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Testläufer berichten vom Regensburgmarathon Regensburgmarathon Für running-pur waren Testläufer bei dieser Veranstaltung unterwegs. Sie sammelten Eindrücke, blickten hinter die Kulissen, um Ihnen, lieber Leser, ein Bild von der Qualität, dem Ambiente und der Stimmung zu verschaffen. Wollen auch Sie mit einem Freistart in der Tasche den ONLINE-Lesern Ihre Erfahrung übermitteln? Dann klicken Sie hier. |
TOP-Läufe Stuttgarter Zeitung-Lauf 5. 6. 2005 28. August 2005 18. 9. 2005 |
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Bericht von Martin Linek über den
Regensburgmarathon Regensburgmarathon Comeback bei Aprilwetter und Deutsche Meisterin im 3. MarathonMit viel Liebe und Engagement werden in Regensburg die Wettkämpfe
rund um den Marathon organisiert. Durchgeführt vom größten
Laufsportverein Deutschlands dem LLC Marathon Regensburg e.V. entsteht
alljährlich auf dem Parkplatz des Sponsors Infineon eine Zeltstadt,
mit Festzelt, Marathonmesse, Präsentationsflächen der Sponsoren,
große Bühne für Tanzaufführungen, Biergarten, Catering,
Souvenirverkauf, VIP-Zelt und Tribüne, und natürlich dem Start-
und Zielbereich für die anstehenden Wettkämpfe. Die Konkurrenz
an Laufveranstaltung ist gerade an diesem Wochenende groß und so
versucht man in Regensburg über die verschiedensten Meisterschaften
Teilnehmer zu gewinnen. Die Deutsche Meisterschaft, die zweite in Regensburg
nach 1997 bringt 556 gemeldete Marathonis. Des Weiteren werden die ersten
Deutschen Polizeimeisterschaften, die internationalen Siemens/VDO/Osram/Infineon
Meisterschaften, die DSO Meisterschaften im Marathon und eine allgemeine Dann bei km 5 geht sie los: die längste Straße der Welt. 37 km ist es laut Kilometerschild von Regensburg nach Straubing, und man hat das Gefühl als würde man tatsächlich diese Strecke laufen, auf der Straubinger Landstraße. Es ist eine Pendelstrecke, man sieht noch die letzen Skater und da kommen sie auch schon, die führenden. Allen voran, alleine laufend Hidajet Bulic, in der Dreiergruppe dahinter.Dirk Nürnberger, sein Hase Paul Kosgei und Jürgen Austin-Karl von Grün Weiß Kassel, er wird am Ende dritter. Nur ein kurzer Abstand auf das Verfolgerduo mit Volker Fritzsch, Vereinskamerad von Dirk Nürnberger, erholt sich am Ende die Vizemeisterschaft. Mit einigen Minuten Abstand die erste Gruppe mit den führenden Frauen. Voran läuft Monika Schuri, im Pulk dahinter Sylvia Renz. Sie sind jetzt bei km 15. Wir verlassen kurzzeitig die Straubinger Landstraße um einen Bogen durch den BuisinessPark zu laufen. Stand hier letztes Jahr nicht auch noch eine Band? Ich laufe zwischenzeitlich mit Gerda von der LG Blumensaat Nürnberg. Für sie ist der Regensburg Marathon die letzte Vorbereitung auf en langen Kanten in 14 Tagen am Rennsteig. Von hinten kommen Niels, Matthias und Karl, laufende Sponsoren vom Team Pelikan. Niels aus Hamburg angereist, hat Karl im Januar beim Dubai Marathon kennen gelernt, er wird Karl heute zu seiner zweitbesten Marathonzeit pacen. Jeffry Norris, blinder Läufer aus Nürnberg ist auch wieder mit dabei, nachdem er erst vor vierzehn Tagen in Nürnberg gelaufen ist. Endlich, die erste Wende auf der Straubinger Landstraße, es geht das erste Mal zurück Richtung Altstadt. Da kommt mir der sandalenlaufende Ultraläufer Berd Seitz aus Regensburg entgegen, zusammen mit seiner auch sandalenlaufenden Lebensgefährtin, sie haben sich vor einen halben Jahr beim Laufen kennen gelernt, von wegen die Einsamkeit des Langstreckenläufers. Witzig die Idee eines Sponsors, aus gezielt parkierten Automobilen tönt lautstark das Autoradio. Etliche falsch geparkte Pkw wurden im Vorfeld abgeschleppt, Marathon ist Hochkonjunktur für die Abschleppdienste. Jetzt bin ich bei km 15, kurz danach geht es in die Altstadt und das erste Mal über die Donau. Noch Zeit ein Foto vom Führungstrio zu schießen, sie laufen jetzt Formation, Jürgen, Volker, und Dirk. Auch die führenden Damen bekomme ich noch zu Gesicht, Monika mit 20 Sekunden Vorsprung auf die spätere zweite Carmen Siewert, 28 Sekunden auf die spätere Dritte Sylvia Renz. Wir überqueren die Steinere Brücke, das Jahrtausendalte Wahrzeichen der Stadt. Beeindruckend, wie schnell die Donau hier fließt. Wie würde der Vergleich mit uns Läufern ausfallen? Dunkle Wolken über herrlichem Altstadtpanorama, nur noch wenige Minuten und ein kalter Schauer bringt zusätzliche Kühlung von oben. Halbmarathonmarke, es geht auf die zweite Runde. Die Kamera hat mittlerweile den Dienst wegen Feuchtigkeit quittiert, sie braucht die zweite Runde nicht mehr mit antreten. Mit gleichmäßigem Tempo laufe ich gemütlich durch die Altstadt von Regensburg, das Kopfsteinpflaster wird langsam anstrengend, da kommt sie auch schon wieder, die längste Straße der Welt. Bonbon für die Läufer in der zweiten Runde: Der Wendepunkt kommt früher und auf der Pendelstrecke sind jetzt im Gegenverkehr die später gestarteten Halbmarathonies zu beobachten. Ich begrüße einige Bekannte im Gegenverkehr mit Handschlag, Thomas Schmidtkonz, Botschafter des www.vollmondmarathons.de und Petra Strunz seine Schwestern sind auch auf der Halbmarathonstrecke. Das Beobachten der Läufer im Gegenverkehr verkürzt die Zeit bis zur Wende und schon geht es zurück in die Stadt. Böige Winde erschweren den Lauf, ok, in die andere Richtung hatten wir Gegenwind, das relativiert wieder. Ein zweites Mal über die Steinerne Brücke, ein davor liegender Getränkestand wird außen vor gelassen, an der Außenkurve postiert wird dieser Umweg nicht in Kauf genommen. Der Regen hat mittlerweile aufgehört, ab und zu kommt die Sonne raus und das Ziel näher. Die Tribünen sind noch voll besetzt, Einlauf in persönlicher Jahresbestleistung, zum Lohn gibts eine schöne Medallie und ein Finisher-Funktionsshirt. Zum Verweilen hab ich heute keine Zeit, das Diktat der Bundesbahn hat den Zeitplan eng gesetzt. Fazit: Regensburg, wohl einer der schönsten Zweirundenkurse, trotz der längsten Straße der Welt.
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