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Testläufer berichten vom 1. Brombachsee-Marathon Brombachsee-MarathonFür running-pur waren Testläufer bei dieser Veranstaltung unterwegs. Sie sammelten Eindrücke, blickten hinter die Kulissen, um Ihnen, lieber Leser, ein Bild von der Qualität, dem Ambiente und der Stimmung zu verschaffen. Wollen auch Sie mit einem Freistart in der Tasche den ONLINE-Lesern Ihre Erfahrung übermitteln? Dann klicken Sie hier. |
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weitere Infos unter: http://www.brombachsee-marathon.de Bericht von Martin Zerenner über den
Brombachsee Marathon am 21. 09. 03 Hitzeschlacht am Brombachsee... Diesmal berichte ich vom 1. Brommbachsee-Marathon und muß euch
sagen es war die schlimmste Quälerei und Schinderei die ich je mitgemacht
habe. Aber erst mal der Reihe nach. Schon bei der Anfahrt bekam man den
Eindruck, daß das kleien Örtchen Pleinfeld, mit dem rießigen
Ansturm an Läufern und Zuschauern, an diesem Tag wohl überfordert
werden wird. Eine Durchfahrt durch den Ort war auch nicht möglich,
da der Marktplatz bereits am frühen Vormittag gesperrt wurde. So
blieb nur ein buntes Autogewirr und die Suche nach Parkplätzen übrig.
Hier fielen die ersten Organisationsmängel auf. Während am Marktplatz
die Wege zum Infostand, Startnummernausgabe und zu den Shuttelbusen noch
recht gut ausgeschildert waren, fehlte eine weitere Beschilderung um den
Marktplatz herum eigentlich komplett. Weder der Weg zur Brombachhalle,
zum Startplatz oder zu Parkplätzen war ausgeschildert. Man mußte
also reichlich vorher anreisen um vor dem Start noch alle nötigen
Erledigungen ohne Hektik über die Bühne zu bringen. Genau diese
Hektik ließ sich dann spätestens bei der Startnummernausgabe
nicht mehr vermeiden. Die Startnummern wurden in 250er Blöcken ausgeteilt.
Vor den einzelnen Ständen war aber bis zur Absperrung nur ca. 1,5-2m
Platz zum anstellen. Immer wieder wurden Läufer von der Startnummernausgabe
weggeschickt, damit sie erst ihren Leihchip bezahlen, um sich dann erneut
für ihr Startpaket anzustellen. Hier muß man wieder das bereits
angesprochene Informationsdefizit erwähnen. Lobenswert war aber die
gute Laune und Freundlichkeit der vielen freiwilligen Helfer die sichtlich
bemüht waren die Massen zu bewältigen. Martin Zerenner Bericht von Peter Dekant über den
Brombachsee Marathon am 21. 09. 03 Brombachseemarathon..... Zunächst herzlichen Dank für den Freistart beim 1. Brombachsee-Marathon. Peter Dekant Bericht von Martin Zerenner über den
Brombachsee Marathon am 21. 09. 03 Landschaftlich ein sehr schöner Marathon... Heute schreibe ich für Euch von meinem Hitzelauf beim Brombachseemarathon.
Nachdem ich die Mitteilung darüber vom Organisationsteam der Veranstaltung
erhalten hatte, schaute ich mir deren Homepage mal etwas genauer an, um
mich vorab zu informieren und fand den Internetauftritt gut gelungen.
Hilfreich war für mich die gute Anfahrtsbeschreibung, so daß
ich am Morgen des 21.September von der Autobahn 6 Heilbronn-Nürnberg
kommend gut meinen Weg nach Pleinfeld im fränkischen Seenland fand.
Bereits auf der Anfahrt wurde deutlich, daß dies heute eine Hitzerennen
werden würde. Die innerörtliche Wegführung war dann allerdings
etwas dürftig, zumal die verschiedenen Örtlichkeiten recht weit
auseinanderlagen - Umziehen und Duschen und abends die Siegerehrung in
der Brombachhalle, von da aus rund 1,5 km in die eine Richtung zum Start
am Damm des Sees und die gleiche Entfernung in die andere Richtung zur
Ortsmitte Pleinfeld mit Startnummernausgabe und Ziel. Ich fand dann aber
beim Eintreffen so gegen 11.00 Uhr noch einen recht nahen Parkplatz zur
Ortsmitte und konnte in Ruhe die Startunterlagen abholen, was recht flott
ging. Die Örtlichkeit war mit dem Parkhaus neben dem Rathauszwar
etwas ungewöhnlich und kahl, was aber durch die Freundlichkeit der
netten Helfer wieder wettgemacht wurde. Die Startertüte war wie üblich
gefüllt mit Startnummer, Prospekten und Werbebeigaben. Als Werbegeschenk
standen Finisher-Shirt oder Laufkappe - auf gut bayrisch bzw. fränkisch
"Käppi" - zur Auswahl, was ich eine gute Idee fand. Nach
der Abholung schaute ich mich dann noch auf der kleinen Laufmesse vor
dem Rathaus um, wo ich sogar noch ein paar wirklich günstige Schnäppchen
machen konnte. Dort stand auch der Moderationstruck mit dem Sprecher Peter
Maisenbacher, direkt in der letzten Kurve vor dem Ziel in der Ortsmitte
von Pleinfeld. Zum Umziehen fuhr ich dann zur Brombachhalle. Dort waren
genügend Umkleidekabinen vorhanden, so daß es kein Gedränge
gab. Nach dem Umziehen wollte ich dann eigentlich mit dem Shuttle-Service
zum Start am Damm des Brombachsees fahren. Allerdings war dieser nicht
in der Lage, die Kapazitäten aufzunehmen, da es sich hierbei lediglich
um 2 oder 3 VW-Busseeines örtlichen Autohauses mit maximal je 10
Plätzen handelte. So ging ich dann mit meiner Ehefrau und einer Bekannten,
die mich begleiteten, zu Fuß die rund 1,5 km zum Start. Dieser war
ja eigentlich für 13.00 Uhr vorgesehen, verzögerte sich aber
um rund 10 Minuten, einmal, weil wohl noch Läufer eintrafen (Kapazität
Shuttle-Service) und zum zweiten, weil wohl einige der 15 min später
startenden Seenläufer bereits im Marathon-Startfeld standen. So standen
wir dann bis etwa gegen 13.10 Uhr in der Hitze von rund 30 Grad, bis endlich
der Startschuß fiel. Das Feld von rund 800 Läufern zog sich
auf dem Damm dann schon recht gut auseinander. Die ersten Kilometermarkierungen
waren dann nicht ganz exakt, sondern mehr "Pi mal Daumen" angebracht,
aber ab etwa km 3 passte es dann soweit. Auf der Strecke wechselten dann
lange Sonnenpassagen mit kürzeren Schattenpassagen durch Waldbestand
am Seenrand ab. Der Untergrund bestand aus meist aus festem, leicht gesplitteten
Schotter, waa allderdings recht staubig war. Abgesehen von der Hitze,
war es landschaftlich eine herrliche Strecke, da man meistens den See
im Blick hatte. Da diese Veranstaltung von mir als harte Trainingseinheit
für den Frankfurt-Marathon geplant war, konnte ich auch meinen Zeitziel
ohne großen Ärger nach unten korrigieren. Die Hitze selbst
habe ich glücklicherweise - im Gegensatz zu vielen anderen, die schon
recht früh zu gehen anfingen oder ganz ausstiegen (Finisher ca. 650)
- recht gut verkraftet, zumal genügend Wasser- und Getränkestellen
mit Iso, Wasser sowie Bananen und Äpfeln vorhanden waren. Allerdings
hatten die Sanitäter und Ärzte trotzdem genug zu tun. Trotz
der landschaftlich schönen Strecke gibt es aber doch einige Abstriche
zu machen. So wurde nach einigen Kilometern am Nordufer des Großen
Brombachsees entlang der Igelsbachsee umrundet. Nach der Umrundung traf
man allerdings auf dem nochmals zu überquerenden Damm auf die zwischenzeitlich
aufgelaufenen, zum Teil zu dritt nebeneinanderlaufenden Walker. Dies führte
auf dem weiteren Streckenverlauf auf dem rund 3 m breiten Radweg zwischen
Igelsbachsee und Kleinem Brombachsee zu Behinderungen der Läufer,
zumal auch noch viele Ausflügler auf dem Rad unterwegs waren und
überholten oder entgegenkamen. So war ich auf diesen ca. 2 km gezwungen,
Slalom zu laufen. Hier wäre eine noch mehr entzerrte Startzeit meines
Erachtens besser. Der kleine Brombachsee musste dann zum Erreichen der
Marathonstrecke sogar zweimal umrundet werden, so daß man insgesamt
dreimal über den Damm zwischen Großen und Kleinem Brombachsee
lief. Dies war von der Streckenführung der eigenen Motivation doch
etwas abträglich, so daß es besser wäre, die fehlenden
rund 9 km durch die zweite Umrundung irgendwo anders, wie z.B. durch eine
Ortschaft am See hereinzuholen. Dadurch könnte vielleicht auch etwas
mehr Anfeuerung durch Zuschauer erzeugt werden. Zwar sind bei einem Landschaftsmarathon
wie hier sicher immer weniger Zuschauer wie in der Stadt, aber bei der
zweiten Umrundung des kleinen Brombachsees hatte die Begeisterung der
Gäste in den Strandanlagen sowie in den Lokalen spürbar nachgelassen.
Auch einige Radausflüger fühlten sich durch die Läufer
wohl etwas eingeschränkt, vor allem diejenigen, die auf einem rikscha-ähnlichen,
rund 2 m breiten, vierrädrigem Gefährt, das man ausleihen konnte,
den See umrundeten und sich teilweise die Läufer aus dem Weg "klingelten".
Nach der zweiten Umrundung ging des dann am Südufer des Großen
Brombachsees entlang zurück in Richtung Pleinfeld. Nach rund 35 km
fast flacher Strecke hatte man dann hier noch einige kleinere Steigungen
zu überwinden, die zwischen km 39 und 40 in einem steilen, kurzen
Anstieg vom See weg in Richtung Pleinfeld gipfelten. Der letzte km führte
dann durch Pleinfeld, wo man im Zielbereich in der Ortsmitte von jubelnden
Zuschauer empfangen wurde. Diese machten die unterwegs fehlenden Anfeuerungen
wieder wett. Super waren hier wie auch zum Teil auf der Strecke die kostenlos
vom Veranstalter verteilten Rätschen, die einen Riesenkrach verursachten.
Nach dem Ziel gab es dann etwas abgesetzt eine gute Versorgung mit Getränken,
Obst und Massagen. Zum Duschen und Umziehen wollte ich eigentlich mit
dem Shuttle-Service zur Halle fahren. Da dieser aber zu diesem Zeitpunkt
noch immer überlastet war, schlich ich zu Fuß zu Halle. Dort
allerdings konnte ich in Ruhe und mit Platz duschen (warm!) und mich umziehen,
um danach im Festzelt vor der Halle meine Pasta zu geniessen. Nachdem
ich dann wieder einigermaßen hergestellt war, machten wir uns gegen
20.00 Uhr auf den Heimweg.
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