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BERICHT VON Martin
Schrode über den Schwäbische Alb-Marathon
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Schwäbische Alb-Marathon -- Läuferbericht
von Martin Schrode
Am 20. Oktober 2001 habe ich zum ersten Mal beim Schwäbische Alb-Marathon
(die Internetpräsenz ist nicht besonders gut) teilgenommen und es
hat mir sehr, sehr gut dort gefallen. Daher hier ein "kleiner"
Erlebnisbericht, der ursprünglich als E-Mail geschrieben wurde.
Ich bin am Freitagabend angereist, damit ich einigermaßen ausgeschlafen
und stressfrei den "großen" Tag beginnen kann. Die Anreise
ab Frankfurt mit IR gestaltete sich problemlos. Knapp drei Stunden später
war ich in Schwäbisch Gmünd.
Wie mir per E-Mail auf Anfrage mitgeteilt wurde, waren die Wege zum Start,
Duschen und Massenquartier ausgeschildert. Allerdings war ich zunächst
unsicher, ob das Schild "Läufer, Radfahrer" nicht doch
nur zu einem Radsportgeschäft, das in der Nähe des Bahnhofs
liegt weist. Das Fahrrad verweist wohl noch auf Früher, denn da gab's
neben dem Lauf auch noch einen MTB-Kurs.
In einer der Sporthallen war am Freitag ein Hubert von Goisen Konzert,
was mich allerdings nicht interessierte. Das Massenquartier war aber in
einer anderen Halle und schnell gefunden. Eigentlich hätte die Übernachtung
DM 10 kosten sollen, aber ich habe niemanden gefunden, der kassierte.
In der Halle übernachteten ca. 50 Läuferinnen und Läufer
und es war erstaunlich ruhig und angenehm belüftet und ich konnte
tatsächlich einige Stunden schlafen. Gut war außerdem, dass
z. T. Sportmatten und andere Unterlagen noch zusätzlich angeboten
wurden. Am nächsten Morgen konnte man sich dort waschen und duschen.
In der Nähe gab's eine Bäckerei und dort habe ich zwei Brötchen,
Marmelade, Butter und Kaffee gefrühstückt. In der Halle, in
der man die Startnummer abholen musste, konnte man aber auch Brötchen,
Kaffee, u. Ä. kaufen.
Man konnte schon erkennen, dass es ein schöner Tag werden würde.
Noch war es ziemlich kühl, aber bereits sehr sonnig.
Die Startnummer bekam ich ohne Wartezeit. Eine "Marathontüte"
gab's nicht, was ich aber eher positiv vermerke. Es gab ein paar Stände
(Rennsteig, Biel, ...) und sonstige Marathoninfo. Ein Video zeigte Ausschnitte
der Läufe von 1991 bis 2000. Man konnte sich in der großen
Halle in Ruhe hinsetzen, frühstücken oder kostenlos Zeitung
lesen. Es gab auch einen Schuh-/Zubehörverkauf und Souvenirstand
(Finisher-Shirt u. Ä.).
Irgendwann ging ich dann zu den Umkleiden. Die meisten haben sich aber
wohl im Auto oder sonstwo umgezogen. Es war ja warm und trocken. Meinen
Rucksack, Schlafsack und Iso ließ ich dann einfach dort, man hätte
alles oder zumindest seine Wertsachen auch in der Halle am Infostand abgeben
können.
Beim Schwäbische Alb-Marathon laufen nur Freaks! Fast alle Läufer,
mit denen ich mich unterhalten habe, waren schon in Biel oder haben noch
größeres verbrochen (z. B. einen 36-Stunden-Lauf, 250 km).
Ich kam mir mit meinen vier "kleinen" Marathons wie ein Novice
vor.
Ich habe mich dann warm gelaufen und noch auf die Toilette, was zumindest
bei der "Umkleide-Halle" ohne Problem, sprich Warten, möglich
war.
Nach ein paar Begrüßungsworten und der Vorstellung der Friedensläufer,
erfolgte pünktlich der Startschuss. Der Lauf wurde übrigens
von einem Kameramann auf dem Motorrad gefilmt und es gab auch einige Fotografen
am Start/Ziel und auf der Strecke.
Sehr positiv empfand ich, dass jeder Kilometer ausgezeichnet war, was
ich ab Kilometer zwei bemerkte. Allerdings scheint das Höhendiagramm
nicht ganz akkurat zu sein, denn auch auf den ersten paar Kilometer gab's
schon kleinere Steigungen zu bewältigen.
Bei Kilometer zwei war ich voll in meinem Zeitplan, den ich allerdings
nicht dabei hatte (ich lern's wohl nie). Dennoch wunderte ich mich, dass
so viele Läufer vor mir liefen. Wollten die etwa alle unter vier
Stunden ins Ziel kommen? Egal, ich wollte ankommen und vielleicht waren
das ja alles 25-Kilometer-Läufer. ;-)
Ich hatte einen Pulsbereich von 153 bis 158 eingestellt und bemühte
mich auch darum, diesen einzuhalten. Allerdings ist es bei den vielen
starken Steigungen und Gefällen wirklich nicht sinnvoll.
Ich habe mich dann an eine "langsame" Läuferin gehängt
und bin mit ihr einige Zeit gelaufen, bis ich auf eine andere überwechselte.
;-) Allerdings wurde wir später doch wieder von ersterer überholt.
Die Anstiege waren z. T. so extrem, dass wirklich nur sehr, sehr langsames
Laufen möglich war. Viele Läufer sind auch gegangen und waren
auch nicht langsamer. Vielleicht ist diese Art den Berg zu besteigen ökonomischer,
aber ich wollte auf jeden Fall komplett durchlaufen.
Nicht nur jeder Kilometer sondern auch jede Verpflegungsstelle war vorbildlich
200 Meter vorher ausgeschildert und zumeist auf beiden Straßenseiten.
Es gab Wasser, Tee und z. T. Schleim, isotonische Getränke und Bananenstücke.
Die Getränke wurden ausgerufen und fast immer in die Hand gegeben.
Ach ja, ich hatte meinen "CamelBak" mit 2,5 Litern Apfelschorle
(1 : 4) gefüllt und dennoch an jedem Stand bis Km 40 einen Becher
Wasser geschnappt. Die Verpflegungsstände waren im Abstand von ca.
fünf Kilometern aufgebaut.
Wie gesagt, es war sehr sonnig und die Temperaturen waren angenehm. Stellenweise
war es etwas windig, aber da die Strecke ein Rundkurs und ohnehin sehr
abwechslungsreich war, was den Belag (Teer, Kies, Waldpfad) und die Gegend
(auf der Straße, neben (z. T. frisch mit Gülle gedüngten)
Feldern, im Wald) anging, war das sicher nicht ausschlaggebend. Die Aussicht
war wirklich gut und es war durchaus motivierend zu sehen, welche Gipfel
man bereits geschafft hatte.
Mein Knie hat ab und zu gezuckt, aber meist konnte ich ohne Probleme laufen.
Meine Waden hatten etwas geschmerzt, aber mit meinen Oberschenkeln hatte
ich überhaupt keine Probleme, was wahrscheinlich daran lag, dass
ich die z. T. sehr steilen Gefälle nicht zu schnell und mit kleineren
Schritten lief (das habe ich vom Rennsteig-Marathon gelernt).
Irgendwann nach(!) Kilometer 25 war dann für die 25-Kilometer-Läufer
Schluss und ich schon einiges hinter meinem imaginären Zeitplan.
Allerdings stand immer noch der Aufstieg zum höchsten Punkt, dem
Stuifen mit 720 Metern bei Km 30 bevor.
Nach Km 30 konnte ich mir dann einreden, dass es jetzt nur noch bergab
geht, was natürlich nicht ganz richtig war. Es gab noch einige kleinere,
aber doch sehr anstrengende Anstiege, aber ich konnte mir einreden, dass
die überhaupt nicht schlimm sind.
Bei Km 40 war dann mein CamelBak leer und ich habe an jedem Stand zwei
Becher Wasser genommen. Sehr gut gefiel mir, dass es zwischen Kilometer
40 und dem Ziel, drei Verpflegungspunkte gab. Bei Km 42 gab's die letzte
stärkere Steigung, dann ging's nur mehr leicht bergab bzw. eben bis
zum Ziel. Auch hier scheint das Höhendiagramm nicht ganz zu stimmen.
Die Strecke wurde gegenüber dem Vorjahr leicht geändert und
ist anscheinend etwas schwieriger geworden und weist evtl. sogar mehr
als 1.100 Höhenmeter auf.
Im Ziel gab's eine goldene Medaille (die 25-Kilometer-Läufer bekamen
eine Silberne oder Bronzene) und ich habe erstmal ca. zwei Liter Tee,
Wasser, Sportgetränk getrunken und etliche Bananen verdrückt.
Ganz schön anstrengend so ein Lauf (lt. Uhr habe ich 2.908 KCal verbraucht).
Ach ja, meine Zeit: 4:46:47 (bzw. etwas darunter). Damit liege ich ungefähr
im Mittelfeld und bin trotzdem zufrieden, denn der Lauf hat mir wirklich
sehr gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt an der Veranstaltung (und der wurde auch vom mehrfachen
Sieger des Laufes genannt) ist die etwas geringe Beteiligung der Zuschauer.
Es ist (fast) eine reine Sportlerveranstaltung, an der sich die "normale"
Bevölkerung kaum beteiligt. Die Stimmung beim Rennsteig, mit etlichen
Zuschauern in den Dörfern und der Riesenstimmung und den Veranstaltungen
im Zielbereich, die einen Volksfest- oder zumindest Dorf-/Stadtfestcharakter
haben, ist damit nicht zu vergleichen.
Dennoch, es gab auch unterwegs immer wieder Wanderer/Zuschauer, die klatschten
und ich habe sogar eine kleine La-Ola-Welle gesehen. :-)
Dass einem vor allem auf den letzten sieben Kilometern etliche Skater
und MTB-Fahrer entgegen kamen, fand ich etwas nervig.
Ich fühle mich weniger k. o. als nach Berlin und habe weder Blasen
noch Aufschürfungen. Mein CamelBak hat sich somit auch im Wettkampf
bewährt. Und ich musste unterwegs nicht einmal austreten. :-)
Noch kurzem Auslaufen und Stretching ging's in die nicht überfüllten
Duschen und dann in die Halle, wo bereits die 25- und 50-Kilometer-Ergebnisse
aushingen und gerade die Siegerehrung der 25-Kilometer-Läufer oder
-Mannschaften stattfand.
Ich habe mir dann noch Käsebrötchen, Kaffee, Kuchen gekauft
und mich etwas erholt. Außerdem war ich noch auf der Suche nach
Marco Heinz, der mir ein unterschriebenes Exemplar seines Buchs über
den Bieler 100-Kilometer-Lauf mit dem Titel "Hundert Kilometer --
Hundert Gedanken" verkaufen wollte. Und ich habe ihn tatsächlich
noch getroffen und er hatte das Buch auch dabei und dann signiert. :-)
Fazit: Eine perfekte Laufveranstaltung mit hervorragender Organisation,
sehr schöner Strecke. Hat Spaß gemacht.
Und am 25. Mai lauf' ich beim 30. GutsMuths-Rennsteiglauf die 74,3 Km
des Supermarathons. :-) Da geht's wenigstens fast nur bergauf und es gibt
fast keine der mir so verhassten steilen Gefälle.
So und jetzt fahre ich vielleicht noch eine kleine Runde Rad, damit die
Regeneration beschleunigt wird. Das Wetter ist heute ja leider beschissen,
aber das macht mir im Moment überhaupt nichts aus.
RENNBERICHT VON HANS-MARTIN
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Schwäbische Alb-Marathon, am 20.
10. 2001
Schwäbische Alb Marathon - Lokal-Mathadorin
dominiert 25-km-Stecke
Jenny Wischnath war wieder einmal mehr in ihrem Element. Einen überragenden
Auftritt hatte die Kuchenerin Jennifer Wischnath vom Ausdauersportteam
Süßen mit ihrem Sieg über 25 Kilometer im Rahmen des Schwäbischen
Alb Marathons, als sie mit 17 Minuten Vorsprung die gesamte Fraukonkonkurrenz
deklassierte. Der Lauf ist Klasse, genau so wie ich es mag,
schwärmte die Junior- innen-Vizeweltmeisterin des Jahres 1997 im
Ziel.
Auf der schweren Strecke 780 Höhenmeter waren zu überwinden
- über exakt 25,6 Kilometer mit Start in Schwäbisch Gmünd
über Beutental und Krettenhof zum Gipfel des Hohenstaufen und über
den Asrücken zum Hohenrechberg konnte die 23- jährige Erzieherin
ihr Talent voll entfalten, lief vorne weg und finishte
vor der Wallfahrtskirche bereits nach 1:55:49 Stunden 17 Minuten vor Ursula
Hellerich von der LG Neckar-Enz und 19 Minuten vor Resi Zepf vom LT Mössingen.
Bei den Männern siegte der Lokalmatador Dirk Häber (DJK Schwäbisch
Gmünd) in 1:44:07 Stunden vor Jürgen Wiemer vom SV Birkenhard
(1:47:19 Stunden) und dem Hohenstaufen-Berglauf-Gewinner Thomas Böhringer
(1:47:56 Stunden) vom Adelberger Sparda-Bank-Team. Seinen besten Wettkampf
in diesem Jahr absolvierte Böhringers Team- kamerad Peter Schirling,
der sich in 1:52:41 Stunden auf Platz eins der M 45 setzen konnte und
im Gesamtklassement mit dem zehnten Rang unter 300 Konkurrenten noch unter
den Top-Ten lief.
MA
PRESSEBERICHT VON MATTIAS
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Schwäbische Alb-Marathon, am 20.
10. 2001
Helmut Schiessl gewinnt überraschend deutlich
Der 11. Schwäbische Alb- Marathon über 50 km (gleichzeitig
Internationale deutsche Meisterschaft der DUV im Cross- und Landschaftslauf)
fand dieses Jahr an einem herrlichen Herbsttag statt, der das Thermometer
noch einmal auf 20°C trieb. Dabei lachten allerdings Sonne und Veranstalter
um die Wette, denn mit über 1000 Teilnehmern (Meldezahl 1150) wurde
ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Es kamen insgesamt 610 Teilnehmer
(zzgl. 100 Stafettenläufern) über 50 km ins Ziel. Relativ viele
Teilnehmer beendeten das schwere Rennen mit 1100 Höhenmetern und
drei saftigen Anstiegen auf die ³Dreikaiserberge³ bereits bei Kilometer
25. Mit 290 Teilnehmern im Ziel wurde auch beim 25km- Lauf die Rekordteilnehmerzahl
des Vorjahrs noch einmal um über 30% gesteigert. Allerdings brachte
auch dies die gewohnt solide Organisation und Logistik nicht durcheinander,
was DUV- Präsident Harry Arndt bei der Siegerehrung noch einmal hervorhob.
Er verwies sogar darauf, daß viele Läufer den Alb- Marathon
als ³schönsten Ultralauf Deutschlands³ bezeichneten, eine Wertung,
die er selbst ö nach anfänglicher Skepsis - heute sehr gut verstehen
könnte. Gerade dieser Reiz der
Landschaftsläufe und die damit zusammenhängende Anziehungskraft
auf die Athleten sei ja der Grund gewesen, warum die DUV seit 2001 die
Meisterschaften im Landschaftslauf sowie im 50km- Straßenlauf getrennt
ausschreibe. Der Wettbewerb selbst endete mit einer kleinen Überraschung,
denn erstmals seit 4 Jahren gewann nicht Seriensieger Jürgen Wieser.
Deutscher Meister wurde Helmut Schiessl vom TV Jahn Kempten (3:17,32h),
mit dem trotz seiner starken Auftritte im Vorjahr und beim diesjährigen
Swiss Alpin Marathon 2001 nicht unbedingt zu rechnen war. Da Jürgen
Wieser allerdings im Vorfeld über Verletzungsprobleme klagte und
mit 3:21,57h auf Platz 2 eine respektable Zeit erreichte, kann von einem
³Wachtwechsel³ auf der Alb noch keine Rede sein. Der Weißrusse Andrei
Lyoshin, der mit seiner Vorjahreszeit von 3:17,04h diesmal gewonnen hätte,
kam in 3:30,50h nur auf Platz 3; dahinter folgten Stephan Gunzelmann (Corpus
Hilpoltstein; 3:32, 17h) und der stark laufende Lokalmatador Uli Calmbach
(DJK Schwäbisch Gmünd; 3:35,38h). Überraschend nur Platz
7 belegte der Sieger des diesjährigen Rennsteiglaufs, Thomas Miksch,
der das Rennen wohl zu schnell
angegangen war. Immerhin konnte er sich mit seinem Vereinskameraden Schiessl
vom TV Jahn Kempten über den Gewinn der Mannschaftsmeisterschaft
freuen (11:00,39h).
Vizemeister wurde die ausrichtende DJK Schwäbisch Gmünd (Calmbach
ö Beck ö Krause; 11:06,41h) vor der LG Würzburg (Schmitt ö Saez ö
Koch; 11:55,46h) Deutsche Meisterin über 50 km wurde mit einem überlegenen
Start- Ziel - Sieg Isabella Bernhard (TSG Maxdorf) in 4:02,28 h . Sie
war damit noch eine Minute schneller als die Vorjahressiegerin Constanze
Wagner. Vizemeisterin wurde Lokalmatadorin Andrea Calmbach (DJK Schwäbisch
Gmünd; 4:13,15h) ,die sich gegenüber Platz 6 bei der letzten
Teilnahme 1999 deutlich verbesserte. Platz 3 belegte Carmen Hildebrand
(LT Ramholz; 4:16,21h).
Mannschaftsmeister bei den Frauen wurde die DJK Schwäbisch Gmünd
(Calmbach ö Rofka ö Hübner) in 14:24,19h. Gerade die Frauenkonkurrenz
litt etwas unter der
Absage einiger Favoriten (Birgit Lennartz, Tina Walter, Constanze Wagner)
und der zeitlichen Nähe zu den Deutschen Marathonmeisterschaften
in Frankfurt. Über die 25km- Distanz (exakt 25,6 km), die immerhin
noch 2 giftige Anstiege und 780 Höhenmeter umfasste, siegte wiederum
ein Athlet der DJK Gmünd, nämlich Dirk Häber in 1:44,07h.
Er übernahm am 1. Berg (Hohenstaufen) die Spitze und hielt Jörg
Wiemer (SV Birkenhard; 1:47,19h) sowie Thomas Röhringer (Sparda-Team
Adelberg; 1:47,56h)bis ins Ziel am Rechberg auf Distanz. Jennifer Wischnath
(AST Süßen) erreichte das Ziel als beste Frau nicht allzuweit
hinter dem Spitzentrio in 1:55,49h und siegte unangefochten. Dies ist
besonders bemerkenswert, da sie damit die Siegerzeit des Vorjahres trotz
einer Streckenverlängerung von 700 Metern um 10 Minuten unterbot.
Platz 2 belegte
Ursula Hellerich (LG Neckar- Enz; 2:12,39h) vor Resi Zepf (LT Mössingen;
2:16,30h) Eine ernstere Komponente gewann der Alb- Marathon dadurch, daß
er als
Friedenslauf durchgeführt wurde.
Unter dem Motto ³ Es gibt keinen Weg zum Frieden ö Frieden ist der Weg³
konnten die Läufer und Zuschauer ihre Ansicht zu den jüngsten
Ereignisse kundtun und einmal mehr die völkerverbindende und friedensstiftende
Funktion des Sports in unserer Gesellschaft demonstrieren. Bestes Beispiel
dafür war der peruanische Friedensläufer Abel Simeon Solis,
der den Lauf als ³Chasqui³ (Nachfahre eines Inka- Botenläufers) mit
der Regenbogenfahne (Friedensfahne der Inkas) bestritt. Er wurde von DUV-
Präsident
Harry Arndt für seinen Einsatz mit einer Medaille geehrt.
Verantwortlich: Matthias Wenzel
Birkenstr. 11; 73 547 Lorch- Waldhausen; Tel. 0178/ 478 18 68 Stv. Abteilungsleiter
Lauf
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