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BERICHT VON ALOIS PORTZ über Premiere des
Ingolstädter Halbmarathons
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zu Testberichten anderer
Veranstaltungen ][
][ Alois Portz
][ Wolfgang Köster
][ Martin Bauer ][ Robert
Kowalik ][ Martin Schöll
][
Hallo running-pur Team,
zuerst einmal bedanke ich mich dafür, dass ich als Testläufer
für den 1. Ingolstädter Halbmarathon ausgewählt wurde.
Hier gab es dann einige Kommunikationsprobleme, da bei mir die entsprechende
email nicht eingetroffen ist. Aber letztlich hat dann doch alles geklappt.
Ganz am Anfang meines Testberichtes möchte
ich gleich festhalten: Im nächsten Jahr bin ich in Ingolstadt wieder
dabei. Denn wenn man bei einem Halbmarathon von einem Laufevent oder einem
Laufereignis sprechen kann, dann bei dieser Erstauflage des Ingolstädter
Halbmarathons. Ich selber habe eine in seiner Atmosphäre und seinem
Ambiente vergleichbaren Lauf noch micht erlebt.
Dazu trugen viele Faktoren bei: das äußerst schöne Wetter,
dass viele Famielien dazu anregte die laufenden Familienmitglieder zu
diesem Lauf zu begleiten, die äußerst kurzweilige und abwechslungsreiche
Strecke, aber insbesondere der überall zu spürende Enthusiasmus
der Veranstalter und Zuschauer im Vorfeld und während des Laufes.
Überall wo man hinschaute spürte man förmlich, wie sich
die Veranstalter bemühten ein Laufereignis durchzuführen, bei
dem jeder auf seine Kosten kommt. Und das hat sich gelohnt. Die gegenüber
meinen bisherigen Läufen ganz besondere Atmosphäre wurde durch
die Zuschauer geschaffen. An der gesamten Laufstrecke, die über 3.
Runden durch die Ingolstädter Altstadt und Parkanlagen verlief, flankierten
begeisterte und zu begeisternde Zuschauer die Strecke.
Da war eine Trommelgruppe, Cheer-Girls oder ganz einfach einzelne Zuschauer,
die jung und alt, egal wie schnell tatkräftig anfeuerten. Und die
Laufstrecke selbst, ca. 1/3 auf innerstädtischen Straßen, in
der Fußgängerzone und 2/3 in iden Ingolstädter Parkanlagen
war äußerst attraktiv. Viele Kurven mit abrupten Richtungswechseln,
kurze oder auch längere kleine Steigungen, Flußquerungen Unterführungen
etc. ließen beim Läufer keine Langeweile aufkommen. Der Läufer
wurde einfach mit einer Vielzahl von Eindrücken konfrontiert, die
einen gar nicht an die vielen Kilometer denken ließen, die da vor
einem Lagen. Man schleppte sich nicht von einem Kilometer zu anderen,
man wurde von der abwechslungsreichen Kulisse getragen. Für einen
Halbmarathon in einer Stadt war das für mich äußerst überraschend,
da ich eigentlich nicht ein allzu großer Freund von Stadtläufen
bin. Und das ganze führte dazu, dass ich am Schluß erst einmal
am Ziel vorbei lief, wobei dafür aber auch mein Laufstil beitrug.
Denn ich fordere die Zuschauer auch immer wieder auf die Läufer zu
unterstützen. Und da die Zuschauer im Zielbereich dieser Aufforderung
keine
Absage erteilten, sondern bereitwillig aufnahmen, habe ich meine Zieleinlauf
verpaßt und mußte nochmal 100 Meter zurücklaufen. Doch
da aufgrund der äußeren Bedingungen sowies keine Bestzeit für
mich möglich war, war dieser kleine Lapsus nicht tragisch. Es war
für mich ein bisher noch nicht dagewesenes Laufereignis.
Nun aber sicherlich wollt Ihr nun auch ein paar
Worte zur Organisation des Laufes hören. Ich möchte vorausschicken,
dass dies der 1. Ingolstädter Halbmarathon, d.h. eine Premier war.
Wer sich hier anmeldet und erwartet, dass alles ohne kleine Pannen abläuft,
der ist sicherlich fehl am Platz und sollte siene Anmeldung vergessen.
Hier soll und muß ein jeder Verständnis aufbringen, insbesonder
wenn sich die Veranstalter durch die überaus günstigen Voraussetzungen
mit Nachmeldungen überhäuft sieht. Ich glaube, es sollen letztlich
um die 2000 Läufer gewesen sein. Und die
Veranstalter selber haben auch mit allen Mitteln versucht auftretende
und mögliche zu erwartende Mängel oder Probleme zu beseitigen.
Aufrufe über Lautsprecher forderten die Läufer auch dazu auf
diesbezüglich Verständnis zu zeigen. Und so viel ich mitbekommen
habe, wurde dies auch allgemein getan. Ich selber bin durch eine Doppelanmeldung
ebenfalls Opfer einer kleinen Panne geworden, doch die wurde vom Veranstalter
wie gesagt, unverzüglich und schnell aus der Welt geschafft. Der
Start- und Zielbereich des Halbmarathons lagen ca. 500 m auseinander,
Das war aber auch notwendig, weil im Zielbereich der Start einer derartgen
Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Der Zielbereich lag
in einem Parkgelände und ist aufgrund der infrastrukturellen Bedingungen
(2 große Hallen) dafür sicherlich sehr gut geeignet. Doch für
die Läufer, wenigstens aus meiner Sicht, ist der Zielberich nicht
ganz so optimal. Die letzten 500 m sind durch viele Richtungsänderungen
und Untergrundwechsel geprägt, dazu ist die Zielgerade äußerst
kurz. das kommt mir nicht so entgegen. Da sollte man sich meines Erachtens
noch was überlegen.
Und noch ein zweites. Im Beriech der Zielgeraden hätte man durch
ein Trennband (o.ä.) die eigentliche Rundentrasse von der Zielgeradentrasse
rechtzeitig abtrennen sollen. Das war, neben meiner bereits geschilderten
Begeisterung, auch ein Grund dafür, dass ich das Ziel erst einmal
verpasst habe, Im übrigen kam es im Zielbereich selber durch die
relativ beengten Verhältnisse aufgrund der zwei Hallen, zu einem
leichten Gedränge. Da sollte man etwas mehr Platz schaffen. Zum Abschluß
möchte ich jetzt noch ein paar kurze positive und kritische Anmerkungen
loswerden. Positiv: viel Obst an den Verpflegungsstellen und im Zielbereich;
kostenlose Nudelmahlzeit nach dem Lauf für die Läufer; Enthusiasmus
der Veranstalter und Zuschauer; abwechslungsreiche, zu großem Teil
schattige Laufstrecke, ausreichende Verpflegungsstellen( auch wenn diese
durch die Witterung überlastet waren); Kurzweil vor dem Start durch
Gymnastikanimation (etwas zu laut); sehr gute Absperrungen entlang der
Strecke; kein Gedränge am Start; Abstimmung der Hilfskräfte
machte sehr guten Eindruck,; Massagezelte im Zielbereich; Umkleide- und
Aufbewahrungsmöglichkeiten im
Zielbereich; keine Parkplatzprobleme; sehr gute
Moderation des Laufes; kostenloser Pendelbusverkehr zu den Duschen; insgesmt
sehr gute Atmosphäre, die geradezu zu einer Neuauflage im nächsten
Jahr schreit. Negativ: doch relativ beengte Verhältnisse im Zielbereich;
Startnummernausgabe sollte etwas entzerrt werden; Kilometer-Schilder sollten
auf Augenhöhe statt auf Bodenhöhe angebracht werden; sehr weiter
Weg zu den Duschen; der Lauf findet nur einmal im Jahr statt.
Also zusammenfassen kann ich nur noch einmal wiederholen. Der 1. Ingolstädter
Halbmarathon war ein Lauferlebnis, das seinesgleichen sucht. Lob und Respekt
den Veranstaltern. Es hat sehr viel Spaß gemacht und im nächsten
Jahr bi ich bestimmt wieder dabei, wenn es heißt: Start frei zum
2. Ingolstädter Halbmarathon.
Euch allen alles Gute
Mit freundlichem Gruß, Alois Portz.
BERICHT VON WOLFGANG KÖSTER über Premiere
des Ingolstädter Halbmarathons
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Um Eines gleich vorweg zu nehmen, der Ingolstädter
Halbmarathon war eine der besten Laufveranstaltungen an denen ich teilgenommen
habe. Das ich erst seit zwei Jahren laufe und dabei hauptsächlich
an Jedermannsläufen "in der Provinz" mitgemacht habe soll
das Lob nicht schmälern. Allerdings gab es auch ein paar negative
Punkte, doch erst ein mal der Reihe nach.
Anmeldung, Anfahrts- und Streckenskizze, alles auf der aufgeräumten
Homepage zu finden. Gut gerüstet fahren wir also nach Ingolstadt,
die äußeren Bedingungen sind optimal, fahren ins Parhaus und
befinden uns nach wenigen Metern Gehweg mitten im Trubel der Startzone.
Das Abholen der Startunterlagen klappt ohne großen Zeitaufwand.
Umkleidemöglichkeit, Toiletten, Verpflegungsstände, alles befindet
sich in nächster Nähe.
Langsam steigt die Nervosität. Um 17.00 Uhr
der ertse Wettkampf. Nach dem Startschuß preschen die jüngsten
Teilnehmer los als gelte es eine olympische Medaille zu gewinnen. Nicht
mehr lange und die von uns heute Beklatschten laufen uns auf der Langstrecke
um die Ohren. Der Nachwuchs scheint jedenfalls, trotz sogenannter Modesportarten,
gesichert. Langsam wird es Zeit, sich warm zu laufen und die Startplätze
einzunehmen. Am Start auf der gesperrten Straße gibts noch eine
Aerobic-Aufwärmshow, kurz darauf gehts los. Zunächst über
die Donau hinein in die Innenstad wo die Zuschauer das Laufen zum Erlebnis
machen. Tausende stehen an der Laufstrecke, winken aus den Straßencafes
zu und feuern uns an. Mit brasilianischen Rhythmen, den Anfeuerungsrufen
der Chearleader und der allgemeinen Begeisterung im Publikum werden wir
förmlich über die ersten Kilometer getragen.
An der ersten Verpflegungsstation gibts etwas Gedränge nach den Getränken.
Versorgt mit Wasser, Obst und Iso-Getränken biegen wir dann in den
Park ein, wo uns eine ruhige, schattige Laufstrecke empfängt die
sich sehr wohltuend von den vorhergehenden Kilometern absetzt. Wir finden
jetzt unseren Rhythmus und der Puls pendelt sich auf ein vernünftiges
Maß ein. Dann gehts am Start vorbei zum Zielbereich und wir habe
die ersten sieben Kilometer hinter uns gebracht.
Wieder geht es durch die Innenstadt, und wieder ist die Stimmung einfach
wunderbar. Fast meint man, von der Stimmung getragen zu werden. Wieder
empfägt uns die Kühle des Parks und wieder geht es zu Start
und Ziel. Die letzte Runde durch die Stadt macht besonders Spaß.
Das Feld der ca. 1800 Läufer hat sich auseinander gezogen und so
könnte man meinen, jeder Läufer wird von den Zuschauern einzeln
angefeuert. Ein Junge erfrischt mit einem Wasserschlauch und eine ältere
Dame ruft bei Kiometer 18 "Ihr seht gut aus".
Die letzten Kilometer durch den Park, die letzte Verpflegung und dann
das ersehnte Ziel. Gute Stimmung im Einlaufbereich, jede Frau bekommt
eine Rose, und dann geht das Gedränge an der Getränkeausgabe
los. Was vorher für kurze Wege bei der Anmeldung sorgte wird nun
zum Pferdefuß. Mit dem Shutttle-Bus geht es zu Freibad. Dort stehen
Duschen in ausreichender Menge zur Verfügung, allerdings haben die
später kommenden nur noch kaltes Wasser.
Anschließend geht es zur Pasta-Party
im Zielbereich. Die Halle ist überfüllt und die Rockband heizt
schon mächtig ein. Leider ist man auch hier auf den Ansturm der Läuferinnen
und Läufer nicht optimal vorbereitet und so muß man doch recht
lange für seine Portion Spaghetti oder Lasagne anstehen. Wenigstens
geht hier die Getränkeausgabe etwas schneller.
Fazit: Der Halbmarathon in Ingolstadt ist eine gelungene Veranstaltung.
Die Organisation des Laufes, die Strecke und das Publikum sind spitze.
Wenn es der Veranstalter noch schafft, kleinere Mängel im Detail
abzustellen gibts die volle Punktzahl.
Wolfgang Köster
BERICHT VON MARTIN BAUER über Premiere des
Ingolstädter Halbmarathons
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Hallo running-pur, als erstes muß gesagt
werden das es der erste Ingolstädter Halbmarathon auf jeden Fall
Wert war mitzulaufen, aber eins nach dem anderen. Samstag der 12. Mai
2001 knapp 14 Tage nach dem Madridmarathon den ich mitgelaufen bin, fand
der erste Ingolstädter Halbmarathon bei traumhaften Wetter statt
(zumindestens zum Sonnen). Schon die fahrt von Augsburg nach Ingolstadt
mit dem Auto brachte Laune, da wir zu viert waren. Die Parkplätze
waren leicht und schnell zu finden (leider waren es zu wenige Parkplätze),
da sie gut beschildert waren. Nur der Weg von den Parkplätzen zum
Zielbereich, an dem es die Startnummern gab, war leider nicht ausgeschildert.
Dadurch kam man aber schnell in Kontakt mit den Eingeborenen da man ja
nach den Weg fragen mußte. Im Zielbereich wurde man, ohne das man
weiternachfragen mußte, von vielen freundlichen Helfern, zur Startnummernausgabe
weitergeleitet. Dort erhielt man nach Vorlage seiner Startnummer (wurde
einem per Post mitgeteilt) sein Startpaket (eine Tüte mit Startnummer,
einem T-Shirt und einigem Informationsmaterial). Was sehr wichtiges, was
jeder Läufer weis sind die Umkleiden und Toiletten. Auch diese waren
ohne Makel und in ausreichender Zahl vorhanden.
Da der Zielbereich in einem Park (Krenzelpark)
gelegen hatte, konnte man sich vor dem Start noch gemütlich in die
Sonne (oder Schatten) legen und ein bisschen entspannen und den ebenfalls
stattfindenden Kids-Lauf zuschauen. Nachdem es Zeit wurde zum Startbereich
für den Halbmarathon zu gehen, mußte man einen kleinen Spaziergang
von ca. 300m in Angriff nehmen. Von einem Sponsor, einem Fitnessstudio,
waren eine paar Trainerinnen da, die auf einem LKW einige Übungen
zum aufwärmen vormachten (schön anzuschauen), leider waren die
Lautsprecher so weite aufgedreht, das man beinahe einen Hörsturz
bekam. Der Lauf selber war von der Streckenführung her richtig gut.
Es waren drei Runden, ohne große Höhenunterschiede, zu jeweils
ca. 7KM zu absolvieren. Die Strecke führte durch die Ingolstädter
Innenstadt mit vielen Geschäften und Strassencafes und dementsprechend
vielen (für Ingolstadt) Zuschauern. Sogar Bands und Cheerleader waren
an der Strecke. Danach ging es über eine kurze Ausfallsstrasse ab
in einen Park. Im Zielbereich an dem man zweimal vorbeilief und erst beim
dritten mal einlaufen durfte (gemein), standen
ebenfalls viel Zuschauer, die einen mächtig anfeuerten.
Eine Besonderheit der Strecke darf auf keinen
Fall (meiner Meinung) nach verschwiegen werden. Die Strecke führte
über eine Hängebrücke, und diese hatte und hat noch immer,
die Eigenschaft zu schwingen, was einen ungewohnte Sache ist, den welcher
Boden ist mal da und mal nicht? Durch die Zeit des Startes um 18.00 Uhr
war es ziemlich warm (geschätzt ca.22-23°C), was aber halb so
schlimm war, da es viel Schatten auf der gesamten Strecke gab. Zu den
Verpflegungsstationen kann eigenlicht nur gesagt werden optimal. Es gab
auf der Strecke selber und im Zielbereich Wasser, Iso-Getränke, Banane,
Äpfel und sogar Melonenstücke. Dieser Halbmarathon hat richtig
viel Laune gemacht und von der Organisation her können sich einige
Ausrichter von Volksläufen ähnlicher größe ein dicke
Scheibe abschneiden. Mein Fazit über den erste Ingolstädter
Halbmarathon: auf jeden Fall war er es Wert gelaufen zu werden und beim
nächtsen bin ich wieder dabei. Ach, ja meine Zeit 1:48 persönliche
Bestzeit, das sagt doch einiges aus trotz der Temperaturen, oder...?
BERICHT VON ROBERT KOWALIK über Premiere
des Ingolstädter Halbmarathons
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zu Testberichten anderer
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Kowalik ][ Martin Schöll
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Liebes running-pur-Team,
ich danke euch für die Aufnahme als Testläufer des Ingolstädter
Halbmarathons und sende nachfolgend den Testbericht.
Am 12.05.2001 wurde der neu ins Leben gerufene Ingolstädter Halbmarathon
zum ersten mal ausgetragen. Die amtlich vermessene Strecke bestand aus
einem Rundkurs durch die Ingolstädter Altstadt und eine angrenzende
Parkanlage. Der Rundkurs war drei mal zu durchlaufen. Der Start war in
etwa. 500m vom Zielgeläde entfernt. Dort tummelten sich zum Startzeitpunkt
die 6,5km-Fitnessläufer und die Kinder, welche am 1,5km-Lauf teilnahmen.
Die Strecke an sich war, einem Altstadtkurs entsprechend kurvenreich,
mit zahlreichen leichten Steigungen und einigen Pflasterpassagen (ca.
25 % der Strecke). Ein kleiner Teil der Strecke (ca. 5 %) ging noch über
einen tieferen und daher schwerer zu laufenden Kiesweg, der Rest verlief
auf Asphalt. Jeder Kilometer war gut sichtbar markiert und auch exakt
plaziert. Enorm war dabei das Interesse und Engagement der Zuschauer,
die beinahe die ganze Strecke säumten.
Möglicherweise lag es auch ein bißchen daran, dass die meisten
Läufer i.d.R. Begleitpersonen, Bekannte usw. dabei haben. Und da
allein beim Halbmarathon ca. 1800 Läufer am Start waren, wäre
entsprechendes zu erwarten. Die unerwarteten Läufermassen (lt. Veranstalter
hatten sich bis 3 Tage vorm Wettkampf erst 1100 angemeldet) stießen
jedoch mehrfach auf Probleme. Bereits vor dem Start musste man länger
nach einem Parkplatz suchen, da das hierfür vorgesehene Angebot nicht
ausreichte. Den nächsten Kollaps gab's bei der Startnummernausgabe.
Beinahe 30 Minuten musste man um seine Startnummer anstehen. Man könnte
also eher von Verhältnissen wie bei einem großen Marathon sprechen.
Zumal man mit der Startnummer auch gleich eine ganze Tüte voll Unterlagen
dazu bekam. Das nichtläuferische Werbematerial hielt sich glücklicherweise
dann aber in Grenzen. Bei einem Marathon rechnet man schon mit solchen
Verhältnissen. Wer die Masse der Laufwilligen jedoch unterschätzt
hat, kam dann schnell in Zeitnot.
Auch auf der Strecke waren es dann doch etwas zu viele Läufer. Dass
es bei einem drei-Runden-Lauf zu Überrundungen kommt war klar, dass
diese jedoch schon während der ersten Runde angesagt waren dann etwas
überraschend. Auf der zweiten Runde waren dann bereits mehr überrundete
Läufer als jene aus der dritten Runde. Zum Überholen musste
man dann die Grünstreifen und Staßengräben benutzen.
Das Angebot an Getränken reichte aber stets aus. Es gab Mineralwasser
und Isostar, zusätzlich Schwämme. Auch im Ziel gab's dann genug
zu trinken sowie Äpfel, Melonen und Bananen.
Die Einwegbecher verursachten große Müllberge. Studentische
Fähigkeiten waren dann auch wieder beim nachwettkampflichen Rahmenprogramm
gefragt. Zur Abholung seiner Urkunde musste man eine ähnlich lange
Warteschlange hinter sich bringen wie bei der Startnummernausgabe. Ähnlich
erging es einem bei der Chiprückgabe. Noch schlimmer war es dann
auf
der Pasta-Party, zu der man einen Gutschein für eine Portion Pasta
bekam. Die meisten haben wohl aber freiwillig darauf verzichtet, da man
hier mit einer halben Stunde Wartezeit nicht auskam. Eine Rockband vertrieb
den Läufern einstweilen das Warten auf die Siegerehrung, die dann
um 22:30 Uhr (Start war um 18: Uhr) begann.
Alles in allem war die Organisation zufriedenstellend, weil sie wirklich
mit allen aufkommenden kleineren Problemen zu Recht kamen. Ja, man konnte
merken, dass sie sich recht gut auf den Wettkampf vorbereitet hatten,
es manchmal vielleicht sogar etwas zu gut machen wollten. Als Beispiel
hierfür kann die Internet-Seite angemerkt werden, die so ausführlich
ist, dass sie schon wieder viel zu unübersichtlich ist und man längere
Zeit braucht, um die Informationen zu finden, die man eigentlich sucht.
Fazit:
Der Ingolstädter Halbmarathon stellt eine Bereicherung der bayrischen
Laufszene dar und kann am ehesten mit den Stadtläufen in München
und Nürnberg verglichen werden und Läufern empfohlen werden,
die sich mal an einer längeren Strecke versuchen wollen, ohne gleich
einen Marathon laufen zu wollen. Für ambitionierte Läufer hingegen
wird die Strecke nicht
unbedingt zur ersten Adresse werden, weil die Strekce aufgrund des Höhenprofils
und der Pflasterpassagen nicht unbedingt die schnellen Zeiten zulässt
und das Auflaufen auf pulkartige überrundete Läufer auch eher
hinderlich ist. Aber es ist, insbesondere durch die ganze Stimmung und
das Rahmenprogramm drum herum ein ganz netter Erlebnislauf. Negativ an
zu merken ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. DM 40,- sind mit Sicherheit
etwas zu viel verlangt. Ausserdem kam bei der Veranstaltung der Champion-Chip
zum Einsatz. Der brachte dem Läufer jedoch keinerlei Vorteile, da
nur die Zielzeit gemessen wurde, am Start jedoch lagen keine Kontaktmesser,
so dass man letzten Endes doch anstatt der Netto-Zeit nur die
Bruttozeit gemessen bekam. Mit DM 5,- Leihgebühr liegt man hier im
Vergleich zu anderen Veranstaltern sogar noch am oberen Ende der Preisskala.
Nicht ganz glücklich, aber akzeptabel ist die Sache mit den Duschen.
Diese befinden im entlegenen Freibad, wozu die Läufermassen eigens
mit einem Pendelbus hin- und her gekarrt werden. Diese waren aber immerhin
warm und man konnte durch kooperatives Teilen wenigstens hier längere
Wartezeiten vermeiden.
Positiv ist das Engagement des Veranstalters zu sehen. Es waren nicht
gerade wenige Organisationshelfer, die ihren Samstag-Nachmittag und -abend
opferten und so zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen !mit sportlichem
Gruß
Robert Kowalik
BERICHT VON MARTIN SCHÖLL über Premiere
des Ingolstädter Halbmarathons
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Hallo Running-Pur Team,
erstmal danke, daß Ihr mich als Tester für den Ingolstädter
Halbmarathon am 12.05.2001 ausgewählt habt.
Es war, um gleich mit dem Fazit zubeginnen, eine rundum gelungene Premiere.
Schon der Internetauftritt weckte sehr hohe Erwartungen bei mir und diese
sollten auch erfüllt werden. Drei Tage vor dem Lauf bekam ich die
schriftliche Bestätigung meiner Startnummer und ein kleines Info
über den Ablauf. Als wir am Wettkampftag in Ingolstadt ankamen folgten
wir der wirklich guten Beschilderung und erreichten sehr einfach den Anmeldebereich.
Einziges Manko, das wurde mir auch von anderen Läufern bestätigt,
waren die wenigen Parkplätze. Ich bekam also meine Startunterlagen
und schlenderte noch kurz über die Stände. Bereits vor dem Lauf
wurden die Teilnehmer mit Obst und Getränken versorgt. Auch Toiletten
und Duschen ( mit extra eingerichtetem Shuttle Servive) waren im Start/Ziel
Bereich ausreichend vorhanden. Das tolle Rahmenprogramm ,auch für
Kids und Hobbyläufer, und das prima Wetter verkürzten die Wartezeit
bis zum Start. Der Startbereich war in verschieden Zeitzonen unterteilt
und ich reite mich bei 1:45 Stunden ein. Es waren auch Tempoläufer
für bestimmte Endzeiten am Start.
Da ich erst vor zwei Wochen den Marathon in Madrid absolviert hatte, wollte
ich nicht zu schnell laufen. 20 Minuten vor dem Start begann dann ein
gemeinsames Warmup Programm für die Läufer und kurz nach 18.00
Uhr erfolgte der Startschuss für die drei 7 km Runden. Die Zeitmessung
erfolgte per Championchip. Allerdings gab es am Start keine Matte was
eine reine Nettozeit nicht ermitteln liess. Die Strecke führte durch
die attraktive Innenstadt von Ingolstadt und durch drei Parkanlagen. Auf
der Runde gab es 2 Verpflegungsstellen an denen es Wasser, Mineralgetränke
und Obst gab. Helfer gab es auf der gesamten Strecke in sehr großer
Zahl und auch jede Menge Publikum feuerte die ca. 1700 Starter an. Eine
Sambaband und Cheerleaders pushten die Teilnehemer durch die Fußgängerzone.
Die erste Runde verging wie im Flug und ich kam zum ersten Mal am Zielbereich
vorbei. Dort wurde auch die erste Zwischenzeit genommen. Nach 53 Minuten
passierte ich die Halbmarathon Marke und überholte die ersten Läufer,
die das Rennen einfach zu schnell bei für die hohen Temperaturen
angegangen hatten. Ich versorgte mich noch mit einige Schnitzen Wassermelone
(wurden zum Teil sogar entkernt) und machte begann die zweite Hälfte.
Der Belag der Strecke wechselte von Asphalt (80%), Schotter und Kofsteinpflaster.
Nach 1:43,10 erreichte ich das Ziel und holte meinen Kleiderbeutel ab.
Auch das funktionierte prerfekt. Dann noch mit dem Shuttle zum Duschen
(Fahrplan lag bei den Startunterlagen, genauso wie ein schönes Teilnehmer
Shirt) und ab zur Pasta Party.
Die Premiere des 1. Ingolstädter Halbmarathons war absolut gelungen.
Sogar die hohe Anzahl der Nachmelder wurde von der Vielzahl der Helfer
perfekt abgewickelt. Ich werde nächstes Jahr sicher wieder in Ingolstadt
laufen. Auch für Anfänger ist der Lauf wegen der attraktiven
Strecke und des tollen Publikums sehr zu empfehlen. Dickes Lob an die
Organisation !!
Martin Schöll
Die anliegenden Fotos zeigen einen kleinen Eindruck
vom Publikum (crowd),
mich und meinen Freund
(mart), die wirklich nette und perfekt
Organisationsmannschaft (team) sowie andere Läufer
(tina).
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