heute wollen, kann
ich nicht um 1900 Uhr zum LCC-Lauftraining kommen, da ich um 1800 Uhr
zu Spaghetti Bolognese, danach Äpfel in Teigmaufl und Cafe bei ihnen
eingeladen bin. Sepp meint, ich hätte ab 18.11. in Kenia genug Gelegenheit
so wie er zu trainieren, den Strand in vollster Länge für Sprints
zu nützen, das Meer für dreistündiges Schwimmen, mit der
Wärme, dem Salzwasser und alldem zurechtzukommen! Vorgenommen habe
ich mir vieles - aber wie es so im Leben ist, kommt es immer anders als
man denkt! Aber ich bin mir sicher, dass ich alles andere tue, als dort
unten zu trainieren sondern werde mir die Sonne am Bauch scheinen lassen!
:-))))))
Vom Sinn des Wahnsinns TRIATHLON
*Sepps Buch
(aktualisiert am 13. 11. 2001)
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Triathlon ist mehr als nur ein Sport. Er ist eine Reise zu den Grenzen
der körperlichen Leistungsfähigkeit, ein Weg zu besserer Selbsterkenntnis
und grösserer Lebensfreude!
Wer ist stärker, Geist oder Körper? Diese Frage wollte Sepp
RESNIK beantworten. Er hat seinen Körper bezwungen, allen Qualen
zum Trotz, und er hat bewiesen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!!!
Sepp RESNIK schildert seinen Weg von knallharten Ranger zum gefeierten
Triathlon-Star, seine gefeierten Niederlagen und seine Siege über
sich selbst, seine Erfahrungen bei den Extrembewerben von Hawaii, Alabama
und Grenoble und die Lehren, die er daraus gezogen hat! Triathlon ist
heute ein Massensport. Er begeistert Profis und Amateure, Kinder und Erwachsene
gleichermasen. Was diesen Sport so faszinierend macht, weiss Sepp RESNIK
überaus anschaulich und spannend zu beschreiben!!
Dieses Buch können Sie ganz einfach online und versandkostenfrei
bestellen:
Ironman Sepp RESNIKs Buch "Vom Sinn des Wahnsinns TRIATHLON".
Ironman: Thriathlon, wie ihn noch keiner beschrieben hat; 192 Seiten,
Farbumschlag, gebunden, etliche Farb- und SW-Fotos, 1. Auflage 1988, EURO
21,8/öS 299,-
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Er & Sie-Lauf
(aktualisiert am 13. 11. 2001)
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Hallo, hier wieder meine Laufgeschichte von heute, viel Spass beim Lesen
wünscht Euch "Miss Ferrari".
Er & Sie-Lauf, Sonntag 11.11.2001 um 11.11 Uhr
Heute, an diesem wunderschönen Sonntag, etwas kalt, aber trotzdem
hatte es die Sonne gut gemeint, stand ich um 0730 Uhr auf, damit ich schon
zum Cricket-Stadion laufen konnte, um unsere Startnummern zu holen. Pünktlich
um 0800 Uhr war ich beim Cricket-Stadion und nahm unsere Startnummern
50 F für mich und 50 M für Sepp entgegen. Nachher gings wieder
mit meinem schnellen KTM-Mountainbike zurück zu Sepp in unsere Wohnung
im 3. Bezirk und bei dieser Gelegenheit nahm ich gleich die österreichischen
Tageszeitungen mit, um diese beim Frühstück in Ruhe zu lesen.
Sepp hatte natürlich schon um 0900 Uhr das Frühstück hergerichtet
und ich musste nurmehr Platz nehmen und konnte voll reinhauen :-))))))
Kaffee trinken wir ja beide, ich nahm noch eine Banane und Sepp wie immer
einen Striezel mit Butter zum Frühstück. Noch schnell die Startnummern
auf unsere FILA-Laufdressen und dann gings um 1030 Uhr laufend in die
Prater Hauptallee, wo der Start auf Höhe Parkplatz Stadionbad um
1111 Uhr stattfinden sollte.
Vorher trafen wir unter dem Starterfeld noch viele Freunde, wie Familie
VONDRA, Familie BUDAI Christine mit ihren Gerhard, jede Menge LCC-Wien-Lauffreunde
und nach ein paar Minuten Plaudern wurde es auch schon ernst und der erste
Teil vom Er & Sie-Lauf musste ins Starterfeld. Sepp und ich mussten
nicht knobbeln sondern er meinte, ich solle als Erste laufen, da mir sonst
bitterkalt werden würde, wenn ich als Zweiter loslaufen müsste
- nett von Sepp!!!
Der Startschuss fiel um 1111 Uhr und dann rannten Er oder Sie los und
ich hatte 4 Kilometer vor mir, was mir normalerweise nicht zu schaffen
machen würde, aber ich bin etwas verkühlt (komme ja nie zum
ausrasten) und die kalte Luft beim Einatmen tat mir sehr weh. Obwohl ich
immer glaube, am Limit zu sein, war ich mit etwa 10 Minuten bei den ersten
2 Kilometern vorbei, dann die letzten 2 Kilometer in etwa 11 Minuten und
geschafft, durchs Ziel und da es ja ein Staffellauf war, musste ich Sepp
sozusagen abklatschen - es gab nur ein Problem, ich sprintete über
die Ziellinie und Sepp war nicht da!!! Ich schrie mit letzter Kraft: "Sepp,
Sepp,Sepp"!!! Doch kein Sepp da, der annahm, dass ich nicht so schnell
diese 4 Kilometer schaffen würde und geglaubt hat, ich komme erst
jetzt ins Ziel. Endlich ist Sepp aufgetaucht, übergab mir mit Handschlag
und ich schrie nur noch: "Lauf los!" Sepp nimmt das nicht so
ernst, für ihn ist das eher ein Spass und nur Aufwärmtraining,
so lief er halt endlich los. Aber Sepp ist noch immer sehr gut drauf und
hatte die ersten 2 Kilometer in 9 Minuten hinter sich und die letzten
2 Kilometer lief er wie immer beim Aufwärmtraining auch in seinen
9 Minuten. Also er hat sozusagen immer den Kilometerschnitt von 4 Minuten
und meint: "So zu laufen, ist der reinste Spaziergang!"
Irgendwie werde ich es auch eines Tages schaffen, den Kilometer in 4 Minuten
zu laufen - im Moment brauche ich leider um die 5 Minuten, aber ich werde
von Monat zu Monat besser!!! Mein neuer Spruch lautet: "Höre
nie auf Anzufangen und fange nie an Aufzuhören!!!" Als Sepp
im Ziel angekommen war, kam schon der Reporter von Er & Sie-Lauf,
dieses war nach Sepp der 2. Österreicher, der beim Triathlon in Hawaii
teilgenommen hatt, auf ihn zu und meinte, wie es ihm so gegangen wäre,
bei lächerlichen 4 km, dieses ist doch keine Herausforderung für
ihn. Sepp meinte nur: "Wie soll ich Ihnen dieses sagen, ich bin ja
nun Ehemann und
habe andere Herausforderungen!" :-)))))))))))
Nachher im Cricket-Restaurant trafen wir noch unsere Freunde aus dem Startfeld
und auch Anna vom LCC-Wien, die geborene Schwedin ist, hat natürlich
in der Befreundeten-Paar- Wertung den 1. Platz gemacht. Anna läuft
so schnell, dass ich sie bewundere und immer wenn wir darüber sprechen,
über Triathlon, übers Laufen lächelt sie und meint: "Beim
Triathlon bin ich nicht so gut, das Schwimmen ist Sch....., das kann ich
nicht so gut, aber dann beim Radfahren und Laufen gehts wieder und ich
beende den Triathlon mit etwas über 11 Stunden." Anna weiss,
dass ich mich für den Triathlon in Klagenfurt im Juli 2002 angemeldet
habe, obwohl ich keine Ahnung habe, wie ich jemals nach dem Schwimmen
180 km-Radfahren schaffe und dann noch einen Marathon zu laufen mit 42
Kilometern - aber irgendwie werde ich es wohl schaffen müsse, nur
nicht wie Anna in 11 Stunden, ich bin froh, wenn ich bis 17 Stunden ins
Ziel komme, denn danach wird das Ziel abgebaut und da sollte ich schon
vorher durchgelaufen sein!!!
Um 1230 Uhr gingen wir mit sehr engen Freunden von uns zum Mittagessen,
Hedy und Sandra Schramek kamen vorbei und wir fuhren mit ihnen in das
Offizierskasino in die Wilhelm Kaserne, wo wir von Montag bis Freitag
Mittagessen. Dieses war ein schöner Abschluss, denn Hunger hatte
ich wie immer und Hedy war so lieb, hatte für mich Schokolade mit
und ich war wieder auf meinem Schokotrip für meinen Adrenalinspiegel!
Ich kann nur sagen, es ist schön, solche Freunde wie Hedy und Sandra
zu haben - sowohl in schlechten Zeiten als auch in guten Zeiten!!!
Meine Trainingsgeschichte
(aktualisiert am 10. 11. 2001)
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LCC-Wien-Lauftraining, Donnerstag 8. November 2001
"Donnerstag ist Motorradausstellung" erinnerte mich mein Mann,
Sepp Resnik, noch beim Frühstück! So machten wir um 1500 Uhr
Büroschluss und gingen einfach visavis zum Messegelände und
schauten uns "Die Bike" an. Ich dachte mir, super, so zeitig
vom Büro weg, da geht sich noch mein LCC- Lauftraining aus - falsch
gedacht!
Bei jedem Stand, ob nun UVEX, KTM, ... - Sepp kennt einfach jeder und
so sind wir nicht weit gekommen. Dort einen Cafe, dort etwas zum Essen,
da noch ein Glaserl Sekt, dort noch ein Törtchen und dann war es
1830 Uhr. Ich meinte: "Nun müssen wir aber gehen, wir haben
LCC-Läufer Roger versprochen, er bekommt ein IRONMAN-Buch von Dir!"
Aufgesprungen und nichts wie hin zum Praterstadion, wo sich immer die
LCC-Wien-Trainingsgruppe trifft und da stand Roger schon am Eingang. Wir
gingen rein, Sepp diesmal in Uniform vom Bundesheer (hatte keine Zeit
nach Büro sich umzuziehen) und Roger bekam sein IRONMAN-Buch mit
persönlich signiertem Autogramm von Sepp. Die Freude war gross, ich
machte noch zwei Fotos zur Erinnerung und dann war es 1900 Uhr und alle
liefen los - nur Sepp und ich liefen in die andere Richtung, nämlich
nach Hause!!! :-))))
Zu Hause wollte ich mich am liebsten umziehen und loslaufen, damit ich
noch jemanden von der LCC- Trainingsgruppe erwischt hätte - aber
ich konnte nicht weg, weil ich Abendessen für Sepp macht. Um 2100
Uhr dachte ich mir, so nun laufe ich mit Pulsuhr, ich will das unbedingt
ausprobieren. Sepp nickte und sagte: "Wozu brauchst Du die, das merkst
Du ja selbst, wenn Du drüber bist!" (Damit meint er, wenn ich
sauer werde) Ich wollte es einfach wissen und so nahm ich mir den Pulsgurt
um die Brust, die Uhr aufs Handgelenk und lief einfach los. Zuerst 105
Puls, dann 114, dann sah ich 118 und dachte, nun bleibe ich bei diesen
118. Aber nein, die Uhr machte einmal 152, einmal 138, einmal 109, ich
lief schon so langsam, dass mich ein Fussgänger überholen hätte
können und dann wurde ich nervös! Immer auf diese Pulsuhr zu
sehen, da kann man sich nicht konzentrieren! Dann denkt man, dass man
normal im Pulsbereich läuft, eh schon so langsam, dann piept es und
man ist bei 147 - zu hoch, warum? Keine Ahnung!!! Also irgendwie war es
ein komisches Erlebnis mein Lauf so ganz alleine mit Pulsuhr, einmal Pieps,
wieder Pieps - ich kam nach Hause und Sepp meinte: "Na?" Ich
sagte: "Mich macht die Pulsuhr nervös, einmal zuviel, einmal
normal, dabei laufe ich schon so langsam, dass ich fast umfalle!"
:-))
Sepp meinte: "Ich habe es Dir gleich gesagt, Du brauchst keine Pulsuhr,
das lenkt Dich nur ab und Du kannst nicht Dein Tempo laufen! Was aber
nicht heisst, dass man nicht beim Laufen eine Pulsuhr nehmen sollte -
aber Dich liebe Manuela, macht dieses nervös!!!"
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Sepp hat mich entführt
ins Kino
(aktualisiert am 8. 11. 2001)
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6. November 2001: Am Dienstag sowie auch immer Donnerstag haben wir vom
LCC- Wien-Lauftraining, dieses findet von 1900 bis 2130 statt. Treffpunkt
ist immer beim Praterstadion, Eingang Sektor C/D, blaues LCC-Wien-Taferl
an der Türe und reinmarschiert!!!
Diesen Dienstag wäre am Trainingsplan gestanden: Pyramide 2', 3',
4', 4', 3', 2' Belastung, Pause 1/2 Belastungslänge, Tempo 10.000
m, Ein- und Auslaufen Sepp machte sein eigenes Programm mit mir: 1600
Uhr Büroschluss, rauf auf seine Yamaha XT 500 und ab ins Kino - ins
neue Hollywood Magyplex Gasometer! 1630 Uhr "Passwort: Swordfish"
mit John Travolta, Hugh Jackman bis 1815 Uhr. Danach zum Italiener: Nudeln
alla Sorten und um 2100 Uhr konnte ich mich fast nicht mehr bewegen, soviele
Nudeln habe ich verdrückt. Zu Hause angekommen, dachte ich mir, es
war zwar ein schöner Abend, aber irgendwie wäre mir das LCC-
Lauftraining lieber gewesen, denn nun liege ich da, mit aufgeblasenem
Bauch :-)))))) - das kann nicht gesund sein!!!
Trotz allem war es nämlich gut, weil ich am nächsten Tag, Mittwoch,
beim Leistungstest im IMSB (Institut für medizinische und portwissenschaftliche
Beratung) bestellt war. Hätte ich vorher trainiert, wäre vielleicht
der Test nicht ganz richtig ausgefallen, aber nun weiss ich, dass ich
mich viel auf Dauerläufe konzentrieren muss und auch Sepp's Pulsuhr
(er nimmt nie eine und hat auch noch nie eine genommen!) benutzen sollte,
so laufe ich immer im richtigen Bereich. Jedenfalls hat man auch festgestellt,
dass ich eine sehr niedrige Herz- und Kreislauffrequenz habe - dieses
ist wie bei den Schuhen, einer hat 37, der andere 41 - man kann aber nicht
sagen, dass dieses besser wäre oder das andere!!!!!!
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5. 11. 2001: Miss Ferrari war
krank
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2. Training > zum Donauturmtreppenlauf, Freitag 02.11.2001
Heute
Freitag war für mich ein besinnlicher Tag! Zuerst besuchte ich wie
immer Opa's Grab und redete mit ihm und erzählte ihn natürlich,
dass ich nun unter die Sportler gegangen sei, was ihn irgendwie sehr verwirrte,
als schnelle Ferrari-Lady!!!
Dann hatte ich etwas Aufregendes vor, nämlich das 2. Training des
Donauturmtreppenlaufes in Angriff zu nehmen. Irgendwie war ich heute etwas
faul, denn ich nahm nicht wie gewohnt mein KTM-Mountainbike, sondern fuhr
mit unseren Familienauto hin, unseren Suzuki Vitara. Dieses hatte jenen
Grund, weil ich wieder auf schnellsten Wege danach, nach Maria-Anzbach
zu meiner Mutter und Grossmutter fahren musste, um das Wochenende im schönen
Niederösterreich zu geniessen.
Als ich um 1745 Uhr beim Donauturm war, hatten sie natürlich schon
die Türe zum Stiegenaufgang geöffnet, ich meldete mich kurz
an und dann gings los. Ein kurzer Drücker auf meiner FILA- Stoppuhr
und ich sprintete los. Zuerst dachte ich mir, wie ist dieses wohl möglich,
790 Stufen, fast 60 Podeste raufzulaufen und dass in schnellster Zeit
- aber ich versuchte wie immer mein Bestes zu geben. Diesmal lief ich
bis "nur noch 41 Podeste", dann total ausser Atem nahm ich zwei
Stufen im Gehen und dieses bis zum Ende. Ich dachte mir, dass ist unmöglich,
dass es Läufer gibt, die wirklich diese 790 Stufen rauflaufen ohne
jemals zu gehen - aber so ist das eben, es gibt immer Bessere!!! :-))))))
Oben angekommen, keuchend, fast am Limit, drückte ich auf meiner
FILA-Stoppuhr und nun staunte ich, es war unglaublich, aber meine Zeit
war leider etwas schlechter, ich brauchte 11 Minuten 16 Sekunden und dachte
mir: "Mit mir nicht, einmal versuche ich es noch!"
So nahm ich wieder den Lift nach unten, nach 5 Minuten Pause und natürlich
meinem Hustenanfall wie beim 1. Training, stand ich dort - bereit für
den 2. Start!
Ich sprintete los, bei "nur noch 47 Podeste" musste ich wieder
gehen und nahm diesmal nur mehr eine Stufe und nicht zwei. Die Knie fingen
an zu zittern, die Luft wurde sehr kalt und ich dachte mir, es ist schon
ein Wahnsinn, von 0 auf 150 Höhenmetern - das ist ein Ereignis!!!
Oben angekommen, drückte ich und siehe da, obwohl es beim 2. Mal
- so kam mir es vor - etwas> schlechter ging, ich war in 10 Minuten
13 Sekunden oben.
Meine Hände ganz schmutzig vom roten Gestänge an dem ich mich
anhielt und irgendwie glücklich, in 10 Minuten von 0 auf 150 gesprintet
zu sein. Ich muss zugeben, mit dem Ferrari geht es schneller von 0 auf
150, aber nicht in Höhenmetern!!! :-))))))
Das LCC-Lauftraining von gestern brachte mir wieder viel an Erfahrung
und war wie immer eine Bereicherung für mich und so schaffte ich
es, dass mir diese 2 Durchgänge nicht zum Problem wurden. Natürlich
freue ich mich schon auf den 17. November 2001, wo es nicht mehr um Training
sondern ums Ganze geht und wenn ich bedenke, dass ich unter den 400 Startern
sein werde und die Ehre habe, dieses trotz Schwierigkeiten geniessen zu
können, bin ich stolz auf mich!
Vorher habe ich noch einen Lauf, wo Sepp und ich als Prominentenpaar starten,
den Er & Sie-Lauf in Wien und ich werde mich noch mit einigen LCC-
Lauftrainingstagen darauf vorbereiten, dass ich am 11.11.2001 Sepp nicht
blamiere, denn jeder von uns muss 4 km laufen und dann wird die Zeit zusammengerechnet
- na dann mal "viel Glück" denke ich mir im Stillen!!!
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2. 11. 2001: Miss Ferrari war
krank
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Nun war ich zwei Tage lang schwach, krank, fiebrig - einfach k.o. und
habe mich bei mir zu Hause in Maria-Anzbach relativ schnell wieder erholt.
Sepp und> ich waren gestern als Talk-Gäste bei der Karlich-Show
abends geladen, die Sendung wurde aufgezeichnet und am 20.11.2001 gesendet.
Irgendwie war das Thema lusti> "Kein Geld auf der Bank".
Mit meinem roten kleinen Auto trifft dieses zu und hin und wieder fahre
ich mit meiner Sparkasse in der Gegend herum! :-))))))
Da ich also gestern auf keine Halloween-Party mehr kam, konnte ich zeitig
ins Bett und war natürlich heute um 1000 Uhr schon beim LCC-Wien-Lauftraining
gestellt. Trainer Franz Kafka, Jansen, Joe, Josef, Pascal und viele andere
liebe LCC-Lauffreunde kamen, um diesen wunderschönen sonnigen Feiertag
zu geniessen!!!
Für mich war es ein sehr gutes Training, denn ich merkte, dass ich
wieder ein wenig laufen konnte und versuchte so lange wie möglich
zu laufen. Nach 50 Minuten musste ich aufgeben, da mein Körper irgendwie
streikte und somit ging ich alleine langsam die Prater Hauptallee wieder
reour, nach Hause in die Parkgasse.
Die anderen liefen den wunderschönen Waldweg Richtung Kraftwerk,
Handelskai und wieder retour und machten sozusagen einen 2 Stunden-Trainingslauf.
Ich hätte diese 2 Stunden auch gerne beendet, aber leider konnte
ich nicht mehr und musste mir eingestehen, dass es besser ist, wenigstens
50 Minuten gelaufen zu sein - als keine Minuten!!! Nun habe ich wieder
ein wenig Kraft getankt und kann mich auf morgen zum 2. Donauturmtrainingslauf
konzentrieren!!!
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25. 10. 2001: 1. Training zum
Donauturmtreppenlauf
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Nun ist der Tag X gekommen, auf diesen Trainingslauf habe ich mich schon
seit meiner Anmeldung gefreut!
Nach dem Büro um 1600 Uhr, startete ich mit meinem KTM-Mountainbike
nach Hause in den 3. Bezirk, um meine Trainingshose und meine FILA-Laufschuhe
anzuziehen. Wenn ich heute einen Preis für Geschwindigkeit bekommen
hätte, es wäre ein sehr grosser Pokal geworden!!! :-)))))
Kaum im FILA-Trainingslook, war ich schon wieder auf meinen KTM-Bike und
fuhr Richtung Donauturm. Um 1745 Uhr habe ich es geschafft, in nicht ganz
15 Minuten war ich da und hatte noch genügend Zeit bis 1800 Uhr.
Zuerst holte ich mir meine Startnummer für den Donauturmtreppenlauf
am 17.11.2001 und bekam Startnummer 23 (klingt nicht einmal so schlecht!).
So nun ging ich es an und dachte mir, was ist denn da los, hier steht
am Start: "Nur noch 58 Podeste!" Was dieses heissen sollte,
erfuhr ich am eigenen Leibe!!!
Ein Blick auf die FILA-Stoppuhr und ein Drücker und ich startete
los! Leider zu schnell und bei "nur noch 52 Podeste" ging mir
schon die Luft aus und ich musste mit dem Laufen aufhören und mit
Gehen beginnen. Irgendwie waren sie lieb, diese kleinen Tafeln, wo immer
drauf stand: "nur noch ... Podeste". Ich dachte, dass hört
ja nie auf und fing schon zu zählen an, wieviele Treppen zwischen
einem Podest wären - nun weiss ich es, es sind exakt 13 Treppen!
Meine Knie fingen irgendwie an nervös zu werden, zittrig, irgendwie
weich und ich las: "nur noch 13 Podeste". Jetzt wusste ich,
dass Ende naht! Ich kämpfte mich wie immer bis zum Ziel durch und
drückte nach der letzten Treppe auf meine FILA-Stoppuhr und der Blick
war nicht einmal so enttäuschend: 10 Minuten und 08 Sekunden!!! Wenn
mich jemand gefragt hätte, wie lange es mir vorgekommen sei, ich
hätte gesagt: gute 20 Minuten! Mit dem Lift fuhr man hinunter und
dann hätte ich wieder raufstarten können, aber ich sah auf meine
Uhr - dachte zu spät und wie ich mir dieses dachte, hätte ich
auch nicht nochmals rauflaufen können, denn ich bekam einen Hustenanfall
und dachte, ich ersticke nun. Ja ich war es nicht gewohnt, Treppen raufzulaufen
und nun hatte die Lunge zuviel Stress.
Ich stieg wieder auf mein KTM- Bike und fuhr nun so schnell wie möglich
nach Hause, denn ich muss oder sagen wir, ich sollte um 2000 Uhr in der
Hofburg bei der "Nacht des Sports" sein. Sepp ist schon längst
dort und wird wahrscheinlich Steffi Graf, unsere Wahnsinnsläuferin
vom LCC-Wien unterhalten und ich kann mich nun ins rote Abendkleid schmeissen,
um auf den schnellsten Wege dort zu scheinen. Gottseidank hat man ja einen
zugewiesenen Tisch auf der Eintrittskarte und muss nicht um einen Platz
kämpfen, so wie ich es beim Laufen tue!
Übrigens ist morgen am 26.10.2001 LCC-Wien-Staatsfeiertagslauf und
unsere Steffi Graf gibt um 10.15 Uhr den Startschuss ab - zum 10-km-Lauf!!!
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(Meldung vom 13. 10. 2001) Salzburg
ist immer eine Ferrari-Reise wert
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Samstag den 13. Oktober fuhren Sepp und ich nach Salzburg um uns ein
gemütliches Laufwochenende zu machen. Diesmal bevor der Winter im
Kommen ist, packte ich meinen FERRARI 348 ts aus und wir düsten los.
Am Nachmittag haben wir unseren Lauffreund "Martin Müller"
getroffen und zum Abendmahl einen guten Fisch (Forelle mit Mandeln) gespeist.
Martin hat uns am Abend noch ein wenig Salzburg gezeigt und um 22.00 Uhr
wurde ich müde und wir fuhren in unser Schlafquartier.
Zu Martin sagten wir: Schlaf Dich aus, um 08.00 Uhr treffen wir uns zum
Frühstück! "Gute Nacht"! Martin war natürlich
noch unterwegs und konnte nicht anders, als mit seiner Freundin Sabine,
Salzburgs Weizenbiere kosten! ggg
Am nächsten Tag, Sonntag trafen wir uns pünktlich zum Frühstück!
Danach gings in die Stadt zum Mozartplatz, wo der FILA-Halbmarathon stattfand.
Wir hatten noch ein wenig Zeit und sind durch die Stadt mit unseren FILA-Laufdressen
geschlendert. Dann war es so weit: 10.15 Uhr war der Start!
Sepp betreute uns und meinte, dass wir diesmal langsam und damit ökonomischer
zum Laufen beginnen sollten, was nicht schwer war, denn kurz nach Start
waren soviele Läufer, dass wir fast nicht laufen konnten und schon
am gehen waren. Sepp meinte, die letzten 10 km hätten wir dann noch
genug Reserven um in Ruhe den FILA-Halbmarathon fertig zu laufen. So gesagt
so getan! Martin war es dann einfach zu langsam und er legte bei KM 8
natürlich einen Zahn zu und ich sah ihn nur noch wenige Sekunden
vor mir. Sepp blieb bei mir und wir liefen bei der Hälfte, dieses
war die 1. Runde, die wir beendeten, KM 10,55 in etwa 1:11:00, dieses
ich auf meiner FILA-Sportuhr überprüfte. Bevor ich diese Runde
beendete, sah ich nur etwa 42 Kilos an mir vorbeiflitzen, dieses war der
Führende und spätere Sieger,
der bereits ins Ziel lief! Nun sagte Sepp, die 2. Runde, die letzten KM
10,55 warten auf uns, wir legen einen Zahn mehr, vielleicht sogar drei
Zähne mehr, zu! ;-)))) Also nichts wie los, ein ISO-Getränk
noch zwischendurch und wusste meine Zeit ist garnicht so schlecht, da
ich nun keine Gehpause einlegen werde - vielleicht kann ich Martin noch
einholen?! Martin habe ich dann zwar überholt, aber ich habe es nicht
mitbekommen, weil so konzenteriert lief, dass mir dieses nicht aufgefallen
war. Die 2. Runde beendete ich mit etwa 0:53:00 und habe den FILA-Halbmarathon
mit etwa 2:05:00 abgeschlossen.
Meine Freude war gross, denn ich habe mich um 2 Minuten gegenüber
dem letzten Halbmarathon verbessert, obwohl ich mehr für "gleichmässiges
Laufen" bin!
Martins Freundin Sabine hatte fotografiert und freute sich, als wir endlich
dann gemeinsam alle das Ziel erreicht hatten. Es war schön, wieder
einmal einen Lauf bei Sonnenschein beendet zu haben! Die Strecke von 21,1
KM war durchgehend flach und man konnte in aller Ruhe die Lokale und Geschäfte
während des Laufens beobachten, die Stadt Salzburg stellte sich im
Rahmen dieses Laufs von seiner besten Seite dar, dass Wetter war mehr
als hervorragend und so konnte man von einem
perfekten Lauferlebnis sprechen!!!
Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass man den Organisatoren
der Laufveranstaltungen in Salzburg ein grosses Kompliment aussprechen
muss und ich (wir) in Zukunft jede Möglichkeit nützen werden,
an Laufveranstaltungen dieser Art teilzunehmen!
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