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Miss Ferrari fährt ein kleines rotes Auto und ist ganz wild aufs
Laufen.
06. 7. ´03
Ironman Austria
28. 6. ´03
AUSTRIA-ALPIN-MARATHON
1. 5. ´03
Bad Blumauer Lauffestival
2. 3. ´03
30-km-Lauf in Krems
31. 12. ´02
Silvesterlauf Peuerbach
29. 10. ´02
Rund um den Klangturm, St. Pölten
25. 10. ´02
Supermarathon Wien-Budapest Abschluss-Teil
21. 10. ´02
Supermarathon Wien-Budapest
14. 10. ´02
Sparkassen Citylauf St. Pölten
Ironman Sepp, ihr Partner, plant ständig
Rekorde zu Fuß, auf dem Rad.......
Neuste Aktion:
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Running-Stories: ][ Bild
von Miss Ferrari ][
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MISS FERRARI & IRONMAN SEPP
Ironman Austria 2003 aus der
Sicht einer Betreuerin...
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Auf diesen Tag hatte ich mich schon so lange gefreut. Genau vor einem
Jahr bewunderte ich eine gewisse Manuela Resnik, wie sie kurz nach Mitternacht,
als letzte Athletin den Ironman Austria 2002 finishte. Und heute durfte
ich diese Manuela Resnik als Betreuerin beim Ironman begleiten. Gleich
nach dem Ironman 2002 nahm ich per Email Kontakt mit ihr auf und es begann
eine schöne Freundschaft.
Um 4 Uhr weckte ich Manuela, mit etwas Mühe, auf. Nur mit dem Lockmittel
"Frühstück" gelang es mir, sie aus den Federn zu bekommen.
nach zwei Marmeladebrötchen, zwei Tassen Kaffee und (leider) einem
Motivationsstäbchen, ging es mit dem Auto in die Ironmancity.Während
ich einen Parkplatz suchte, checkte Manuela in der Wechselzone ihr Rad
und sämtliche Wettkampfbekleidung. Dann ging es ab ins Strandbad
zum Start. In der Hektik bemerkten wir beide nicht, dass sie zum Start
mit Laufschuhen ging, die sie erst am Strand nach dem Startschuss schnell
auszog. Manuela ging ganz langsam ins wasser und Nicki, meine Tochter,
und ich jubelten ihr und allen Athleten begeistert zu. Nach 25 Minuten
hatten wir das grosse Glück, Kate Allen, beim Landausstieg hautnah
zu erleben.Ich konnte sie sogar kurz berühren, weil sie ganz dicht
neben mir den zweiten Schwimmabschnitt in Angriff nahm.ein tolles Erlebnis
!
Nach einer Stunde 2 minuten kam dann für Manuela der kurze Landausflug
und wir fotografierten sie wie wild. Mir schien sie ziemlich erschöpft,
aber doch schmerzfrei.
Nächste Station war dann der Lendkanal, wo Nicki und ich auf Manuela
warteten. Wir rechneten mit einer Schwimmzeit von 2:20 (ihr Vorjahresergebnis),
aber bereits nach 1:59 stieg sie schon aus dem Wasser und wurde als letzte
Schwimmerin noch in der Wertung. Mehrere Athleten , die noch hinter ihr
aus dem Wasser stiegen, wurden aus der Wertung genommen, da sie einen
zu erschöpften Eindruck machten.
Manuela lief schnell ins Wechselzonenzelt, wo eine Betreuerin ihr beim
Ausziehen des Neoprens und beim Anziehen der radschuhe half. Das Radgewand
hatte sie schon unter dem Neopren, sodass eine sensationelle Wechselzeit
von 6 Minuten nicht überschritten wurde.
Nun ging es auf die Radstrecke und Nicki und ich positionierten uns auf
der Süduferstrasse beim Restaurant 151, wo man einen guten Überblick
hatte.
Gestern hatten wir mit Manuela einen Wettkampf-Ernährungsplan ausgearbeitet
und wir wussten genau, wann sie welches Getränk haben wollte. Nach
zweieinhalb Stunden, war es dann soweit, Manuela kam zum ersten Mal vorbei
und bekam eine Flasche Red Bull und eine Flasche Squeezy.Da auch Betreuen
hungrig macht, setzen wir uns auf die Terrasse eines Restaurant unweit
des Meetingpoints und konnten beim Geniessen von Käsnudeln die Athleten
bewundern und anfeuern.
Nach weiteren zweieinhalb Stunden kam sie wieder vorbei, da waren Nicki
und ich aber alleine am Standort, da alle anderen Zuschauer sich schon
zur Laufstrecke begeben hatten.Während Manuela auf der dritten Radrunde
war, konnte ich die Sieger im Zielbereich bewundern und fotografieren.Viktor
Zyemtsev siegte mit einer sensationellen Zeit von 8 Stunden 11Minuten.
Als Siegerin bei den Frauen lief überglücklich und topfit Kate
Allen nach 8 Stunden 54 Minuten ein.
Nächster Treffpunkt war dann die Wechselzone, wo ich fünf vor
17 Uhr schon ungeduldig auf Manuela wartete. Plötzlich sagten die
Wettkampfrichter, dass jetzt die Radstrecke geschlossen wird und der ORF
filmte das Schliessen des tores. im selben Augenblick raste manuela mit
einem Affentempo auf das geschlossene Tor hin, man öffnete dieses
und Manuela kam noch in die Wertung.
Jetzt begann mein intensivster Betreuungspart - der Marathon. Den wollte
ich an Manuela's Seite gemeinsam bestreiten. für Manuela eine Motivation,
für mich eine lockere Trainingseinheit.
Ausgerüstet mit meinen Handy, damit ich alle unsere Freunde ständig
informieren konnte, ging es gemeinsam auf die Laufstrecke. Manuela stärkte
sich noch schnell mit Erdnüssen. Noch war es heiss und wir nahmen
an den Versorgungsstellen, die alle 2 Kilometer zur Verfügung standen,
reichlich Flüssigkeit zu uns.
Zirka alle 10 Kilometer informierte ich unsere Freunde vom Resnik-xtreme-Team
über Manuela's Zustand. Auch Manuela's Mutter erkundigte sich öfters
bei mir - und alle konnte ich beruhigen. Es lief hervorragend.
In der zweiten Hälfte des Marathons wurden wir von 4 Betreuern der
Organsation auf Mountainbikes begleitet. Manuela erzählte den feschen,
durchtrainierten , braun gebrannten Burschen ihre halbe Lebensgeschichte
und wir hatten viel Spass miteinander. Manchmal musste ich mich vor Lachen
so krümmen, dass ich nicht mehr laufen kann.
Ja,ja - so lustig kann ein Ironman sein, wenn man ihn nicht so tierisch
ernst nimmt !!!! Bravo Manuela !!!
Gegen 22 Uhr wurde es dunkel und mir wurde schon etwas kalt. Manuela hatte
aber noch viel Hitze in sich und nahm das Angebot - ihr eine Löfflerjacke
umzuhängen- nicht an. Die zweite Runde duch die Klagenfurter Innenstadt
wurde ein Jubelfest. Am Alten Platz klatschten hunderte Leute uns zu und
beglückwunschten Manuela. Nur ein Zuschauer meinte, dass das ganze
ein Blödsinn sein: sich so zu schinden, sei doch deppert. Ich lief
zu dem Zuschauer hin und forderte ihn auf, doch mit uns zu laufen. Dann
hätte er mehr spass, würde nicht so grantig schauen und seiner
Gesundheit wäre auch mehr gedient.
Unsere Begleiter lachten und meinten, dass sie noch nie so lustige Ironman-Athleten
auf den letzten Kilonmetern begleitet hätten. durch funk und GPS
mit der Ironmancity verbunden - wussten die Zuschauer im Zielbereich ständig,
wo sich Manuela gerade befindet. Es lebe die Technik. Auch wurden wir
ständig über unsere Verfolger informiert, die einige Kilometer
hinter uns liefen. Leider trank Manuela jetzt so gut wie überhaupt
nichts mehr, da sie Magendrücken hatte. Auch gutes Zureden nützte
nichts.
Ab Kilometer 38 wurde es langsam zäh. Manuela hatte nicht mehr soviel
Ehrgeiz und wollte nur noch gehen. Kein Wunder - es waren ja schon 16
Stunden Wettkampf vergangen. Aber sie hielt durch - schnellen Schrittes
gings in Richtung Europapark vorbei an Minimundus. wir hörten schon
von weiten den Sprecher im Zielbereich und die jubelnden Zuschauer. Einen
Kilometer vor dem Ziel heizte der Sprecher die Zuschauer an: Manuela Resnik
befindet sich schon kurz vor dem metnitzstrand. Die Menge tobte , die
Stimmung stieg.
Nur noch wenige hundert Meter bis zum Ziel. Manuela fing an, langsam zu
laufen, man merkte, jeder Schritt tat ihr weh, aber sie schaffte es -
sie lief ins Ziel mit einer Zeit von 16:42 und beendete ihren zweiten
Ironman in einer persönlichen Bestzeit:
Ich war stolz auf Manuela und auch ein wenig auf mich.
Dieser Augenblick des Zieleinlaufes entschädigt für viele,viele
Trainingsstunden und Qualen beim Wettkampf - aber das alles lohnt sich
!
Mein persönliches Ziel für nächstes Jahr lautet: Finishen
des Ironman-Austria 2004 in meiner Heimat Kärnten !!!
AUSTRIA-ALPIN-MARATHON (17. Grenzstaffellauf),
Veitsch, Samstag 28. Juni 2003
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Das RESNIK-XTREME-TEAM wollte wieder einmal etwas Neues ausprobieren und
somit meldeten wir uns in Veitsch, in der wunderschönen Steiermark
an. Da Claudia ILLETSCHKO und Wolfgang KOPPITSCH sowieso auf Trainingsurlaub
in der Steiermark waren, war dieses kein Problem, auch gleich einen Wettkampf
mitzumachen. Unsere drei Neuzugänge (Xtreme Männer) wie Ironman
Austria-Teilnehmer 2002 - Manfred MICHLITS, wurde vor einigen Tagen, sowie
Helmut BIESENBERGER, ein sehr schneller Kurzstreckenläufer, und ein
Mann, der die coolsten Veranstaltungen Österreichs macht (dessen
Namen ich noch nicht nennen möchte, weil es wird sicher eine Überraschung,
dieses Herrn im FILA-KTM-UVEX-Teamdress zu sehen) sind mehr als nur XTREME
und so wollte eigentlich Manfred MICHLITS mich nur beim Alpin-Marathon,
bei den xtremsten 54 Kilometern betreuen, begleiten, ... Aber bei einem
Cafe mit Claudia, Wolfgang und Manfred - unser Team geht immer vor Läufen
in Ruhe zum Frühstücken und da gibt's ein Motivationsstäbchen
nach dem anderen, wie es die Zeit zulässt - entschloss sich Manfred
kurz vor dem Start um 0900 Uhr anzumelden. Zuerst dachte ich er musste
aufs WC, als er plötzlich sein, seit gestern neues STRÖCK-Teamlaufdress
über den Körper zog und weglief. In 5 Minuten war er wieder
da mit Startnummer und sagte: "Nun gehts los!"
Manchmal ist es im Leben nicht schlecht, wenn man nicht weiss, was einem
so auf der Strecke erwartet und so rannten wir nach einem gewaltigen Böllerstartschuss
beim Veitscher Hallenbad durch das Ortsgebiet. Da wir alle 4 als Einzelläufer
gemeldet waren, konnten wir uns nicht über die Tatsache freuen, dass
wir nur 19 KM laufen würden und der 2. Läufer der Staffel nach
diesen weiterlaufen würde. Das Ziel der 1. Strecke wae auf 1.280
m und bevor es noch zum ersten Anstieg auf den Hochreiter ging, musste
ich mir schon das 2. SQUEEZY-Gel zu mir nehmen. Manfred wich mir keinen
Meter von der Seite und motivierte mich mit seiner Ironman-Story, mit
seinem Leben, ... Während Claudia und Wolfgang schon längst
bergauf zum Pretalsattel unterwegs waren, sah ich plötzlich unserem
Teamchef Ironman Sepp RESNIK an der 3. Labestelle stehen und fotografieren.
Er war trotz seines Radunfalles am Vortag, weil er einem Zeitfahrer in
der letzten Kurve vor dem Sprint noch einige Sekunden abnehmen wollte,
weggerutscht und gestürzt und diesmal leider auf das andere Bein
und Knie. Trotzdem stieg er auf und schaffte es noch, das Zeitrennen zu
gewinnen - aber bevor er den Pokal bekam, musste er sich noch sehr lange
mit der Rettung und den Ärzten vergnügen, die ihn ins Spital
nach Abschürfungen des ganzen linken Beines, mitnehmen wollten. Aber
bleiben wir bei der XTREMSTEN Strecke, die unser Freund Franz HUBER, der
Veranstalter dieses Veitscher-Grenzstaffellaufes, sich einfallen hatte
lassen. Nun warteten 6 km auf Forststrassen auf uns, Steigungen und Gefälle
wechselten sich ab und wir kamen schon zur Wechselzone für die Staffelläufer.
Jetzt warteten 16 KM auf uns, rauf bis auf 1,451 m und mehr, auf Waldwegen
geht es flach weiter zum westlichsten Punkt der Strecke, der Rotsohl.
Nach einem kurzen Anstieg über den Rabenstein befindet man sich auf
der Hochwiese, von wo aus man das sieht, wovon man nie träumen sollte
- den Teufelsteig. Jenen berühmt-berüchtigten Kilometer, der
wohl jedem Läufer einen gewissen Schauer über den Rücken
jagt. Ich dachte mir, wie sollte ich jemals da raufkommen, ein Bubendorferder
zur Zeit die neue LÖFFLER-Colibri-Jacke testet, hätte kein Problem
damit - aber ich mit meinem schon sehr bedientem linken Kniegelenk, sah
diesen Teufelsteig ganz anders. Manfred blieb hinter mir, denn ein gefehlter
Schritt und man rutscht die Felsen und Klippen entlang. So kroch ich im
wahrsten Sinne des Wortes auf allen Dreien (2 Händen und 1 rechten
Bein) den Teufelsteig hinauf. Laut TIMEX-Uhr schafften wir dieses sogar
in 35 Minuten!!! Hat man ihn und über 300 Höhenmeter (!) hinter
sich gebracht, fühlt man sich unglaublich. Den XTREMSTEN Anstieg
meines Lebens habe ich hinter mich gebracht - voller Stolz war ich nun
wieder voller Motivation und dachte mir, was soll mich bloss jetzt noch
erschüttern können??? Weiter ging es über das herrliche
Hochplateau der Hohen Veitsch. Hier ist Mut zum Risiko und vor allem Respektlosigkeit
gefragt, um die ständig wechselnden Bergauf- und Bergab-Stücke
zu meistern. Hat man das Plateau hinter sich gebracht, geht es leicht
fallend zum 2. Staffel-Wechsel, der Klein-Veitsch-Alm. Bereits von weitem
hört man die Zuschauer, was dem Läufer die Kraft gibt, seine
phantastische Leistung mit einem Sprint abzuschließen.
35 KM hatten wir nun zurückgelegt und von fast 2.000 m Seehöhe
waren wir auf 1.451 m auf bergab führenden Waldwegen mit gelegentlich
kleinen Gegenanstiegen bis zum Karoluskreuz unterwegs. Wir hatten nur
noch 21,5 KM und da passierte es - ein Waldweg bergab, viel Moos, eine
rutschige Wurzel und ich überdehnte mich mit dem rechten Knöchel,
kippte um und stürzte genau auf mein linkes, beschädigtes Miniskusknie.
Manfred wusste nicht was er nun machen sollte, weil ich nun mich am Boden
krümmte und vor Schmerzen schrie. Aber nach 50 Sekunden versuchte
ich aufzustehen und voller Wut über mich selbst, nicht genau am Boden
geschaut zu haben, ging es weiter - leider von hier aus beinahe permanent
steigend bis zur Hocheckalm, von wo aus die Strecke dann bergab bis zum
Veitscheck führte. Von hier aus zum Töschenkreuz, das, obwohl
man es bereits von weitem sieht, erst nach dem Sieg über einen ewig
erscheinenden Anstieg erreicht ist. Dann geht es weiter steil bergab,
bis man den letzten Anstieg erreicht. 200 m danach sieht man bereits das
Ziel, hört den Lautsprecher im Zielraum und denkt sich in 20 Minuten
ist es vollbracht! Denn es geht von nun an, auf der schönsten Forststrasse
Österreichs 4 km bergab. Auf den letzten 1,5 km (auf Asphalt) wird
man meistens von den Staffelkameraden begleitet, aber unsere Einzelläufer
Claudia und Wolfgang waren geschafft im Ziel und Claudia hatte die Siegerehrung
hinter sich - 2. Platz - GRATULATION von Herzen in unter 8 Stunden. Bei
der Siegerehrung sagte der Veranstalter Franz HUBER und sein Team, dass,
wenn Manuela Resnik es schaffen würde durchzukommen, der 3. Stockerlplatz
und ein wunderschöner Pokal auf sie warten würde - so hörten
es die Zuschauer, wo ich noch einige Kilometer zum absolvieren hatte.
Die Zuschauer im Zielraum erzeugten eine Festzelt-Stimmung, die selbst
dem ausgelaugtesten Läufer die Kraft gibt, ins Ziel zu sprinten -
nur ich konnte nicht einmal mehr 2 m sprinten. So liefen Manfred und ich
zusammen ins Ziel, überglücklich, über diese Strapazen,
diese xtreme Strecke, diese Hindernisse und natürlich in Gedanken
den Besten Dank an 3 Labestellen, von 12, die uns mit Motivationsstäbchen
über alles hnweg halfen. Die Betreuung, die Labestellen (12 !!!!!),
die vom selbstgebackenen Nusskuchen bis zum Gugelhupf, Obstkuchen, Schnitten,
getrocknete Zwetschken, ... und noch vieles mehr, aufwarteten, alles war
einfach einzigartig - wie das Team, die Feuerwehr, die Rettung, die Strecke
selbst, der Veranstalter und überhaupt die Zuseher - vor allem meinem
persönlichen Betreuer und RESNIK-XTREME-TEAM-Läufer Manfred
MICHLITS für seine Hilfe. HERZLICHEN DANK an alle, die uns geholfen
haben und eines weiss ich seit dem heutigen Tag: Der Ironman Austria in
7 Tagen ist ein Kinderspiel gegen diesen xtremen Veitsch-Lauf, den ich
heute erleben durfte - mehr Höhentraining kann nicht einmal ein Keniate
überleben!!!

Ergebnisse unter
http://www.grenzstaffellauf.at
3. Bad Blumauer Lauffestival,
Donnerstag 1. Mai 2003
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3. Bad Blumauer Lauffestival, Donnerstag 1. Mai 2003
"Am Tag des Laufens" oder heisst es "Am Tag der Arbeit"
- hat sich das RESNIK-XTREME-TEAM aufgeteilt. Unsere Neuen im Team: Claudio
ILLETSCHKO, die jüngste Ultraläuferin Österreichs und Wolfgang
KOPPITSCH, sehr guter Berg-/Crossläufer, ob auf kurzen oder xtremlangen
Strecken - liefen heute beim Rizinger Tintnfasslauf im Burgenland. Die
anderen zwei vom RESNIK-XTREME-TEAM: Uschi VISCONTI, schnellste W50-Läuferin
und meine Wenigkeit fuhren mit dem Teamchef Ironman Sepp RESNIK nach Bad
Blumau. Vorher ging's noch auf ein Kaffeeplauscherl und ein Motivationsstäbchen,
in die Thermenoase, denn wir waren pünktlich um 0800 Uhr in Bad Blumau
und hatten noch bis 1000 Uhr Zeit zum Start des Viertel- und Halbmarathons.
Uschi war auf den Viertelmarathon fixiert und ich nahm wie immer das Längste
und das war der Halbmarathon. Sepp wünschte uns noch alles Gute kurz
vor dem Start und wir standen da und wussten, jetzt gehts bald los. 10
Minuten davor nahmen wir noch schnell ein SQUEEZY-Gel zu uns und warteten
im Partnerlook in unseren FILA-XTREM-Dress auf den Startschuss. Und "peng"
...
Uschi startete so weg, als ginge es um die Weltmeisterschaft - ich dachte
mir, nur mit der Ruhe und nicht immer loshetzen. Da ich seit zwei Wochen
kein Training hatte, wollte ich diesen Lauf als Trainingslauf sehen und
nicht als Bestlauf. Ich wusste, dass ich in W30 nichts erreichen konnte,
denn die W30 waren heute in der Überzahl. Der Kurs war ein Rundkurs,
4 Runden, insgesamt 21,1 km - so schaute ich bei der 2. Runde auf meine
TIMEX und wusste, so schlecht bin ich garnicht, also weiter so. Dann sah
ich am Ende der 2. Runde eine Dame, die Probleme hatte und ich wollte
nicht, dass ihr etwas passiert, so fragte ich, ob alles in Ordnung sei
und wir liefen ab der 3. Runde quatschend vor uns hin, als wäre es
kein Lauf, sondern nur ein Training. Aber sie hatte mir erzählt,
dass es ihr 1. Halbmarathon sei und sie nur das Ziel hätte diesen
zu schaffen, trotz Seitenstecken, Problemen, ...
Sicher ist es nicht leicht, auf einen nicht ganz flachen Rundkurs zu laufen,
denn wenn es auch nur ein paar kleine Steigungen drinnen gibt, ist es
doch für einige Läufer sehr anstrengend - für mich sowieso,
denn mich kostete nicht nur die kleinen Steigungen Kraft sondern der spitze
Stein, den ich seit Mitte der 1. Runde in meinem rechten FILA-Wettkampfschuh
hatte. Aber ich wollte einfach nicht stehenbleiben und den Doppelknoten
öffnen, ... So dachte ich mir, wenn ich im Ziel bin, dann kommt dieser
Stein mit ins Fotoalbum, dass ich mich bei diesem Lauf immer an ihn erinnern
kann! :-))))
Während wir so dahintrabten war Uschi schon längst im Ziel,
mit einer sensationellen Zeit von 51 Minuten. Sepp meinte, er hat noch
nie jemanden so locker laufen gesehen mit so einer Geschwindigkeit, als
würde sie dahinfliegen und beim Zieleinlauf rannte sie lächelnd
rein, als hätte sie gerade erst 1 km hinter sich.
GRATULATION, denn Uschi schaffte den 3. Gesamtrang und dieses von 33 Damen
- alle Achtung!!!
Regine LOIPERSBEK aus Stinatz und ich waren am Ende der 3. Runde, ich
motivierte sie so, dass die 4. Runde spielend hinuntergespult werden konnte.
Mit 2 Stunden 09 Minuten erreichten wir lächelnd und sie vor Freude
über ihren 1. Halbmarathon, das Ziel. Ich gratulierte ihr, wir fielen
uns um den Hals und ich muss sagen, dieses bedeutete für mich wesentlich
mehr, als wenn ich nur auf meine Zeit geschaut hätte. IDanach bekam
jeder von uns eine Finnisher-Medaille und ich war so glücklich, dass
Regine sich so freute und man glaubt garnicht, wenn man 1 Stunde miteinander
läuft und trascht, was man sich alles erzählen kann.
Währendessen hatten auch Claudia und Wolfgang ihre Läufe hinter
sich, Wolfgang lief die 7,7-km-Strecke und Claudia den Halbmarathon. Das
RESNIK-XTREME-TEAM war auch in Ritzing sehr erfolgreich, Claudia machte
den 2. Klassenrang und Wolfgang den 9.ten. HERZLICHE GRATULATION!!!
Nach Ende der Siegerehrung machte sich Uschi auf den Weg nach Kärnten,
wir auf den Weg nach Altlengbach, wo wir beim Heurigen mit Claudia und
Wolfgang die Siegerehrung "privat" nachholten. Es war ein wunderschöner,
ausklingender Sonnentag, den wir durch unsere UVEX-Sonnenbrillen sowieso
immer strahlend sehen und empfinden können!!!
30-km-Lauf in Krems, Sonntag
2. März 2003
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Unter den Titel: "Die 30 Kilometer von Krems" veranstaltete
der bekannte Stabhochspringer und Sportler Kurt SCHMID diesen wunderschönen
Lauf durchs Kremser Industriegebiet. Durch die vielen Anfragen gestärkt,
rechnete Kurt mit doch an die 100 Teilnehmer. Insofern sich ja bereits
an die 50 vorangemeldet haben. Aber 2 Läufe zur selben Zeit in Krems.....
- doch leider anstatt, dass man sich zusammenspricht, wird jeder Lauf
zur eigenen Konkurrenz. Vielleicht hätte ein ausweichen auf den Samstag
einige Crossläufer zu einem Doppelstart animiert.....
Dafür kam ein Star von Trainingslager aus Portugal angeflogen, nur
um bei diesem Lauf zu starten. Max WENISCH, noch beim Trainingslager am
Vortag und heute der Star mit der Startnummer 1 beim 30-km-Lauf in Krems.
Sein Training für heute, war als Vorbereitung für den Frühjahrsmarathon
geplant! Für mich war dieser Lauf heute nicht nur als Training gedacht,
um wieder Einiges auszuprobieren, sondern auch als Ausfahrt mit meinem
Mann - Ironman Sepp RESNIK, der für das Wochenende vom "Weissen
Hof" nach Hause entlassen wurde.
Sepp wurde von allen Sportlern vor Freude begrüsst, ob nun von meinen
LCC- WIEN- Freunden Brigitte und Ludwig, von den LC-WIENERWALDSEE-Freunden
- man sah, es tat Sepp richtig gut, wieder einmal unter Sportlern zu sein!
Diesmal liess ich die Crossschuhe zu Hause, die kommen erst wieder nächste
Woche zum Einsatz und nahm daher meine Trainingsschuhe. Das Radtrikot
über meine Long-Shirt, damit ich hinten genug Platz hatte für
meine Gels, die ich immer für meine Energie brauche. Auch noch für
etwas Anderes, dass ich ja heute ausprobierte, nämlich lange Läufe
nur noch mit "Musik im Ohr" zu laufen. Um 10.00 Uhr trafen wir
uns beim Fitnesscenter, ich holte meine Startnummer 803 stolz ab, nahm
meine Radiostöpsel ins Ohr.
Musik drühnte in meine Ohren und so stand ich bereit für den
Start um 11.00 Uhr mit all den Spitzensportlern vom LCC-WIEN und LC- WIENERWALDSEE.
Kurz vor dem Start kam plötzlich Kurt's Freund Walter ZUGRIEGEL angerannt
um sich seine Startnummer 30 abzuholen und schon gab's den Startschuss
und los gings.
Es wartete ein flacher, schneller, abwechslungsreicher Rundkurs auf mich,
mit 5 Runden. Die 1. Runde ging ich etwas langsamer an, denn man weiss
ja nie, was auf einem so zukommt. Bei der 2. Runde gab ich schon ein wenig
mehr Gas, Runde 3 bekam ich ausser meiner Musik erst die fliegende Verpflegung
(Motorradfahrer, die Verpflegung bei sich hatten) mit. Diese Aktion gefiel
mir sehr gut, denn wer sagt, dass ich erst einen Durst habe, bis die nächste
Verpflegungsstation kommt, die wirklich alle 1,750 km zur Verfügung
standen. So nahm ich mir aus meinem Radtrikot ein Gel, weil die Energie
schon etwas nachliess und schnappte mir bei der fliegenden Verpflegung
gleich ein Wasser vom Motorrad. Dieses war nicht nur super organisiert,
ein grosses Lob an Kurt SCHMID, sondern auch eine zukünftige
Idee vielleicht für andere Laufveranstaltungen.
Sepp sass auf einer Böschung und ihn freute es sehr mich in die 4.
Runde, strahlend, lächelnd und von Musik berauschend, auch diese
zu beenden zu sehen. Nun wusste ich, es waren nur noch 5,500 km die auf
mich warteten und startete mal so richtig durch. Was sollte mir noch Schlimmeres
passieren, als das ich in der letzten Runde dann nicht mehr genügend
Energie hätte und diese zu Ende gehen müsste. Ich versuchte
es und gab Gas, einen 4,10er-Schnitt brachte ich in Sekundenbruchteile
zusammen und ich rannte was das Zeug hielt. Der Veranstalter Kurt SCHMID
war plötzlich mit seinem Auto neben mir und meinte nur noch 3 Kilometer.
Ich verfolgte eine Dame, die ich schon in Runde 2 vor mir hatte und wollte
sie noch einholen, aber dafür waren die Kilometer wieder zu kurz
und so sah ich sie ein paar Meter vor mir ins Ziel laufen. Als ich das
Ziel erreichte, war ich nicht nur glücklich, weil Sepp das Handy
in der Hand hatte und "klick" machte er noch schnell ein Foto
von mir, sondern weil ich mir wirklich alles so eingeteilt hatte, wie
ich es mir vorstellte und lief mit 3 Stunden 7 Minuten und 18 Sekunden
durch's Ziel.
Wir gingen langsam zurück ins Fitnesscenter, wo eine grosse Gratis-
Pasta-Party auf uns Läufer wartete. Frischer grüner Salat dazu,
für Sepp ein Bier, für mich ein Wasser und natürlich Pasta,
Pasta, Pasta. Der Kohlehydratespeicher wurde nun aufgefüllt und so
warteten wir gespannt auf die Siegerehrung. Nicht nur Max WENISCH, auch
Brigitte und Ludwig vom LCC-WIEN räumten die schönen Pokale
ab. Der LC-WIENERWALDSEE ebenso und zu meiner Freude bekam ich als 2.
in meiner Klasse einen wunderschönen, in Blau-Silber- Farben gehaltenen
Pokal in der Altersgruppe W30.
Voller Stolz verabschiedeten wir uns vom Veranstalter Kurt SCHMID und
sagten noch: "GRATULATION zu dieser Veranstaltung, da ist Dir wieder
einmal etwas sehr Tolles gelungen!"
Int. Silvesterlauf Peuerbach,
Dienstag 31.12.2002
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Peuerbach stand bei uns am Programm, da es der 1. Lauf im Jahr 2003
ist, der zu der ÖLV-Cup-Wertung zählt! Ich muss gestehen, ich
war noch nie in Peuerbach in Oberösterreich und so machten wir uns
auf den Weg dorthin! Da es im Jahr 2003 ein RESNIK-EXTREM-TEAM, bestehend
nur aus Frauen, geben wird, die bei Wettkämpfen im Laufen, Radfahren
und auch Triathlons teilnehmen werden, starteten die ersten 2 Frauen beim
Silvesterlauf in Wien. Anja Ughy, Bergradrennfahrerin belegte eine Zeit
von 25 Min. und Ursula Visconti, eine Läuferin, eine Zeit von 20
Min. Beide starten 2003 für das Team von Ironman Sepp RESNIK und
trainieren erst seit ein bis zwei Jahren. GRATULATION den beiden!!!
Maria Hermann, die bekannte Langstreckenläuferin, die schon 77 Mal
in ihrem Leben 100 km-Wettkämpfe hinter sich hat, der Schnellste
weitaus unter 10 Stunden und ich, die seit Juni 2001 erst angefangen hat
zu Laufen! Es gab viele Läufe heute hier in Peuerbach, vom Kinder-,
Schüler-, Jugend-, Männer- und Frauenlauf, den ganzen Tag war
was los in Peuerbach. So starteten wir beim Frauenlauf um 14.10 Uhr und
ich sowie Maria starteten mit langem FILA- Laufdress. Von Maria bekam
ich als Weihnachtsgeschenk wunderschöne Laufsocken und diese hatten
heute Premiere!
Maria und ich standen in der 1. Reihe und was sie mir verschwiegen hat,
es war wiedereinmal, wo immer Maria auch läuft, eine Steigung drinnen.
6 Runden gab es zu bewältigen, wobei ich 6 Steigungen vor mir hatte
und diese für mich sehr viel Kraft in Anspruch nehmen. Nun gut, aber
da muss man durch und so starteten wir zu unseren 5,1 Kilometern!
Ich versuchte Maria in der 1. Runde zu folgen und schaffte es aber leider
nicht, sie rannte mir auf und davon - wie immer! Das SQUEEZY-Gel verhalf
mir über die bevorstehenden Hürden und nachdem ich mich an die
Steigung gewöhnt hatte und diese zum 6.ten Mal in Angriff nahm, kam
auch schon das Ziel auf mich zu und ich rannte mit einer Zeit von 28 Minuten
00 Sekunden rein. Maria hatte eine 26 Minuten-Zeit und bei Müsliriegeln
und heissem Tee freuten wir uns, es wiedereinmal geschafft zu haben!
Der Veranstalter Hubert Lang hatte dieses so gut organisiert, dass es
an nichts fehlte! Nachher ging es zur Siegerehrung und maria belegte in
ihrer W50-Klasse den 3. Rang und bekam einen wunderschönen Kristallpokal.
Ich wurde in meiner W35-Klasse 5. und Letzte und bekam eine wunderschöne
Urkunde. Es war für uns ein sehr aufregender Tag, obwohl das Wetter
nicht so ganz mitspielte, weil es leicht regnete, etwa 5°C - aber
es war einfach ein aufregender Tag noch im Alten Jahr 2002!
Mein 1. Silvesterlauf und auch einer der Beeindruckendsten in diesem Laufjahr!!!
GUTEN RUTSCH von ganzem Herzen wünscht Euch "Miss Ferrari"
"Rund um den Klangturm",
St.Pölten, Sonntag 27. Oktober 2002
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An diesem wunderschönen Sonntag, bei einem Wetter im Oktober mit
15° C, kein Wind, kann mich sich nur wünschen, einfach laufen
zu gehen!
Der Veranstalter Walter Zugriegel organisierte diesen 10-km-Lauf mit 3
Runden um den Klangturm in St. Pölten. Zusammenfassend war dieser
Lauf auch mit dem P3 Cupfinale in der Wertung.
Meine Mutter und Oma begleiteten mich nach St. Pölten, in meine Heimatstadt
und so frühstückten wir im Malzinger Bräu, wo wir die Startnummern
bekamen. Ich fasste Startnummer 131 aus und nach einem guten Frühstück
(Kaffee und Semmerl) ging es um 10:00 Uhr zum Start.
Der Start war wunderschön angelegt, entlang der Traisen, über
ein Brückerl drüber, wieder retour, entlang der Wasserspiele
und nochmals ein Brückerl und die 1. Runde war beendet. Ich rannte
mit meinem kurzen FILA-Laufdress, so konnte ich keine Kreislaufprobleme
bekommen, denn das Wetter war für Oktober sehr warm.
Vor dem Start noch ein SQUEEZY-Kohlehydrategel dem Körper zugefügt,
damit ich wieder etwas Kraft bekomme. Mein Körper hatte ja in den
letzten 7 Tagen 130 km runtergespult und war schon etwas müde, so
musste ich mich wirklich zum Laufen geistig zwingen.
Die 1. Runde schaffte ich unter 15 Minuten und war eigentlich sehr gut
drauf, doch dann merkte ich, wie mein Körper nachliess und am Ende
der 2. Runde wurde ich von den Tagessiegern, dem slowakischen Laufpaar,
überholt. Ich konnte nur so staunen, denn sie überholten mich
mit einer Geschwindigkeit, die ich wohl nie schaffen werde. Gratulation!
Die 3. und letzte Runde war für mich nur noch aufs Durchkommen angelegt
und als ich meine Mutter schon im Ziel sah, legte ich noch einen Zielsprint
hin und schaffte mit 49 Minuten 26 Sekunden das Ende dieses Laufes.
Mit dem slowakischen Triumpf von Jan Bötcher als Herrensieger und
Dana Janeckova sogar als Gesamtzweite waren die Gäste aus der Slowakei
in St. Pölten nicht zu biegen. Zum Finale des P3 Cups waren die meisten
Pokalempfänger am Start und so gings doch noch um die 100 Sonderpunkte,
die am Ende einen deutlichen Sprung nach vorne brachten. Bei einem wirklich
reichhaltigem Buffet im Malzinger Bräu wurden die 30 Herren und Damen
mit den Ehrenpreisen belohnt und auch eingeladen, im nächsten Jahr
wieder am Cup teilzunehmen.
Ich staunte nicht schlecht, als ich den 3. Platz gemacht hatte und überglücklich
mit einer Medaille umgehängt, nach Hause gehen konnte!
Gratulation an alle Teilnehmer und vor allem dem Veranstalter Walter Zugriegel,
der uns Läufern immer wieder einen wunderschönen Lauf anbietet!
Ergebnisse:
1. Bötcher Jan Slovakei 31:05:00 1. M40
2. JAECKOVA DANA Slovakei 31:31:00 1. W20
3. Kolafa thomas SKvg Pottenbrunn 31:52:00 1. M30
4. Meixner Helmuth SKvg Pottenbrunn 31:55:00 2. M40
5. Sunk Helmut LT Pielachtal 32:13:00 3. M40
6. Lasinger Kurt SV St. Sebastian 32:22:00 1. M50
7. Kralik Johann HSV Tri 32:32:00 2. M30
8. Bamberger Andreas TRV Radstudio Krems 32:58:00 4. M40
9. Reiter Hermann ESV St. Pölten 33:53:00 1. M20
10. Koller Martin RC Zwettl 34:01:00 2. M20
11. Kickinger Bernhard Herzogenburg 34:25:00 3. M20
12. Gamsjäger Robert NF St. Pölten 34:52:00 4. M20
13. Lechner Walter TRV Radstudio Krems 35:16:00 5. M40
14. Lehr Ludwig ULC Langenlois 35:17:00 6. M40
15. Tiefenbacher Willi TVN St. Veit 35:18:00 2. M50
16. Ulrich Leopold Schiltern 35:19:00 3. M30
17. Geizenauer Wolfgang ESV St. Pölten 35:20:00 7. M40
18. Maurer Thomas LCU Phyra 36:25:00 8. M40
19. Wokoun Christoph LT Elektro Breith Krems 36:48:00 4. M30
20. Gleiss Karl. Mag. Kasten 37:05:00 9. M40
21. Haidenn Leopold SKvg Pottenbrunn 37:09:00 1. M60
22. Mayer Eduard SV Viehofen 37:17:00 2. M60
23. Ecker Bernhard TVN St. Veit 37:22:00 10. M40
24. Karl Anton Union Langenlois 37:31:00 3. M50
25. Chudik Benedikt Statzendorf 37:40:00 5. M30
26. Ulrich Hermann SDF Lassee 38:17:00 11. M40
27. Luger Franz Viehofen 38:22:00 12. M40
28. Hiess Werner Askö Viehofen 39:15:00 4. M50
29. Herzog Andreas Krummnussbaum 39:19:00 6. M30
30. RUDOLF MICHAELA Wald 39:27:00 1. W30
31. Starkl Peter LCU Phyra 39:27:00 13. M40
32. Ulrich Josef Wien 39:37:00 14. M40
33. Zippenfennig Franz SKvg Pottenbrunn 41:11:00 3. M60
34. Kubicek Johann ORF Laufsport 41:13:00 5. M50
35. Ambichl Ernst LT Krems 42:35:00 4. M60
36. Kellner Henry NF St. Pölten 43:03:00 7. M30
37. Rotter Kurt ULC Langenlois 43:16:00 5. M60
38. HERZOG KARIN St. Pölten 45:05:00 2. W30
39. Schmidt Erwin LT Neulengbach 45:10:00 15. M40
40. HAIDERER PILS WILLIS ULV Krems 45:49:00 1. W40
41. Reisenbichler Engelbert FSV Puchenstuben 47:09:00 8. M30
42. Zelenka Rudolf NF St. Pölten 47:29:00 6. M60
43. RESNIK MANUELA LCC Wien 49:26:00 3. W30
44. BACHINGER IRMGARD FSV Puchenstuben 59:38:00 4. W30

13. Supermarathon-Abschluss
Wien-Budapest, Mittwoch 23. Oktober 2002 mit dem Internationalen Halbmarathon
- 5. Tagesetappe 21,03 km (Budakeszi-Budapest)
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Nun war es soweit - es kam zum Abschluss des 13. Supermarathon Wien-Budapest,
der mit dem Internationalen Halbmarathon endete. Dieser letzte Tag, schliesst
mit dem Einlauf zu dieser Veranstaltung ab.
Um 05:00 Uhr früh läutete mich der Wecker aus dem Schlaf, dabei
hätte ich noch so gerne wenigstens 5 Minuten geschlafen. Franz Kollmann,
mein Begleiter konnte auch nicht aus dem Bett, aber nach einem kräftigen
Frühstück mit Kaffee und Nutella-Semmeln schafften wir es dann
doch.
In Budakeszi angekommen, war der Start vor der Grundschule "Knáb
János" um 09:00 Uhr angesetzt. Wir hatten noch genügend
Zeit, so überlegte ich mir, was ich bei eher trockenem Wetter für
21,03 km anziehen sollte. Ich entschied mich für die lange FILA-Laufhose
und das lange FILA-Laufshirt, ohne Kappe und Handschuhe zu laufen.
Im Starterfeld fragte mich ein russischer Läufer, ob ich nicht auch,
so wie er, kurz vor dem Start, eine Tablette haben möchte. Ich sagte,
was ist das? Er meinte: "Energietablette"! Okay warum nicht,
dachte ich mir und kostete vorsichtig diese Tablette, die irgendwie nach
Traubenzucker, irgendwie nach Koffein, irgendwie nach Magnesium schmeckte.
Der Startschuss zum Lauf der ungarischen Welt- und Europameisterschaft
fiel und ich startete von ganz hinten.
Ich fühlte mich voller Power und rannte den anderen hinterher. Es
ging gleich nach der Grundschule ein wenig bergauf, dann aber auf der
Hauptstrasse wieder bergab, rechts rein in den Wald- ein richtiges Landstrassen-
und Stadtrennen! Durch Budapest, über eine wunderschöne Donaubrücke,
die mit ungarischen Fahnen beschmückt war, entlang der Donau, Richtung
Heldenplatz. Meine Kraft strotzte nur so und ich vergass überhaupt
auf die Zeit zu schauen und wusste nicht einmal, dass ich sehr schnell
unterwegs war. Die letzten Kilometer noch zum legendären Heldenplatz,
unter einer Eisenbahnbrücke durch und ich hörte schon das Jubeln
der Menschenmassen.
Der Zieleinlauf war getrennt durch die rechte und linke Einlaufmarkierung,
die rechte Bahn gehörte uns, den Supermarathon-Läufern, die
linke Bahn den Teilnehmern vom Halbmarathon.
Kurz vor dem Zielbogen hörte ich aus den Lautsprechern: "Manuela
Resnik, Austria,......." - es freute mich und irgendwie noch immer
vor lauter Kraft rannte ich auf den roten Teppich zu, der zu einem Podium
führte, wo jeder Teilnehmer diesen wunderschöne Supermarathon-Medaille
erhielt. Ich war überglücklich und nun schaute ich das erste
Mal auf meine TIMEX-Ironman-Uhr und stellte fest, dass es 10:46 Uhr sei
und somit, dass Ziel mit 1 Stunde 43 Minuten erreicht hatte. Eine für
mich unvorstellbare Zeit und ich dachte lange nach, ob es wohl an dieser
Tablette gelegen sei, aber dieses werde ich wohl nie erfahren können!
Franz erwartete mich schon am Heldenplatz, machte noch Fotos und dann
gingen wir zum Mittagessen. Natürlich Nudeln mit Tomatensauce - mhhhhh!
Um 15:00 Uhr begann die Siegerehrung im Volksstadion, wir hatten sogar
einen Parkplatz davor und freuten uns schon auf das Ende dieser Veranstaltung.
Nach 17:00 Uhr wäre noch ein Empfang gewesen, aber wir mussten ja
nach Österreich zurück, daher gingen wir zum Auto und plötzlich
kam etwas Unerwartetes - Autoscheibe hinten eingeschlagen, alles weg!
Wir konnten es nicht fassen, überall Splitter dieser Scheibe, auf
der Strasse, im Auto und alles was wir im Kofferraum hatten war einfach
weg! Ich brauche wohl nun nicht mehr zu Erzählen, was wir an diesem
Tag noch alles machen mussten und wann wir wieder in Österreich waren.
Der Tag war so wunderschön, das Wetter, die Zeit, alles spielte mit
und dann dieser schreckende Abschluss eines wunderschönen Tages -
schade darum!
Ergebnisse:
Eredmények
Október 23.-i versenynap
Egyéni
Férfi egyéniHelyezés Rajtszám Név
Szül.év. Ország Sportklub/Helység Eredmény
1 1 Bogár János 1964 HUN Fancsali SC. 1:20:51
2 34 Vozár Attila 1974 HUN Békéscsaba AC 1:24:12
3 22 Molnár Mihály 1968 HUN Csaba Honvéd 1:24:45
4 4 Anatoli Krouglikov 1957 RUS 24 ROSLAVL 1:26:59
5 18 Janicki Jaroslav 1966 POL 1:29:04
6 23 Mélykuti Árpád 1944 HUN IPA Magyar Szekció
1:30:39
7 11 Tokarev Dmitry 1976 RUS 1:32:37
8 26 Feketes Sándor 1964 HUN Kecskeméti Fõiskolai
DSK 1:37:49
9 15 Domán Gábor 1960 HUN Tapolcai Honvéd SE. 1:43:49
10 13 Frank Tibor 1949 HUN Pile SC - Bau Line 1:45:27
Eredmény
1 47 Bak Maria 1959 GER MTP Hersbruck 1:28:44
2 42 Marina Bytchkova 1975 RUS Club-24 Hours 1:34:49
3 50 Resnik Manuela "Miss Ferrari" 1964 AUT LCC-Wien 1:43:42
4 48 Galina Gordeewa 1955 RUS Moszkva 1:58:16

13. Supermarathon Wien-Budapest,
Samstag 19. Oktober 2002 - 1. Tagesetappe 93,80 km (Wien-Sopron)
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Unter dem Motto: "Lerne Österreich und Ungarn beim Laufen
oder Radfahren kennen" startete dieser 13. Supermarathon Wien-Budapest!
Die Organisatoren vom Heeressportlandesverband NÖ, Herr Regierungsrat
Helmut Grumbeck und das Organisationskomitee Budapest veranstalteten diesen
wunderschönen Supermarathon zusammen. Dieser setzt sich aus 5 Tagesetappen
zusammen, die 1. Tagesetappe Wien-Sopron betrug 93,80 km, die 2. Tagesetappe
Sopron-Györ 115,60 km, die 3. Tagesetappe Györ-Tata 60,50 km,
die 4. Tagesetappe Tata-Budakeszi 59,20 km und endet mit der 5. Tagesetappe
Budakeszi-Budaspest mit dem Internationalen Halbmarathon von 21,09 km.
Die Frage war, was sollte man bei einem solangen Lauf anziehen? Ich entschloss
mich für die lange FILA-Laufhose, für das kurze FILA-Laufshirt
und meine Wollhandschuhe, dass ich nicht frieren würde. Das Wetter
war sehr kalt, ich würde sagen etwa 10 °C, etwas windig, aber
trocken. Der Start begann um 0900 Uhr am Messegelände Wien, es waren
etwa 700 Athleten am Start und ich beschloss ein wenig vom Mittelfeld
zu starten, denn so gut bin ich nicht und hatte Angst überrannt zu
werden. Es ging über die wunderschöne Prater Hauptallee, dann
entlang der Donau und ich versuchte am Anfang nicht zuviel Gas zu geben,
denn schliesslich hatte ich noch 93,80 km vor mir. So lief ich mit einer
17jährigen Ungarin zusammen, die aber eine Staffelläuferin war
und ich aber Einzelläuferin Der 3-fache Triathlonweltmeister Tom
Peretti begleitete und vom Start weg mit seinem KTM-Mountainbike und einen
riesengrossen Rucksack mit Verpflegung darin. Tom motivierte uns mit Geschichten
von Triathlons und seinem Training - es war sehr aufbauend. Bis zu unserer
1.Kontrollstelle waren es 23,60 km und diese befand sich in Himberg. Die
Limitzeit war 1132 Uhr und ich dachte mir, es würde sich ausgehen,
aber leider war ich zu langsam unterwegs und kam erst bei 11:40 Uhr nach
Himberg. Man kann dieses nie genau einrechnen, denn wenn man 93,80 km
laufen sollte, dann kann ich nicht gleich auf Speed gehen. Begleitet wurde
ich vom Schlusswagen des Ungarischen Organisationskomitees, von der Militärstreife
und vom Heeressanitätstransporter. Immer wenn ich mich umdrehte,
hatte ich das Gefühl ein Politiker oder ein Prominenter zu sein,
denn mit soviel Wichtigkeit wurde ich noch nie begleitet. Von Himberg
ging es dann nach Breitenbrunn und ich freute mich schon auf den Zwischenstopp
in Trauttmannsdorf, wo mein lieber Bundesheerkollege Gerhard Gabriel und
sein Freund bei der Verpflegungsstelle auf mich warteten. Ich lief in
Begleitung von Tom Peretti am KTM-Mountainbike und plötzlich stand
in Trautmannsdorf Gerhard schon am Strassenrand und fotografierte. Er
reichte uns aus seinem Verpflegungswagen Kekse, Mineral, Obst - dieses
teilten wir mit dem ungarischen Schlusswagen, denn die waren ja nicht
gerade zu beneiden, hinter mir herzufahren in einem Tempo von etwa 7 km/h.
Gerhard erzählte mir, dass ich nicht mehr in der Wertung sei, weil
ich die Limitzeit nicht erreicht hätte und sozusagen nur mehr für
mich laufe. Irgendwie machte es einen Knick in meinem Kopf, aber dann
dachte ich mir, ich laufe trotzdem weiter. Nach einer kurzen WC-Pause
und Stärkung ging es dann nach Breitenbrunn. Ich trabte so dahin,
plötzlich waren wir in Kaisersteinbruch und ich schaute nur bergauf,
eine 5,5 km-Strecke war zu bewältigen. Mit Gehen, Laufen ging ich
in die Steigung und plötzlich tauchte mein lieber Mann Sepp mit seinem
KTM-Motorrad neben mir auf und meinte, wie weit ich wohl noch rennen wolle,
denn in Breitenbrunn haben sie schon alles abgebaut und warten nicht mehr
auf mich. Nun bekam ich den 2. Knick im Kopf und war irgendwie nicht mehr
so motoviert, tat aber weiter. Mit Sepp war Franz Kollmann mit seinem
Auto als Begleitung nun auch aufgetaucht und so standen sie da und stoppten
mich, nach schweren 5,5 km bergauf, wo ich mich eigentlich schon auf das
Bergabstück freute und meinten, es sei nicht okay, ich solle aufhören.
Nach kurzer Besprechung am Strassenrand und bei der 50 km-Tafel beschloss
ich den heutigen Tag um 15:00 Uhr zu beenden und schickte den Schlusswagen
voraus. Tom war irgendwie enttäuscht, dass ich so schnell aufgab,
aber ich hatte keinen Kick mehr im Kopf. Ein grosses Dankeschön an
meinen lieben Freund Tom, der mich wirklich sehr motivierte. Ich wäre
ja noch weitergelaufen, denn ich war wirklich sehr gut drauf, aber 50
km für den 1. Tag sind wohl auch genug für mich!
13. Supermarathon, Wien-Budapest, Sonntag 20.
Oktober 2002 - 2. Tagesetappe 115,60 km (Sopron-Györ)
Morgens um 04:30 Uhr läutete der Wecker und ich machte mich mit meinem
Freund Franz auf den Weg nach Sorpon zum Sportzentrum, wo um 07:00 Uhr
der Start war. Etwas müde, aber total motiviert nahmen wir uns im
Sportzentrum einen Cafe und warteten nur noch auf den Startschuss. Franz
hatte die Aufgabe, so weit als möglich, mir immer bis zu den Labestellen
zu folgen, denn wenn ich nicht mehr könne, dass ich dann den Lauf
beenden würde. Das Wetter war saukalt, 6 °C, windig und ich startete
diesmal nicht mit kurzem FILA-Laufshirt sondern mit meinem langen FILA-Laufshirt,
meine Handschuhe waren sowieso dabei und nun gings los! Diesmal wollte
ich nur Speed machen und die Limitzeiten schaffen, so musste ich schon
vom Start weg mein Bestes geben! Von Sopron gings nach Fertöd, 26,20
km waren schnell zu bewältigen, um das Limit nicht zu verpassen.
Vom Sportzentrum ging es ins Zentrum nach Sorpon, dann leider wieder etwas
bergauf, aber dann gabs nur noch lange Gerade, mit wunderschönen
Ausblick auf die Natur. Als ich kurz vor Fertöd war, fing es an zu
hageln, ich dachte mir, dass gibts doch nicht, aber es wechselte Hagel
mit Regen, Wind, man hatte den ganzen Wetterbericht zu bewältigen!
Total nass kam ich um 09:15 Uhr zu der 1.Kontrollstelle und freute mich
im Limit zu sein, denn ich hätte bis 10:16 Uhr Zeit gehabt. Irgendwie
machte mich die Nässe so verrückt, dass ich nicht ans Aufhören
dachte und nun auf die 2. Limitzeit zusteuerte. Von Fertöd gings
nach Földszigeti, noch 32,80 km hatte ich vor mir. Ich rannte und
rannte, als würde es ummein Leben gehen, aber dann kamen leider schon
die Schmerzen in meinen Beinen und Füssen zur Geltung und so hatte
ich nur noch ein Ziel: Die Limitzeit noch zu erreichen und dann aufzuhören!
Die langen Geraden motiviertenmich nicht gerade sehr, denn es sah so aus,
als wäre alles endlos und sehr lange, so hatte ich auch eine 10 km
Gerade vor mir, recht und links nur Bäume und sonst nichts. Wären
die Begleitfahrzeuge und Organisationsfahrzeuge nicht gewesen, hätte
mich nichts aus der Ruhe bringen können. Ein Organisationswagen mit
Lautsprecher motivierte mich: "Hoppauf Manuela, Hoppauf Manuela,
..." Ich dachte nur noch die 2.Kontrollstelle zu erreichen und zu
hoffen, dass Franz auch bei dieser auf mich warten würde, denn mittlerweile
war mir schon sehr kalt geworden und ich frierte. Um 12:25 Uhr erreichte
ich die Kontrollstelle, dahinter stand Franz und ich freute mich schon
in das warme Auto einzusteigen und nicht mehr zu frieren. Ich schloss
mit diesen insgesamt 59 km ab, denn mein Körper hätte an diesem
Tag wohl nicht mehr geschafft und ich bin glücklich endlich die Limitzeiten
bis dorthin bewältigt zu haben!
13. Supermarathon Wien-Buapest, Montag 21.Oktober
2002 - 3. Tagesetappe 60,50 km (Györ-Tata)
Heute ist ungewollt Pause angesagt, denn ich muss heute bei einem Pressetermin
um 14:00 Uhr mit meinem Mann beim KURIER sein, da es um seine Weltreise
geht und das Begleitteam mit Sponsoren vorgestellt wird! Aber bei der
4. Tagesetappe bin ich wieder dabei!

Sparkassen Citylauf St. Pölten,
Sonntag 13. Oktober 2002
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Immer wenn in meiner Heimat ein Lauf stattfindet, ist die Freude sehr
gross und darum freute ich mich schon riesig auf den Sparkassen Citylauf
in St. Pölten. Um 11:30 Uhr begann der Hauptlauf, da ich schon 1
Stunde davor meine Startnummer 369 abholte, hatte ich noch genug Zeit,
um einen Tee zu trinken. Also rein ins nächste Cafehaus, direkt am
Rathausplatz und da sassen schon meine Freunde vom LC Wienerwaldsee. 5
Minuten später kam auch meine Freundin Christine Budai und ihr Freund
Gerhard ins Cafe, so waren wir alle komplett und genossen das Lauffrühstück!
Während wir frühstückten, liefen einige schon ihre Runden,
wie die Knirpse, Kinder, Schüler, Jugend. Dann ging's zum Aufwärmen!
Kurz vor dem Start, raus aus meinem FILA-Jogginganzug, noch kurz auf die
TIMEX-Ironman-Uhr geschaut und mit Bürgermeister Willi Gruber wurde
noch ein Startfoto gemacht. Punkt 1130 Uhr startete der Hauptlauf des
Sparkassen Citylaufes mit dem Startschuss am Rathausplatz. Es waren 6,350
km zu laufen, dieses waren 5 Runden um die Innenstadt von St. Pölten.
Ich startete aus der 1. Reihe, war aber zu schnell unterwegs, da mich
die anderen Läufer vor Motivation mitzogen. Die 1. Runde beendete
ich zu schnell, so musste ich etwas zurückstecken und die nächsten
Runden langsamer angehen. In der 5. Runde spürte ich, dass es noch
gehen würde und so machte ich noch einen kurzen Druck und erreichte
mit 35 Minuten Gesamtzeit das Ziel. Ich war überglücklich darüber,
denn mein Körper hat dieses Jahr schon zuviel mitgemacht und darum
wollte ich nur das Ziel erreichen.
Nächste Woche werde ich voraussichtlich beim Supermarathon Wien-Budapest
starten und hoffe, dass ich den 1. Lauftag mit 93.6 km überstehen
werde. Am 2. Lauftag sind 115 km am Programm und wenn ich da noch im Rennen
bin, wäre ich auch überglücklich! Mit meinem SQUEEZY-Gel
könnte ich diesen Supermarathon schaffen, aber dieses Sonntag zählte
für mich der wunderschöne Sparkassen Citylauf in St. Pölten
und trotz Regen waren wir beim Hauptlauf an die 500 Starter - ich freute
mich über so grossen Interesse zum Sport!

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