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30. 9. ´02
Wilhelm Kress Gedenklauf

24. 9. ´02
Mariahilfer Strassen Meilen Lauf

16. 9. ´02
"God bless America"

6. 9. ´02
Ö3-Expedition Grossglockner

26. 8. ´02
Wörtherseehalb-marathon in Velden

23. 8. ´02
Powerman Austria (WM-Duathlon) in Weyer

6. 8. ´02
Donauparklauf in Wien mit Miss Ferrari

29. 7. ´02
Sepp´s Special- Grossglockner- Training

9. 7. ´02
Miss Ferraris Premiere beim Ironman Austria

3. 7. ´02
Letzte Steine auf Weg zum Ironman Austria beseitigt

2. 7. ´02
Training zum Ironman Austria

1. 7. ´02
Wiener Teamlauf

19. 6. ´02
Österreichischer dm- Frauenlauf

17. 6. ´02
Benefizlauf für einen "Guten Zweck"

3. 6. ´02
Wien-Triathlon- Donauinsel

 

 

MISS FERRARI - Archiv

Juni - September 2002


2. Wilhelm Kress-Gedenklauf, Samstag 26. September 2002

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Heute war es wiedereinmal soweit, nach einem Jahr, der 2. Wilhelm-Kress-Gedenklauf am Wienerwaldsee bei Pressbaum. Dieser 9,2 km lange Geländelauf ist nicht nur für die Läufer beeindruckend, sondern auch eine wunderschöne Veranstaltung und der LC Wienerwaldsee gibt sich sehr grosse Mühe! Voriges Jahr war ich Letzte, die das Ziel erreichte und heuer war es auch nicht anders, da ich ja keine Geländeläuferin bin. Start war 500 m nach der Bundesstrasse 44 rechts rein, direkt am wunderschönen Wienerwaldsee - ich liebe diese Gegend nicht nur, weil es meine Heimat ist, nein, es ist einfach unbeschreiblich!
Am Start standen 66 Läufer voller Kraft und Ausdauer, wartend auf die 9,2 km lange Geländestrecke, dann um 1430 Uhr der Startschuss und es ging los. Nach etwa 300 m entlang des Wienerwaldsees musste man schon rein in den Wald und bergauf. Ich schnappte kurz Luft, hatte gottseidank mein SQUEEZY-Gel vor dem Start noch genommen und wollte Kraft sparen, darum ging ich es langsam an. Ich kann mich noch an voriges Jahr erinnern, da war ich am Limit Dann im Wald bergauf, bergab, bergauf, auf tollen Forststrassen entlang, wieder durch den Wald, durch Tunnels, oberhalb der A1-Westautobahn und dann runter zum Wienerwaldsee. Normalerweise ist meine Stärke das Bergablaufen, aber es war etwas rutschig, so musste ich aufpassen, nicht wegzurutschen, da ich ja weder Cross- noch Spikeschuhe anhatte, sondern meine FILA-Wettkampfschuhe. Als ich vom Wald rauskam, sah man nichts mehr von der Farbe meiner FILA-Laufschuhe, sondern nur Schmutz und Erde, die an diesen tollen Wettkampfschuhen klebten. Schwer wurden sie auch noch, ich glaube, sie bekamen 300 bis 500 g an Gewicht dazu. Jedenfalls hatte ich mich toll gehalten, denn ich war noch nicht am Limit und dann ging es die letzten 2,5 km entlang des Wienerwaldsee's zurück zum Ziel. Endlich einfach nur geradeaus laufen, es ist ein Traum für mich gewesen, denn die Beine waren so schwer geworden, dass ich glaubte Zementfüsse immer vom Boden heben zu müssen.
Tom Peretti, mein Freund und 3-facher Triathlon-Weltmeister war schon längst im Ziel angekommen und seine tolle Zeit von 41 Minuten beeindruckte mich sehr. Tom kam mir entgegengelaufen, er war noch immer nicht müde und somit machten wir die letzten Kilometer zusammen. Er motivierte mich so unglaublich, dass ich nur mehr daran dachte, Gas zu geben und so erreichte ich mit 1 Stunde 5 Minuten das Ziel. Ich war überglücklich, denn das Wetter war nicht gerade sehr einladend, aber auch nicht schlecht - leichter Regen, etwas windig, stark bewölkt bei 8° C.
Im Ziel stand plötzlich meine Mutter ganz unerwartet und freute sich mit mir und allen meinen Freunden, dass ich im Ziel war - natürlich wieder als Letzte! Denn einmal werden die Letzten auch die Ersten sein und an dieses Sprichwort halte ich mich!!!
Die Siegerehrung fand im Seerestaurant statt und dort wartete auch schon meine Omi auf mich und somit sass die ganze Familie zusammen, drei Generationen auf einen Tisch.
Schnellster Läufer war Kreuzeder Emmerich mit 36 Minuten, gefolgt von Frühwirth Harald so wie ich vom LCC-Wien. Schnellste Frau wurde Einfalt Renate mit 38 Minuten - GRATULATION an alle!!!
Dieser 2. Kresslauf wurde als Fulda Wienerwald Cross-Cup mit dem Karriegellauf zusammen gewertet und plötzlich hiess es: "1. Platz in der W35 Miss Ferrari Manuela Resnik!" Ich schaute auf, dachte dass gibts doch nicht, aber doch, ich bin den Karriegellauf sehr gut gelaufen und wurde nicht einmal Letzte, darum machte ich den 1. Platz in meiner Altersklasse. Meine Mutter und Omi freuten sich von ganzem Herzen für mich, denn sie wissen, dass ich eine Kämpferin bin und sogar im Gelände nicht aufgebe.
Nach 5 Minuten wurde ich wieder auf die Bühne geholt und bekam eine riesengrosse Sachertorte, da ich beim 1. und auch beim 2. Kresslauf mitgemacht hatte - also ich konnte es nicht mehr fassen, soviel auf einmal!!!
Der LC Wienerwaldsee war stark vertreten und auch der Lauf war richtig toll organisiert, so möchte ich mich bei allen von ganzem Herzen bedanken und GRATULATION an alle Läufer, die dabei waren!!! - Es war einfach unbeschreiblich schön!!!




2. Mariahilfer-Strassen-Meilen-Lauf, Samstag 21. September 2002

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Dieser wunderschöne Lauf ist im Vorjahr entstanden und es war Robert Nemeth's Idee, diesen super Event zu organisieren. Am Anfang war die Idee. Eine Idee, dem seit zwanzig Jahren bestehenden ältesten Leichtathletik-Rekord Österreichs, aufgestellt von Robert Nemeth, endlich den Garaus zu bereiten.
Vom Mariahilfer-Strassen-Gürtel, wo der Start stattfand bis runter zum Museumsquartier, wo das Ziel ist - genau diese berühmten 1.609,34 m sind eine Meile. Robert Nemeth ist Rekordhalter auf einer Meile, seine Zeit ist 3:52,42, wer kann diesen Rekord einstellen? Im Vorjahr konnte es niemand und auch heuer nicht!
Um 1600 Uhr startete der Event mit der weiblichen Jugend, verschiedene Altersklassen bis zur männlichen Jugend, dann begann um 1700 Uhr der legendäre Special Olympics-Run, an dem 11 Special Olympics teilnahmen und im Feld dahinter zur Begleitung die Prominenten, wie Benny Raich, Oliver Stamm, Ironman Sepp Resnik u.a., auch meine Wenigkeit gehörte dazu! Es war beeindruckend, denn Dostal Peter erreichte den 1. Platz bei den Special Olympics mit 5:56, diese Zeit kann ich mir nur erträumen! Gratulation an diese 11 Stars!
Um 1800 Uhr startete der Hauptbewerb, diesmal mit Frauen und Männer gemischt und ich rannte nochmals die Meile retour, um rechtzeitig wieder am Start zu sein.
Erschöpft und irgendwie müde stand ich nun am Start, nur frisch, war mein rotes FILA-Dress und meine orangenen FILA-Laufschuhe! Noch schnell in letzter Minute mein SQUEEZY-Gel und dann gings auch schon los, der Startschuss und das Feld rannte los. Ich hielt mich etwas links, damit mich nicht alle niederlaufen und versuchte einfach nur auf Geschwindkeit zu kommen.Mein Körper will aber derzeit nicht mehr so richtig, weil der Ironman Austria, der Powerman Austria und viele andere Bewerbe ihn schon müde gemacht haben und eigentlich würde er bald eine Pause benötigen, aber die hat er spätestens in ein bis zwei Wochen.
Vor mir sah ich Maria, die ich vom LCC-Wien kenne und dachte mir, voriges Jahr konnte ich sie nicht einholen, diesmal schnappe ich sie mir, aber ich hatte keine Chance, der Körper gab einfach nicht Gas und so trabte ich hinter Maria her und gab innerlich auf. Ich hatte im Vorjahr meinen persönlichen Rekord bei 7:33, diesmal leider konnte ich diesen Rekord nicht einstellen und erreichte 7:43. Meine Freundin Christine konnte sich um vieles verbessern, gleich um 1 Minute und hätte mich fast eingeholt. Vielleicht war ich auch der Ansporn, denn sie sah mich immer vor ihr und wollte natürlich mithalten und mich noch vor dem Ziel überholen, aber sie schaffte es genausowenig wie ich. Ich wurde 9. Dame in der Allgemeinen Klasse 1.
Nachher gab es eine tolle Siegerehrung im Generali-Center der Mariahilfer-Strasse und es war beeindrucken auch Familie Dr. Lilge zu sehen, deren Tochter den 1. Preis gemacht hatte.
Dr. Babinsky und Robert Nemeth gratuliere ich zu diesem so tollen Event und freue mich schon wieder auf das nächste Jahr!!! Gratulation allen Teilnehmern!!!




"GOD BLESS AMERICA"

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"GOD BLESS AMERICA" hiess es heute auf der Prater Hauptallee! Dieses so eindrucksvolle Rennen veranstaltete Walter Zugriegel und abgesehen von den vielen Probleme vor der Veranstaltung, über die wir nicht schreiben wollen, sondern einfach die Freude darüber, dass diese Veranstaltung so toll verlaufen ist. Viele Freunde von Walter Zugriegel, insbesonders sein Lauffreund Sepp RESNIK und die Lauffreunde des LC Wienerwaldsee und die vielen Teilnehmer habes dies ausgelöst. Die Moderation von Ironman Sepp Resnik, die eindringlichen Worte und für mich und alle anderen als Höhepunkt - Sarah - Star ohne Musikhintergrund in den abendlichen Himmel die amerikanische Hymne sang. Da standen doch viele Amerikaner am Start und mit einem Seitenblick sah ich bei einem jungen US-Paar die Tränen laufen. Da habe ich gewußt. Alle Mühe und Sorgen, die Walter Zugriegel vorher hatte, haben sich gelohnt ! Wann klang schon so ein klares, mit Freunden und tiefer Ehrfucht, gesungenes Lied über die Prater Hauptallee ?
"God bless america" - so war das Motto des Laufes. Allein mehr als 40 Teilnehmer des Bristol Hotels in Wien, Walker - ältere Lehrerinnen der American Internationalen Schulel oder Frau Waldner, die sich über den Gratis-"Hot Dog" und die "New York Memorial Race"-Medaille mit ihren 2 Kindern gefreut hat .... Wer kann das verstehen ? Ich glaube wir in Österreich fast niemand. Aber für unsere amerikanischen Freunde, die nach dem Attentat soviel miterleben mußten. Oder auch wir Österreicher ? Als Gerhard Konrath vorbeikam, und einige Worte zu den Läufer(innen) sprach, da klang dies fast wie ein Vorwurf ! Nach 16 mal New York und 14 mal am WTC, warum bin ich nicht ein 17tes mal hinaufgefahren ? Und so wie Gerhard fühlte auch die Läuferschar. Von unserer Lauforganisatorin Ilse Dippmann, die mit ihrer Läufergruppe anwesend war - es war beeindruckend! Ironman Sepp Resnik kam mit einem Feuerwahrauto aus Trauttmannsdorf angefahren, auf diesen befand sich eine Sprechanlage und es dröhnte seine Stimme entlang der 4 km-langen Prater Hauptallee. Sepp's Freunde, Gerhard Gabriel, der dieses ermöglichte, hatte so etwas Beeindruckendes noch nie gesehen! Der Start fand in der Mitte der Prater Hauptallee (Ecke Stadionparkplatz) statt, es waren 5 km zu laufen, 1,250 km Richtung Lusthaus, dann wurde gewendet und nocheinmal eine 2. Runde dazu, ergab exakt 5 km. Das Wetter spielte grandios mit, zuerst sah es nach Regen aus, aber es blieb gottseidank trocken und gelsenfrei. Somit raus aus meinem FILA-Trainingsanzug, darunter hatte ich mein FILA-Dress an und fertig für den Start. Für mich war dieses ein Trainingslauf, denn ich wollte wissen, ob ich mich noch in 5 km verbessern konnte, nachdem ich den Ironman Austria und den Powerman Austria heuer hinter mir hatte und das Rennen verlief gut. Ich sprintete gleich am Start weg, bis zur Wende ging es mir recht gut, dann merkte ich ein Nachlassen des Körpers, aber ich wusste, ich hatte schon 1/4 hinter mir und die nächsten 3/4 werde ich auch noch schaffen. Mein Kopf war wie immer startbereit und so war ich in der 2. Runde so gut drauf, dass ich noch ein wenig Gas geben konnte. Dank meinem Nahrungsergänzungsmittel SQUEEZY, ein Gel voller Kohlehydrate, brachte natürlich diese für mich ausserordentliche Leistung noch zustande. So kam ich mit 26 Minuten ins Ziel gelaufen und staunte über mich, über meinen Körper, was dieser noch alles kann. Ich kann nicht sagen, dass mein Körper heuer geschont wurde, aber ich habe den Eindruck, er wird immer besser! Im Zielbereich übergab man mir, sowie jedem Teilnehmer, eine wunderschöne in Farbe gehaltene "New York Memorial Race"-Medaille. Anschliessend danach gab es eine wunderschöne Siegerehrung mit wunderschönen in Gold-, Silber-, Bronze-Finnisher-Medaille, die natürlich jedem Freude bereitete, der es aufs Stockerl schaffte. Für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt, ob nun etwas Süsses von der Bäckerei Ströck oder einfach nur ein "Hot Dog", man konnte sehen, jeder dieser etwa 200 Teilnehmer, war glücklich und zufrieden. Ich kann nur wie immer dem Organisator Walter Zugriegel, all seinen Freunden, die gekommen waren und natürlich allen Helfern, ein herzliches Dankeschön aussprechen -dieser Lauf war mehr als nur beeindruckend!!!




Ö3-Expedition Grossglockner, Freitag 30. August 2002 (aktualisiert am 6. 9. 2002)

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Mit einer kurzfristigen Ö3-Aktion, die am Montag davor aufgerufen wurde, kam es zu dieser Expedition Grossglockner. Es ging darum, den Grossglockner zu Fuss, per Fahrrad oder wie auch immer, zu bezwingen. Jeder dieser Teilnehmer, die durchs Ziel kamen, spendete die Österreichische Nationalbank pro Person Euro 100,-, die den Hochwasseropfern zugute kamen!!! Eine super Idee, die auch ich nicht abschlagen konnte!!!
Um 0100 Uhr früh machte ich mich auf dem Weg zum Grossglockner und traf mich mit meiner Freundin Christine Budai und ihrer Tochter Verena um bei der Expedition Grossglockner mitzumachen. Etwa um 0500 Uhr bei der Mautstelle Ferleiten angekommen, erwartete uns schon ein sehr grosser Andrang. Es waren etwa 1000 Menschen schon bei dieser Mautstelle, hatten sogar in Zelten übernachtet, um die Ersten zu sein.
Treffpunkt war um 0500 Uhr und um 0700 Uhr kam es zum Start. Christine und ich packten die KTM-Fahrräder vom Autodach und stellten uns in einer Menschenmenge, die von Minute zu Minute immer grösser wurde, an.
Bevor es losging, war Verpflegung vor Ort, von Getränken bis zum ofenfrischen Gebäck, einfach super organisiert!!!!
Dann der Start: Tausende von Menschen setzten sich langsam in Bewegung um den Grossglockner zu bezwingen. Vor dem Startfeld noch ein Prominentenstart von Ö3-Andreas Jäger, Ö3-Harry Reithofer, Radrennfahrer Harry Mayer und Rudi Mitteregger, sowie viele andere Prominente.
Ich startete mit meiner Freundin in der Mitte und es vergingen etwa 30 Minuten nach dem Startschuss, bis wir auf das KTM-Fahrrad steigen konnten.
Es war ein beeindruckendes Bild: Tausende von Menschen waren unterwegs, ob zu Fuss, per Rollerskater, per Fahrrad, per Rollstuhl - alles was sich bewegen konnte, wollte bergauf!!!
Ich nahm mir vor durchzufahren vom Start bis zum Ziel, ohne Pause, einfach rauf auf den Berg! Nach 2 Stunden 7 Minuten sah ich schon das Ziel vor Augen und freute mich riesig es geschafft zu haben. Meine Freundin erreichte das Ziel ein wenig später, aber wir waren einfach alle glücklich, Euro 100,- für einen "Guten Zweck" erzwungen zu haben.
Etwa 11260 Menschen wurden gezählt und mit Freude konnte man mitteilen, dass Euro 1,2 Millionen zusammengekommen sind - die Freude war sehr gross!!!!!!!!!
Bevor ich wieder runter zur Mautstelle fuhr, noch schnell meinen FILA-Trainingsanzug drüber und runter mit dem Bike. Ich hatte gut gewählt, denn der Fahrtwind war sehr kalt, aber auch irgendwie erfrischend. Mit meinem UVEX-Radhelm konnte ich die Bergabfahrt sicher angehen und war überglücklich dabei gewesen zu sein!!!!!!!!!!!
GRATULATION an das Ö3-Team und diese tolle Idee, anderen Menschen in Not zu helfen!!!!!!!!
http://www.missferrari.at.tt


Wörtherseehalbmarathon um die Rose vom Wörthersee in Velden, Samstag 24 August 2002 (aktualisiert am 26. 8. 2002)

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Ein besonderer Event war der Event diesmal in Kärnten mit dem Namen "Kärnten läuft". Es gab am Freitag einen Kinderlauf, sowie einen Familienlauf und am Samstag einen Staffelhalbmarathon und einen Wörtherseehalbmarathon. Vom Eröffnungstag am Donnerstag in der Running-City bis zum Familien- und Informationstag gab es unter dem Motto "Kärnten läuft" sehr viel Interessantes für uns Läufer.
Der Start vom Wörtherseehalbmarathon sowie Staffelhalbmarathon begann um 1600 Uhr vor dem Schlosshotel in Velden. Gefrühstückt wurde bei unserer netten Familie Murko in Klagenfurt, dann gings nach Velden zur Pension Seeblick von Annemarie Rathgeb, wo wir Sepp's Freunde (Polster Toni, Ogris Andi, Prohaska Herbert, ...) trafen. Sie waren nicht zum Laufen in Velden, sondern schauten sich das Fussballmatch in Kärnten an.
Um 1530 Uhr gingen Sepp und ich in den Startbereich, Sepp hatte diesmal keinen Chip am FILA-Laufschuh, weil für ihn die Zeit nicht zählt und er von andere nicht gemessen werden will. Er sagte, er würde einfach für sich laufen und nach dem Ziel mir wieder entgegen laufen um mich ins Ziel zu begleiten.
Dann der Startschuss und etwa 2500 Läufer rannten los. Sepp und ich hatten die niedrigen Startnummern 40 und 41, somit waren wir vorne bei Jörg Haider, der Startnummer 1 hatte und vielen anderen. Sepp verabschiedete sich nach 200 Metern und rannte alleine auf und davon. Ich kämpfte mit meinem Kreislauf, mit meinen Magenschmerzen, die ich schon seit vormittag hatte und kurz nach dem Casino in Velden, es ging leicht schleichend bergauf, machte mein Kreislauf nicht mehr mit und ich musste mich am Gehsteig niedersetzen. Ich sah plötzlich nichts mehr und lehnte mich an einer Auslagscheibe an. Ich weiss nicht wieviel Zeit vergangen ist, plötzlich ergriff man meinen Arm, es waren zwei Notärztinnen um mich und messten mir meinen Blutdruck, der leider sehr niedrig war "80 zu 50" hiess es. Sie wollten mich ins Krankenhaus führen, aber ich lehnte ab und sagte, es würde schon gehen, ich brauche nur ein wenig Schatten.
Und wirklich, ich konnte nach einigen Minuten wieder aufstehen und versuchte wieder zu laufen. Ich kam bis Kilometer 3,5 als ich wieder Probleme bekam und mich ins Gras setzen musste. Diesmal übergab ich mich auch und mein Körper wollte einfach nicht mehr. Während die letzten an mir vorbeirannten sah ich vorne meinen Freund Reini, einen KTM-Rollstuhlfahrer, der Probleme hatte mit seinem Radrollstuhl. Es waren Freunde um ihn herum und sie versuchten die Getriebeschaltung zu reparieren, ich tratschte ein wenig und versuchte wieder ein wenig zu Laufen. Nun war schon der Schlusswagen hinter mir und ich dachte mir: "Das darf doch nicht wahr sein!" Irgendwie versuchte ich mein Bestes zu geben und rannte etwas schneller.
Die Strecke führte von Velden, nach Pörtschach, weiter nach Krumpendorf zum Strandbad nach Klagenfurt. Während ich mich quälte war schon der 1 Läufer im Ziel - Michael Buchleitner mit 1 Stunde 06 Minuten. Auch er erzählte später, er hätte Probleme gehabt und so ging es nicht nur mir, sondern sehr vielen Läufern an diesem Tag.
Als 1. Dame rannte eine Ungarin namens Kalovics Aniko mit 1 Stunde 13 Minuten ins Ziel - GRATULATION!!!
Während ich so lief und endlich zu Kilometer 7 km, hatte ich schon wieder zwei Läufer eingeholt und dachte mir: "Sepp wird mir sicher entgegenlaufen und da er meine Zeiten kennt, ich sollte in etwa 2 Stunden im Ziel sein, wird er sich Sorgen machen."
Sepp war als ich bei Kilometer 9 war schon längst im Ziel und ich kämpfte weiter. Hatte plötzlich Durchfall und musste mich dauernd übergeben. Aber ich gebe so schnell nicht auf und daher versuchte ich immer wieder zu Laufen und zu Gehen. Bei Kilometer 17 kam mir plötzlich Sepp laufend entgegen und sagte: "Gottseidank", ich habe mir schon so Sorgen gemacht!" Er begleitete mich ab Kilometer 17 ins Ziel und ich wusste, die Kilometer, die ich nun schon zurückgelegt hatte, muss ich nicht mehr laufen. Gemeinsam liefen wir ins Ziel ein, Sepp hatte ja schon seine Medaille umgehängt und ich freute mich nach 21,1 Kilometern in 2 Stunden 55 Minuten das Ziel zu erreichen.
Im Ziel glücklich stand ich da und freute mich, wieder einmal über meinen Körper gesiegt zu haben und war glücklich, die tolle Medaillle umgehängt zu bekommen.
Diese Veranstaltung "Kärnten läuft" war für mich trotz vieler Probleme einfach toll und so kann ich mich nur bei der Event Media Veranstaltung, bei Michael Kummerer, bei den Sponsor FILA herzlichst bedanken - es war einfach wunderschön in Kärnten zu laufen!


Powerman Austria (WM-Duathlon) in Weyer, Sonntag 18. August 2002 (aktualisiert am 23. 8. 2002)

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14 km Laufen, 76 km Radfahren, 7 km Laufen - dieses ist der Powerman Austria, ein sensationeller Event in Weyer, der heuer zum ersten Mal als Weltmeisterschaft im Duathlon ausgetragen wurde. Ich bin die Glückliche, die bei dieser Weltmeisterschaft mitmachen konnte!!! Meine Freunde (Tom Peretti, Franz Kollmann) und mein Mann Sepp sind schon zwei Tage vor diesem Event nach Oberösterreich angereist. Einquartiert haben wir uns in der Kaserne in Amstetten, da hatten wir tolle Verpflegung und die Möglichkeit
noch alles vorzubereiten. Natürlich verzichteten wir auch nicht auf einen Saunabesuch.
Tom war für den Volksduathlon angemeldet und ich für den Powerman Austria und so bereiteten wir uns in aller Ruhe darauf vor. Von Tom will ich garnicht sprechen, denn er trainiert jeden Tag und ist nicht davon abzubringen, was ich sehr bewundere. Von mir will ich lieber nicht sprechen, denn was mein Training
betrifft, ist dieses nicht von Bedeutung!
Ohne Frühstück reisten wir am Sonntag nach Weyer, da wir um 0700 Uhr früh die KTM-Rennräder eincheckten. Die Wettkampfrichter waren sehr streng und ich freute mich, dass mein UVEX-Radhelm und mein KTM-Rennrad Strada 2000 kein Problem darstellten. Eingecheckt in der Wechselzone ging es dann zum Frühstück, der Hunger war sehr gross, sodass 3 Marmeladensemmeln in meinem Magen Platz hatten.
Tom musste beim Volksduathlon schon um 0900 Uhr starten und lief sich einmal warm. Wir hatten Zeit das Frühstück zu geniessen, denn um 1300 Uhr begann der Start der Weltmeisterschaft.
Mit Startnummer 688 ging ich ins Rennen, bei 30 ° Hitze brausten wir auf und davon. Nach der ersten 7-km-Laufrunde spürte ich meinen Kreislauf, dem die Hitze zu schaffen machte und ich dachte mir nur - durchhalten! Etwa fünf Minuten später wechselte das Wetter enorm, Wind, Regen und weitaus kühlere Luft kamen, sodass ich kein Problem mehr hatte, die zweite 7-km-Laufrunde zu bewältigen. Rein in die Wechselzone bei strömenden Regen, raus aus den etwas sehr schmutzigen FILA-Laufschuhen, weil diese Laufrunde bergauf, berab, Waldwege und vieles andere in sich hatte. Rein in die mit Wasser gefüllten Radschuhe und rauf aufs KTM-Rennrad.
Nun warteten 76 Kilometer auf mich, zwei 38-km-Radrunden und ich fing langsam an, mich an den ströemenden Regen zu gewöhnen. Das Herzstück des Powerman Austria's war ein gewaltiges Bergstück, dass zu bewältigen war und somit dachte ich an Sepp's Worte: "Wenn es einmal bergauf gehen sollte, wie lange auch immer, denke daran, irgendwann geht es wieder bergab und dann kannst Du Dich erholen!" Nach diesem Bergstück kam eine wunderschöne Talfahrt, die ich aber nur langsam fahren konnte, denn bei strömenden Regen wusste ich nicht, wie weit ich mich mit meinem Rennrad in die Kurve legen könnte, um nicht wegzurutschen.
Die zweite 38-km-Radrunde war kein Problem mehr für mich, die Strasse trocknete auf und ich kannte die Strecke ja schon. Zurück zur Wechselzone, rein in die total mit Wasser gefüllten FILA-Laufschuhe, noch schnell einen SQUEEZY-Gel-Schluck aus der Flasche und dann gings los, zu den letzten 7 km. Irgendwie machte mir der Regen nicht mehr zu schaffen, denn wenn man schon seit Stunden durchnässt ist und das SQUEEZY-Trikot keine Chance hatte zu trocknen, gewöhnt man sich einfach daran! Tom, der mich bei der letzten Radrunde begleitete und immer wieder motivierte, kam mir beim Laufen die letzten Kilometer entgegen und so liefen wir gemeinsamins Ziel!
Im Ziel überreichte man mir vor tausenden von Menschen, Jubel und Trubel, die goldene Powerman Austria-Medaille und das Finisher-T-Shirt - ich war überglücklich, dass es Menschen gibt, die mit mir meine Freude teilten!
Herzlichen Dank an die Organisatoren des Powerman Austria-Teams, die diesen wunderschönen Event geschaffen hatten!!!


 

15. Donauparklauf Wien, Sonntag 4. August 2002 (aktualisiert am 6. 8. 2002)

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Die Zeit vergeht und so habe ich beim 14. Donauparklauf, ein Lauf mit 10 Kilometern, im Vorjahr das erste Mal teilgenommen und nun ist schon wieder ein Jahr um. Bei diesem 14. Donauparklauf lernte ich viele nette Lauffreunde, wie meine Laufkollegen vom LCC-Wien, die Familie Budai, Wöls, meine Freundinnen von SRI CHINMOY Marathonteam kennen.
Dieser Donauparklauf, der vom SRI CHINMOY Marathonteam veranstaltet wird, ist wirklich ein sensationeller Event. Der Start ist schon um 0800 Uhr früh, so hat man nach diesem Lauf noch den ganzem Sonntag vor sich und ich sowie alle anderen Lauffreunde finden dieses sehr gut. Heute kam ich mit dem Motorrad angefahren, das Wetter war sehr schön, es war trocken und hatte schon 20 °C, trotzdem war ich mit meinem FILA-Trainingsanzug unterwegs, da ich darunter mein kurzes Laufdress anhatte. Ich war um 0700 Uhr da und holte mir meine Startnummer 203. Bis zum Start dauerte es noch 1 Stunde, so konnte ich mit vielen Lauffreunden noch in Ruhe plaudern. Trotz Verkühlung und etwas fiebrig stand ich am Start und dachte mir: "In der Ruhe liegt die Kraft!" Noch schnell mein SQUEEZY-Gel, ein Powermittel voller Kraft und schon gings los!
Ich wollte eigentlich ruhig beginnen, konnte aber meinen Körper und meinen Geist nicht davon überzeugen und so rannte ich die 1. Runde von 5 Runden in 11 Minuten. Jede Runde waren 2 km und ich hatte einen Kilometerschnitt von 5 Min. 30 Sek. drauf. Bis zur Runde 3 schaffte ich dieses, aber dann merkte ich schon, dass es doch nicht so einfach ist, das Tempo zu halten. Ich musste etwas nachgeben und wollte trotzdem diese 10 km unter 1 Stunde schaffen. Die Zeit wurde fast knapp, so legte ich in der 5. Runde ein wenig Geschwindigkeit zu und sah schon von weitem 57 Minuten, dann rannte ich was der Körper hielt und war bei 58 Minuten durch.
Für mich war es ein guter Schnitt, denn ich glaubte nicht, dieses zu schaffen und war natürlich über meine Zeit überglücklich!!! Danach gabs soviel an reichen Vitaminen, Getränken zu bieten, dass ich nicht "Nein" sagen konnte und kräftig zufasste.
Nach der Siegerehrung, die für mich immer das Tollste zum Zusehen ist, denn ich bewundere Läufer, die 10 km in lockeren 30 Minuten schaffen, gings wieder aufs Motorrad zum nächsten Termin - zur Gesundheitsuntersuchung, welche mit einem modernen Scanner schmerzlos, bequem durchgeführt wird. Eine neue Technik aus Russland, die sicher für viele Läufer von grossem Interesse ist!


Ironman Sepp RESNIK´s Special-Grossglockner-Training, Samstag 27. Juli 2002
(aktualisiert am 29. 7. 2002)

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Anreise war Freitag den 26. Juli 2002 nach Saalfelden in die Kaserne. Ironman Sepp RESNIK, Oberstleutnant beim Österreichischen Bundesheer hatte ein Special- Grossglocker-Training für uns erstellt. Wir, Christine Budai und Tochter Verena sowie Sepp RESNIK´s Frau Manuela wollen eigentlich viel an Krafttraining machen und so war es auch geplant.
Relaxen am Freitag Abend, noch viel Kohlenhydrate, von Nudeln bis zum Kaiserschmarrn und dann ab ins Bett. Um 07:00 Uhr früh wurde aufgestanden, ein kurzer Berglauf in Saalfelden eingeschoben und um 10:30 Uhr ging es dann zum Frühstück ins Offizierskasino. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Ham & Eggs aus 5 Eiern und viel Vitaminsäfte ging es um 12:00 Uhr ab zum Auto, wo die KTM-Mountainbikes schon am Dach waren.
Wir fuhren nach Fusch, 33 Kilometer vor dem Grossglockner, wurden die Mountainbikes vom Dach genommen und bevor es losging, checkte Ironman Sepp RESNIK noch unsere Bikes (Luft, Sattel etc.). Sepp RESNIK war der Betreuer und auch Trainer für diesen Bergmarathon und fuhr mit dem Auto hinter uns nach. Von Fusch zur Mautstelle Grossglockner waren es nur 7 Kilometer und die hatten wir schnell hinter uns, aber dann ging es los! Wir hatten geplant, Manuela sollte vorfahren, meine Tochter Verena dahinter und ich als Schlusslicht. Manuela fuhr mit Sepp´s KTM-Mountainbike, da ihr Strada- Rennrad mit dem sie den Ironman bestritt, nicht die Übersetzung für diesen Berg hatte. Es war zuerst eine leichte Steigung, aber dann merkte man die 10 bis 12 %, und es machten sich einige Muskeln bemerkbar. Ich, Christine, musste sehr viel trinken und versuchte so meinen Körper zu schonen. Manuela ist wie immer extrem unterwegs, anstatt dass sie sich eine Radflasche ins Bike gesteckt hätte, fuhr sie mit dem leeren Flaschenbehälter. Aber sie hatte beim Frühstück das Sportpowermittel SQUEEZY mit viel Wasser zu sich genommen und hatte somit reine Kohlehydrate in sich.
Bevor wir noch zur Kehre 1 kamen, dieses dauerte sicher 1 Stunde, hatte sich Manuela vor uns abgesetzt und nahm den Berg so wie er kam. Sie hatte Schmerzen in ihrem Knie und konnte daher nicht pausieren, wollte einfach nicht absteigen und den Berg bezwingen. Wir fuhren etwas langsamer dahinter und Ironman Sepp RESNIK fuhr einmal zu Manuela voraus, die schon einen gewaltigen Vorsprung hatte und kam dann wieder retour und gab uns weitere Tipps, wie des Öfteren aus dem Sattel steigen, die Beine durchstrecken etc. Während wir noch zur Kehre 1 kamen, war Manuela schon bei Kehre 2 und am Strassenrand standen ihre Freunde aus Kärnten und feierten sie lautstark an. Diese Freunde lernte sie beim Ironman Austria kennen, Bundesheer-Vizeleutnant Franz, in der Windisch-Kaserne in Klagenfurt tätig und seine liebe Frau, die ihn überall hinbegleitet.
Manuela stoppte kurz, begrüsste ihre Freunde, sie bekam ein echtes rotes KÄRNTEN SPORT-Radkapperl aufgesetzt, dieses brachten die Freunde als Geschenk für sie mit und dann sagte Manuela nur noch: „Der Berg ruft und ich komme!“ Wir waren bei Kehre 7 angelangt und Sepp sah, dass es uns nicht mehr so gut ging, weil wir keine ideale Bergübersetzung auf unseren Bikes hatten und somit schonten wir unseren Körper und hörten bei Kehre 7 auf. Im nächsten Jahr wird der Grossglockner sowieso wieder angefahren und da haben wir schon unser Bergkranzerl auf dem Bike. Sepp gab uns die FILA-Jacken und FILA-Trainingshosen raus, damit wir uns nicht verkühlen, wechselten wir auch noch das nasse Raddress mit trockener Unterwäsche.
Nun machten wir uns per Auto auf den Weg und schauten wie weit Manuela sei, die schon bei Kehre 9 angelangt war und Sepp meinte, Manuela schafft es ohne Betreuung, wir müssen rauffahren bis zum Ende, denn beim Fuchertörl (Ziel) werden wir die Siegerehrung vornehmen. Sepp verschwand oben in einem Grossglockner Shop, kam dann ganz stolz raus und sagte: „Nun warten wir auf Manuela!“ Sepp machte sich dann doch Sorgen und fuhr mit dem Auto noch einmal hinunter um zu schauen wie es Manuela geht. Da Manuela schon bei Kehre 14 war musste er noch schnell eine Umkehrmöglichkeit suchen, um vor Manuela wieder oben zu sein. Kaum aus dem Auto ausgestiegen kam Manuela schon herauf, wir applaudierten lautstark und Manuela stieg überglücklich nach 3 Stunden vom Bike und meinte nur: „Das war´s schon, wo ist denn der Grossglockner!“ Übermütig wie immer, stieg sie ab und Vizeleutnant Franz nahm die Siegerehrung vor. Ich, meine Tochter und Manuela bekamen statt einem Pokal einen Grossglockner-Keramikteller und je einen Aufkleber für das Mountainbike, dass den Grossglockner bezwungen hatte. Dann kam die Überraschung, Franz aus Kärnten bekam auch einen Grossglockner-Teller mit Aufkleber überreicht, denn er fuhr den Grossglockner nicht wie wir von Salzburg an sondern auch in 3 Stunden Bergauffahrt in Betreuung seiner Frau, von Kärnten aus an. So standen wir da, 4 Sieger die den Grossglockner bezwungen hatten, 2 bis zum Ziel und 2 bis zur Kehre 7 und Ironman Sepp RESNIK war glücklich uns so motiviert zu haben, dass wir sagten: „Wann ist das nächste Glockner-Training?“


Kärnten Ironman Austria, Sonntag 7. Juli 2002- Yeeeaaaahhhhh, geschafft!!
(aktualisiert am 9. 7. 2002)

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"Kärnten Ironman Austria, Sonntag 7. Juli 2002
Nun war es soweit, der Tag ist gekommen und mein 1. Ironman-Bewerb war da!
Um 0700 Uhr früh startete ein Rekordteilnehmerfeld von 1.853 Athleten ins Wasser. Stefan PETSCHNIG, der Veranstalter dieses 4. Ironman Austria in Kärnten hat Unglaubliches bewegt, um so eine Ironman-City aufzustellen. Mittlerweile gibt es auch ein Ironman Austria-Team und irgendwann wird einer dieser Athleten vom Team sicher am Stockerl stehen!!!
Vor dem Schwimmen nahm ich noch ein SQUEEZY-Gel zu mir, diesmal mit Erdbeer-Geschmack und dann hatte ich Energie für diese Strapazen. Alleine schon der Startschuss war sehr aufregend, denn alle warteten wir ganz gespannt und dann "Schuss" und ab ins Wasser. Ich stand ganz hinten, denn ich wollte mich nicht in den Trubel vieler Athleten schmeissen und wartete und dann als das ganze Feld schon im Wasser war, ging ich es an. Da ich ja nur Brustschwimmen kann, waren die 3,8 Kilometer lange Kilometer für mich. Im wunderschönen Wörthersee beim Stranndbad in Klagenfurt war der Start.
Ich dachte mir zuerst, dass ich nicht vom Fleck wegkommen würde, denn ich machte ein Brusttempo nach dem anderen und hatte nur Wellen, Wellen und wieder Wellen. Aber schön langsam kam ich ins Schwimmen und dachte mir, ich würde es nie schaffen. Aber man glaubt garnicht, wie schnell 2 Stunden 2 Minuten um sind und ich hatte die 3,8 Kilometer hinter mich gebracht.
Aus dem Wasser gestiegen, ging es nun zum Umziehen. Ich hatte aber schon mein KTM-Raddress unter dem Neoprenanzug an und somit musste ich nur raus aus diesem Anzug, rein in die Radschuhe und auf schnellsten Wege zu meinem KTM-Strada-Rennrad, dass ich ja erst kurz vor 1 Woche bekommen hatte.
Nun gings darum, 3 mal eine 60 Kilometer-Radstrecke mit einem Höhenunterschied von rund 900 m zu bewältigen. Die ersten 60 Kilometer fuhr ich in etwa 2 Stunden 30 Minuten und war für mich selbst erstaunt, dass ich es so schnell schaffte. Der Rupertiberg hatte es in sich gehabt, denn ich war von meinem KTM-Mountainbike eine grössere Übersetzung gewohnt und am KTM-Strada war ich schon ganz oben hinten und musste trotz heftigem Treten und Ziehen beim Biken Aufstehen. Dabei machte mir mein Knie sehr zu schaffen und ich nahm mir aus meiner Rückentasche mein SQUEEZY-Gel, diesmal in Bananengeschmack und holte mir sozusagen viele wertvolle Energie für die nächsten Kilometer. Ich dachte nur: Nicht absteigen, nicht aufgeben, einfach draufbleiben und dieses schaffte ich sogar als ich zum 3. Mal den Rupertiberg anging. Mit meiner UVEX-Radbrille sah alles sehr rosig aus und der neue Chrom-UVEX-Radhelm verursachte schon am Start aufsehen. Rosig war nicht nur die Radbrille sondern auch für mich eine sensationelle Zeit beim Biken. Die 180 Kilometer in 7 Stunden 58 Minuten hatte ich hinter mich gebracht und nun gings zum letzten Mal zum Umziehen.
Ein Marathon wartete auf mich und ich tauschte nur die Hose mit meiner FILA-Laufhose aus und nahm die FILA-Laufschuhe und wollte einfach drauflos laufen, aber nach einigen Metern merkte ich, dass es nicht so einfach gehen würde. Meine Sohlen brennten noch vom Radfahren und ich spürte keinen Boden unter meinen Füssen, so ging ich zum Gehen hinüber. Ich wusste, diese 42 Kilometer, vom Strandbac nach Krumpendorf und dann wieder zurück, rein in die Stadt nach Klagenfurt und dieses 2. Mal konnte ich nur mehr im Gehen schaffen. Dieses wird mir viel Zeit kosten, also ging ich sehr schnell, aber dann spürte ich schon den Kreislauf und musste mich kurz auf einer Gartenbank niederlegen, Füsse hochlagern und weiter gings.
Sepp und ein Bundesheer-Kollege Franz unterstützen mich die letzten 2 Stunden vor Mitternachtsende. Da ich nur hin und herwackelte, glaubten sie ich würde zusammenbrechen, so nahmen sie mich in die Mitte und begleiteten mich bis ins Ziel. Die Zeit wurde knapp, denn ich wurde immer langsamer und brauchte für diesen Marathon 6 Stunden 56 Minuten.
Es war ein unglaubliches Gefühl, als ich um Mitternacht, nach 17 Stunden Quälen und an die Grenzen des Körpers zu gehen, einfach ins Ziel versuchte zu Laufen. Die letzten Meter schaffte ich im Laufen ins Ziel und die Menschenmenge auf den Tribünen klatschten, brüllten - eine Arena, wie man es sich einfach nicht vorstellen kann.
Viele meiner Freunde waren gekommen und wollten einfach nur sehen, wie gewaltig die Strapazen eines Ironman-Bewerbes seien und so hatte ich immer wieder Zurufe, ob nun beim Schwimmen von meiner Freundin Christine und Gerhard Budai, ob nun von meinem Mann Sepp, der mich immer wieder anfeuerte oder auch von meinen anderen Freunden, die wirklich auf fast jeder Ecke der Strecke standen und mich bewunderten.
Der Veranstalter dieses wunderbaren 4. Ironman Austria, Stefan PETSCHNIG, wartete auf mich. Dann kam der Augenblick in meinem Leben, den ich nie vergessen werde, ich bekam ein Ironman-Finisher-T-Shirt in fast "ferrarirot" und dieses erinnert einem daran, diesen Ironman Austria bezwungen zu haben. Leider war keine Ironman-Medaille mehr da, aber ich bin mir sicher, dass ich diese und die Urkunde noch nachbekommen werde.
Der Abschluss war ein wunderschönes Feuerwerk - einfach unglaublich!
Ich kann nur herzlich DANKESCHÖN sagen, beim Veranstalter Stefan PETSCHNIG, bei allen Bundesheer-Helfern, einfach bei allen, die dabei waren - HERZLICHEN DANK für die Unterstützung!!!
http://www.missferrari.at.tf


Letzte Steine auf dem Weg zum Ironman Austria beseitigt
(aktualisiert am 3. 7. 2002)

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Donnerstag den 26. Juni 2002 werde ich so schnell nicht vergessen, denn ich bekam mein verspätetes Geburtstagsgeschenk (22. Juni) - ein KTM-Strada 2000 Rennrad!
Als Sepp, mein Mann, den Kofferraum vom Transporter öffnete, blitzte ein gelbes KTM-Strada 2000 hervor und ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Mit super Times-Radschuhe und Pedale - ich war fassungslos!
Leider regnete es am nächsten Tag, somit durfte ich von meinem Mann aus, dieses Rennrad nicht testen, denn er meinte, wenn man noch nie auf so einem Rennrad gesessen ist, dann wird man bei nasser Fahrbahn Probleme haben, denn auf Kanaldeckeln oder Zebrastreifen würde ich dann liegen.
Okay, aber heute war der Tag, an dem ich auf diesen wunderschönen KTM-Strada 2000 sass und ich testete für den Anfang einmal 50 km, von Maria-Anzbach nach Tulln und wieder retour.
Der schmale Sattel, den ich nocht nicht gewohnt bin, hat sich aber als vorteilhaft herausgestellt, denn ich muss sagen, nach den 50 km verspüre ich nichts. Vielleicht war es auch das super tolle KTM-Raddress, dass wirklich gut gepolstert ist - ich bin vor lauter Freude sprachlos.
Nun ich wollte das jemanden mitteilen und dass seid ihr meine lieben Sportfreunde und nun freue ich mich schon auf morgen, denn wisst ihr was ich da mache??? Stimmt - auf meinen KTM-Strada 2000 sitzen und Kilometer runterspulen!!!
Dem Ironman Austria am 7. Juli steht nun nichts mehr im Wege - falls ich es nicht schaffe, dann kann es sicher nicht an dem neuen KTM-Rennrad liegen, sondern an meinen Körper.
Mit ferraristischen Grüssen, Eure Manuela Resnik


Training zum Ironman Austria
(aktualisiert am 2. 7. 2002)

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Am 7. Juli 2002 ist es nun soweit und der Ironman Austria erwartet mich!
Heute habe ich wieder mit dem Training begonnen und dachte mir, bevor ich mit dem Auto zum Autohaus Zankl nach St. Pölten fahren, um dort Herrn Franz Seidl Fotos zu übergeben, nehme ich mein altes Mountainbike und fahre diese Strecke von etwa 70 Kilometern, dieses ist für mich Training genug! Dieses ist für mich ein sehr gutes Training und vor allem probiere ich nun ein neues Produkt SQUEEZY-Gel aus, von dem ich sehr begeistert bin.
SQUEEZY ist für jeden Wettkampf sehr gut verträglich und vor allem für jeden Ironman-Teilnehmer ein Muss. Es ist ein natürliches Sporternährungsprodukt, das in seiner Form, art und Wirkungsweise einzigartig ist. Es füllt innerhalb kürzester Zeit die Glykogenspeicher des Körpers wieder auf.
Kennengelernt habe ich das Produkt vorige Woche beim Teamlauf und Herrn Gerhard Bauer aus Andorf hat mir dieses sehr empfohlen. Nun bekomme ich für den Ironman eine SQUEEZY-Radflasche und SQUEEZY-Produkte und freue mich schon sehr, dass mir Herr Gerhard Bauer und SQUEEZY über den Wettkampf Ironman Austria zum Training sehr helfen!!!
Die Zeit rennt mir im Nu davon, aber ich werde nicht aufgeben, werde nun jeden Tag versuchen hart zu trainieren und dann kommt der Tag, auf den ich mich schon sehr freue - auf den 7. Juli 2002!!!


Int. LCC-Wiener Teamlauf, Donnerstag 20. Juni 2002
(aktualisiert am 1. 7. 2002)

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Angefangen hat es damit, dass bei einem lieben Lauffreund vom LCC-Wien in seinem gemischten Team eine Dame kurzfristig absagte und ich stellte mich bei Horst BLAUENSTEINER zur Verfügung. Mich hat es sehr gefreut, dass er mich als Ersatz genommen hat, da ich ja nicht so schnell wie die anderen drei im Team bin. Dankeschön an Horst, dass er an mich dachte!!! Ich bedankte mich auf meine Art und Weise bei ihm und schenkte ihm eine Eintrittskarte für 2 Personen am 27. Juni zur Sportlergala und Sportlerwahl Golden Giant im Wiener Rathaus - dieses freute ihn von ganzem Herzen!!!
Da ich ja noch nicht mein neues KTM-Bike bekommen habe und daher noch nicht für den Ironman Austria trainieren kann, ist dieses für mich ein Wettkampf zu dem ich sonst nicht kommen würde. Dieser Teamlauf wurde vom LCC-Wien veranstaltet und ich freute mich schon auf die wunderschöne 5-km-Strecke in der Wiener Prater-Hauptallee. Mit Startnummer 131 A, B, C und D gingen wir als Team von Horst Blauensteiner "Technisches Büro Kernstock" an den Start, ich hatte die Startnummer 131 C. Gottseidank habe ich von FILA wieder neue Laufschuhe und FILA-Laufdress bekommen, denn sonst könnte ich eigentlich garnicht trainieren und bei einem Wettkampf mitmachen.
Horst, Franz und Irene sausten gleich am Start wie aus der Pistole geschossen los und ich versuchte das Gleiche, aber musste gleich feststellen, dass es bei etwa noch 28 °C abends um 1930 Uhr doch nicht so lustig ist, schnell zu laufen. Mein Kreislauf machte sich bei Kilometer 3 bemerkbar und ich dachte nur durchhalten, was ich vorigen Sonntag beim Frauenlauf schaffte, werde ich auch wieder schaffen - aber nicht ganz!
Trotz RED BULL mit Leitungswasser, dass ich 1/2 Stunde vor dem Start getrunken habe, merkte ich die Hitze und kämpfte. Horst war der 1. im Ziel mit einer fantastischen Zeit von nur 18 Minuten. Franz dahinter mit 20 Minuten und Irene mit 24 Minuten. Trotz aller Anstrengungen und Bemühungen erreichte ich nur 28 Minuten und 23 Sekunden, doch um fast um eine Minute langsamer als beim Frauenlauf.
Ich war froh, diese 5 km ohne weiterer Probleme geschafft zu haben und freute mich, dass Horst BLAUENSTEINER mich im Ziel erwartete. Er freute sich, dass ich mitmachte und ich freute mich, dass ich mitmachen durfte. Wir machten den 16. Rang im gemischten Team, wäre ich nicht so langsam gewesen, hätten wir eine super Zeit gehabt - aber wie heisst es im Leben: "Dabeisein ist alles!" Danach gab es noch eine tolle Sondwendfeier-Party mit vielen berühmten Persönlichkeiten. Dj Ötzi sang was das Zeug hielt und als ich so auf die Siegerehrung wartete, tauchte mein lieber Mann plötzlich auf. Er hatte mit seinem Training abgeschlossen und da er Zeit hatte, schaute er gleich im LCC- Zentrum vorbei. Mich freute es sehr, denn so musste ich nicht wieder nach Hause laufen, sondern konnte mich gleich bei ihm aufs Motorrad setzen.
Für den Ironman Austria habe ich vielleicht sogar ein neues Produkt kennengelernt und hoffe, dass mir dieses dabei helfen wird. SQUEEZY ist der Name und es ist ein Gel in einem Fläschen erhältlich, dieses ein natürliches Sporternährungsprodukt ist. Der Ironman rückt näher und ich sollte nun ein wenig darauf hintrainieren und bedanke mich nochmals bei allen Veranstaltern, die super Wettkämpfe wie diesen tollen Event auf die Beine stellen!!!


Österreichischer-dm-Frauenlauf, Sonntag 16. Juni 2002
(aktualisiert am 19. 6. 2002)

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8000 Frauen haben sich heute zum Österreichischen-dm-Frauenlauf 2002 eingefunden und alle haben sie ihre Verwandten, Bekannten als Zuseher gehabt - die Prater Hauptallee kochte vor Zuseher und Starterinnen!
Um 1015 Uhr fing es mit dem Warm up von Pat Zapletal an, die ich so wie Stephanie Graf, sehr bewundere. Kein Gramm Fett an ihrem Körper, durchtrainiert bis ins kleinste Detail - vielleicht schaffe ich dieses auch einmal!!!
Um 1100 Uhr war es dann so weit, der Start im Blocksystem A, B, C, D, E, F, G mit 8000 Frauen. Auch ich war mit meinen Freundinnen Christine Budai mit Tochter Verena, Gerda Hoheneder u.a. am Start. Ich hatte den Block C und mit meiner Startnummer 1471 wartete ich und dann ging's auch schon los. Zuerst dachte ich mir nicht zu schnell anlaufen, dann dachte ich, nein, ich werde es doch gleich schnell versuchen und so gesagt, so getan. Ich rannte wie der Teufel los, wollte unbedingt unter 30 Minuten laufen, die ersten 3 Kilometer schaffte ich, in einem für mich gesehen, schnellen Tempo - aber dann machte mir wie immer der Kreislauf etwas zu schaffen, obwohl ich vorher REDBULL mit Leitungswasser, mein Lieblingsgetränk, getrunken habe. Die letzten 2 Kilometer waren bei einer schwülen Lufttemperatrur von etwa 30 °C schwer zu erlaufen. Kurz vor dem Zieleinlauf wollte ich nochmal ordentlich Gas geben, aber ich schaffte es nicht und trabte etwas langsamer ins Ziel.
Dann der Augenblick, wo Du eine Medaille umgehängt bekommst und Du weisst einfach, es war nicht umsonst, diese Strapazen auf sich zu nehmen. Danach gab es für jede Dame noch eine wunderschöne Rose, die ich wieder zum Trocknen aufhängen werde, so wie im Vorjahr, da habe ich eine gelbe Rose zu Hause als Erinnerung. Mein kurzes FILA-Laufdress war total schweissaufgesaugt, aber aufgrund des tollen Materials, fast wieder nach dem Lauf trocken. Über meine Zeit freute ich mich sehr, denn ich schaffte diese 5 Kilometer-Laufstrecke, in der wunderschönen Prater Hauptallee, in einer Zeit von 27 Minuten 40 Sekunden. Meine Freundinnen Christine Budai lief 30:54 und Gerda Hoheneder 28:21.
Irgendwie ein tolles Gefühl von 8000 Frauen den 1.158 Platz erreicht zu haben!!! Ilse DIPPMANN die Veranstalterin dieses tollen Event hatte uns alle sehr motiviert und wenn ich bedenke, dass ich vor einem Jahr am 10. Juni 2001 mit dem Frauenlauf zu Laufen begonnen hatte, dann war es fürmich nun ein Jahres- Jubiläum.
Die Siegerehrung um 1230 Uhr war ein sehr schönes Gefühl, zuzusehen wie die schnellste Frau, Susanne Pumper mit 16 Minuten 38 Sekunden gewonnen hatte - wo bin ich da erst mit meiner Zeit, Welten dazwischen!!!
Auch sehr beeindruckend war ein 12-jähriges Mädchen, dass in 18 Minuten diese 5 Kilometer erlaufen konnte - GRATULATION an alle, die die Ziellinie durchliefen!!! Stärkung gab es im VIP-Zelt von NIKE und dort traf ich alle meine lieben Freunde wieder, angefangen von Ilse DIPPMANN u.a.. So genoss ich den Abschluss sehr und bei zwei Gläschen Sekt, die ich nicht verwehrt habe, kann ich sagen, es war wunderschön und ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr! Am 7. Juli habe ich noch einen grossen Event vor mir, den Ironman Austria und bis dahin muss ich ein wenig trainieren, obwohl ich erst 1 Woche davor wieder ein neues KTM-Bike bekomme und mir die Zeit davonläuft um mich darauf einzustellen - aber wie immer, braucht man im Leben ein Ziel und mein Ziel ist, den Ironman Austria so weit wie möglich zu schaffen!!!


Benefiz-6-Stunden-Lauf für einen "Guten Zweck"
(aktualisiert am 17. 6. 2002)

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An diesem leider nicht so sonnigen Tag, wollte ich etwas Gutes tun und so entschied ich mich für den 6-Stunden-Benefizlauf in Orth a.d. Donau teilzunehmen.
Gerda, eine sehr enge Freundin von mir und ich fuhren mit den Mountainbikes um 1100 Uhr vom 3. Bezirk in Wien Richtung Orth a.d. Donau. Ich bekam von einem Freund ein altes Mountainbike für die nächsten Tage, damit ich mich in Wien ein wenig bewegen kann, da ja mein super tolles KTM-Mountainbike den Römern am 28. Mai 2002, kurz vor dem Papstbesuch, in die Hände fiel!
Wir wussten nicht wie lange wir fahren würden, aber unser Ziel war klar. Nach 2 Stunden, kurz vor 1300 Uhr waren wir bei der Anmeldung des Benefizlaufes, angelangt, diesen wunderschönen Benefizlauf veranstaltete Herr Fritz Hutter für ein behindertes Mädchen, dessen Eurobetrag dieser zu Gute kam.
Man brauchte nur einen Sponsor, der für jeden gelaufenen Kilometer 1 Euro bezahlen würde und mein Sponsor war meine Freundin Gerda, die für einen "Guten Zweck" so wie ich, einfach alles ermöglicht.
Mit Startnummer 92 ging ich um 1400 Uhr ins Rennen und meine Füsse vom Radfahren machten mir noch etwas Sorgen, aber ich habe in letzter Zeit zuviel erlebt, dass es nicht nur die Füsse sondern mein Kopf mit vielen Gedanken war, den ich erst freibringen musste.
Ein 2 km-Rundkurs war zu bewältigen und die ersten 10 Kilometer gingen noch, aber dann hatte ich soviele Gedanken im Kopf und musste mal ein wenig mit dem Gehen beginnen.
Ich dachte mir, hauptsache einen Kilometer nach den anderen runterzuspulen, ob nun im Gehen oder im Laufen, es ist für einen "Guten Zweck" und wenn ich jemand anderen helfen kann, dann spüre ich die Schmerzen an meinen Körper nicht.
Als Halbzeit nach 3 Stunden war, dachte ich mir, es war gut, noch mein FILA-Laufdress, dass ich in Maria Anzbach bei Mama und Oma zu Hause hatte mitzunehmen, denn es ist so ein angenehmes, saugfähiges Material, dass trotz Schwitzen und Nässe, dieses vom FILA-Laufdress aufgesaugt wird und man sich nicht Verkühlen kann.
Die FILA-Laufschuhe zeigten auch an Qualität, denn die waren nicht Umzubringen!
Fritz Hutter veranstaltete diesen super Lauf und ich freute mich, denn er war der Veranstalter und auch Kommentator dieses 6-Stunden-Benefizlaufes und jedesmal wenn ich eine 2-km-Runde beendete, dann sagte er: "Miss Ferrari läuft und läuft, fast schneller als ihr Ferrari fährt!" Ich musste immer lachen, denn die Leute alle waren sie so nett und klatschten, sahen, dass ich mich quälte und nicht Aufgeben wollte!
Endlich nach 5 Stunden und 20 Minuten hatte ich meinen Marathon 42,1 km zurückgelegt und dachte mir, diese noch fehlenden 40 Minuten schaffe ich auch, so gesagt, so getan, ich schaffte 46 Kilometer und freute mich wie alle anderen dieses geschafft zu haben.
Anschliessend gab es im Freien eine wunderschöne Siegerehrung und ich machte sogar in meiner Klasse W30 den 3. Platz und konnte einen wunderschönen Pokal nach Hause tragen - es war nicht nur ein wunderschöner Tag für einen "Guten Zweck", nein, es war für mich ein wunderschöner Tag, die Gedanken aus meinen Kopf gelaufen zu sein und nun im Kopf frei zu sein!!!
Ich möchte mich bedanken, bei den Veranstaltern, bei den Helfern, bei all jenen, die diesen Benefizlauf ermöglichten und vor allem beim Cafe Lime, beim Besitzer Alfred, der mich in Tulln ermöglichte, dass ich diesen Laufbericht heute in den Computer setzen konnte und alle meine Freunde diesen lesen können!
Eine sehr glückliche "Miss Ferrari"


Wien-Triathlon-Donauinsel, Samstag 1. Juni 2002
(aktualisiert am 3. 6. 2002)

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Heute war wieder einmal ein sonniger Tag, bei dem einem Sport einfach Freude machen kann. Gerhard SEIDL's berühmter Triathlon auf der Wiener Donauinsel, bei dem ich mit Startnummer 25 ins Rennen gehen hätte sollen.
Aufgrund der besonderen Umstände, nämlich den Verlust meiner gesamten KTM- und FILA Sportausrüstung, welche in Rom gestohlen wurde, war es mir aus Zeitgründen erstmals nicht möglich, diesen Event, auf den ich mich so gefreut habe, wahrzunehmen. Nun kann ich nur aus der Sicht eines Zuschauers sprechen, aber das was ich erstmalig von aussen sah, beeindruckte mich sehr!!! 4 Tage habe ich nun meinen Mann nach Rom begleitet, er fuhr mit dem KTM-Bike und ich mit einem Transporter hinter ihm. Dann war es so weit und aus dem schönen Spruch, den wir am Fahrzeug kleben hatten: "Schützen und Helfen wo andere nicht mehr können!" endete auch unsere Romreise.
1300 Kilometer hatte Sepp auf dem KTM-Strada-Rennbike hinter sich gebracht und an diesem Tag, wo er nach 14 Stunden Radfahrt gestoppt hatte und wir nun ganz kurz den Transporter mit all unseren Sportsachen einparkten, war in 1 Stunde alles gestohlen und fast alles umsonst. "Fast" deswegen, denn die Audienz beim Papst fand trotzdem statt und nun halten wir ein Foto in der Hand, dass nicht jeder hat - Sepp kniet vor dem Papst und küsst seinen Ring!
Nach ebensolanger 14-stündiger Zugfahrt von Rom wieder nach Wien, da Sepp beim Triathlon von Gerhard SEIDL moderierte, waren wir wirklich am Ende unserer Kräfte, aber für einen "guten" Freund macht man eben eine Ausnahme!!! Sepp moderierte und ich stand da und wollte einfach mit meiner Startnummer 25 ins Rennen gehen, aber ich war zu schwach, hatte mein KTM-Bike nicht mehr und all die anderen Radsachen. Natürlich versuchte ich es und schwomm, bevor der Event losging, ein wenig - aber die Kräfte waren einfach nicht da und trotz der Strömung, die ich normalerweise bewältigen hätte können, gab ich schweren Herzens auf.
Es war beeindruckend aus der Sicht eines Zusehers, denn als sie diese 500 km, die es zu Schwimmen gab, einfach wegstarteten, war es wunderschön, wie die Wellen und die Arme der Triathleten sich bewegten. Danach gab es 20 km-Radfahrt und was mich ganz aus dem Häuschenbrachte, waren die Frauen, die so stark sind, wie nie zuvor. Denn kurz nachdem es zum Radfahren ging, war eine Frau schon unter den ersten 6 Triathleten und dass ist bewundernswert, wenn man an ihrer Stelle ist und einfach 190 Männer hinter sich lässt. Gratulation!
Die Laufstrecke war ein Rundkurs von 5 km und mir tat mein Herz als Zuseher sehr weh, denn ich wäre gerne dabei gewesen, auch wenn ich vielleicht nicht ins Ziel gekommen wäre - aber dabeisein ist alles!!!
Die Nr. 1 hat natürlich gewonnen und wie man in der Ergebnisliste sieht, sind die Frauen ganz stark im kommen und dieses gibt mir noch mehr Kraft wieder zu trainieren und all die Sorgen hinter sich zu lassen.
Mein nächster Lauf ist der Frauenlauf, bei dem ich ganz sicher am Sonntag den 16. Juni mitmachen werde und dann der Ironman Austria am 7. Juli in Kärnten. Für diesen Frauenlauf werde ich Franz PENTEK's Angebot wahrnehmen und werde mir einen Leihchip nehmen, da ja mein Chip in die Hände der Italiener fiel. Es gibt meine nun gestohlene Chipnummer nicht mehr, denn jeder Chip ist einzigartig und daher ist ein Ersatz meiner Nummer nicht möglich.
Jedenfalls freue ich mich schon auf den nächsten Event und eines bin ich mir ganz sicher: "Was immer auch noch auf mich zukommen mag, ich werde diesmal, so schön es als Zuseher war, nicht unter den Zusehern sondern unter den Läuferinnen sein!"