|
BERICHT VON Frank Wolff über den Baldeneysee-Marathon
][
zu Testberichten anderer
Veranstaltungen ][
][ Frank Wolff
][ Volker Raabe ][ Andreas
Tews ][
Liebes Running-Pur Team !
wieder einmal kam ich durch Euch in den Genuß eines Freistarts bei
einem Marathon. Dafür heute einmal vorab ein ganz besonders herzliches
Dankeschön !
Die Anreise verlief über die A45 Sauerlandlinie und den Ruhrschnellweg
ohne größere Komplikationen. Allerdings hatte ich die heimatlichen
Gefilde doch etwas spät verlassen. Nach Abfahrt vom Ruhrschnellweg
dann das große Rätselraten. Erst nach mehrmaligen Nachfragen
fand ich glücklich Start- und Zielgelände. Eine Ausschilderung
des Veranstalters fehlte völlig und wäre an manchen wichtigen
Kreuzungen hilfreich gewesen. Natürlich ist es klar, daß dies
vom Veranstalter nur mit erheblichen Aufwand zu bewerkstelligen ist und
auf Grund der Menge der zusammenlaufenden Autobahnen und Bundesstraßen
im Ruhrgebiet sich schwierig gestaltet. Jedoch wäre es für Neulinge
bei diesem Marathon schon hilfreich, wenn man zumindest im näheren
Umkreis ein paar Schilder z.B. "zum Marathonstart" an wichtigen
Knotenpunkten positionieren könnte. Man kann ja nicht davon ausgehen,
dass jedermann die Veranstaltung bekannt ist, auch wenn es bereits der
39. Marathon war. Obwohl ich durch Zeitverluste beim Suchen nach der in
der Ausschreibung festgelegten Zeit von 9.30 Uhr ankam, funktionierte
die Ausgabe der Startunterlagen auch noch schnell und problemlos um 9.50
Uhr. Die junge Dame im Wettkampfbüro meinte mit einem freundlichen
Lächeln, dass ich wohl ein wenig spät dran wäre. Wie Recht
Sie damit hatte. Glücklich fand ich mich dann doch noch rechtzeitig
bei den übrigen Läufern/Innen ein. Zwei "alte" Bekannte,
hätte ich allerdings fast in meiner Hektik rechtzeitig zum Start
zu gelangen übersehen. Zum Glück hatten Sie mich jedoch ausfindig
gemacht und so konnten wir wenigstens noch kurz "shake hands"
machen, bevor es dann endgültig los ging.
Größere Zeitziele hatte ich mir keine gesetzt. Nach Köln
eine Woche zuvor sollte es ein Trainingslauf werden. Außerdem wollte
ich die Landschaft genießen und den einen oder anderen netten Plausch
unterwegs halten. Das Wetter für dieses Vorhaben wie gemalt. Blauer
Himmel, warme angenehme Temperaturen - einfach herrlich ! Wenn man nicht
gewußt hätte, dass der Kalender den 14. Oktober zeigt, hätte
dies auch ein schöner Sommertag sein können. Und los ging es,
heraus aus dem Start/Ziel-Gelände ganz in der Nähe des Ruder-Regattahauses
in Essen-Hügel. Zunächst führte uns die Strecke in Süd-westliche
Richtung und bereits nach 1 km eine erste Zeitansage eines Helfers. Eine
tolle Orientierungshilfe für die Läufer/Innen die nicht die
Zeit mitstoppen oder in der Aufregung vergessen die Zeit zu nehmen, was
mir übrigens auch schon passiert ist. Zahlreiche solcher Zeitansagen
durch Helfer sollten im weiteren Streckenverlauf folgen. Überhaupt
überraschte positiv die stattliche Zahl der Helfer/Innen. Ohne Ausnahme
waren diese freundlich und klatschten den Läufer/Innen reichlich
Beifall. Nach kurzer Laufzeit Richtung Werden, welches sich am Südufer
des Sees befindet und eigentlich die einzige größere Ortschaft
ist welche man auf der gesamten Strecke durchläuft, wird ein erster
weitläufiger Blick auf den Baldeneysee frei. Ja der Baldeneysee,
wo die größte deutsche Binnensee-Regatta ausgetragen wird und
von dem über 5 Millionen Menschen im Ruhrgebiet Ihr Trinkwasser erhalten,
gehen mir die Gedanken durch den Kopf. Schon bald war Werden erreicht,
wobei sich das Zuschauer-Interesse in Grenzen hielt. Aber die Menschen
die an der Strecke waren, zeigten nicht minder starken Enthusiasmus als
das Publikum in Köln eine Woche zuvor und man glaubt es kaum auch
eine Samba-Gruppe am Wegesrand unterstützte tatkräftig mit Ihren
Samba-Rhythmen. Köln-Gefühle wurden wach. Weiter ging es am
Südufer des Sees entlang Richtung Kupferdreh. Das baumbestandene
Ufer spendete reichlich Schatten und so war der Lauf auf fast der gesamten
Strecke bei nun doch recht warmen Temperaturen doch nicht so Kräftezehrend
als bei einem Lauf in praller Sonne. Die Strecke an sich flach und asphaltiert,
ohne jeglichen Verkehr gut zu laufen. Immer wieder schöne Ausblicke
auf den See. Segelschiffe, Ausflugsdampfer, Ruderer und Kanuten bieten
genügend Abwechslung fürs Auge. Darüberhinaus begegneten
uns viele Spaziergänger, die uns teilweise etwas ungläubig anschauten
und Skater. Auf der gegenüberliegenden Seite unweit hinter Werden
entdecke ich auf der nördlichen Seite des Sees auf einer Anhöhe
im Wald deutlich ein helles Gebäude - Villa Hügel, die bis in
die 40er Jahre Wohnsitz der Industriellenfamilie Krupp war. Heute ist
Sie eher Schauplatz von namhaften kunsthistorischen Ausstellungen und
Galerien bzw. wichtiger Empfänge. Eine Pressemitteilung fällt
mir unweigerlich ein, wo es ein Treffen im August zwischen Ministerpräsident
Wolfgang Clement und namhaften Vertretern der NRW-Wirtschaft über
die Olympia-Bewerbung 2012 in der Villa Hügel gab. Und ein Slogan
kommt mir beim Weiterlaufen in den Kopf "... hart wie Krupp-Stahl",
obwohl dieser wohl aus Zeiten stammt die sich niemand mehr zurück
wünscht, aber die Marathon-Läufer/Innen, ja auf die trifft dies
sicherlich zu "hart wie Krupp-Stahl" im physischen als auch
in psychischer Hinsicht.
Bald war die erste Verpflegungsstelle erreicht. Die Verpflegung ansich
war mit Wasser, Tee, Elektrolyten, Cola und Bananenstücken ausreichend
und gut. Der Abstand der weiteren Verpflegungsstände war angemessen
und nicht zu weit voneinander entfernt. Überhaupt muß man dem
Veranstalter ein Kompliment für die sehr gute, reibungslose Organisation
machen. Eine große Professionalität der Organisatoren läßt
diesen Marathon in Verbindung mit der herrlichen Landschaft zu einem einmaligen
Erlebnis der besonderen Art werden und muß sich dabei nicht hinter
den ganz großen Marathonläufen der Großstädte verstecken.
Wobei mir persönlich sowieso die mehr familiäre Atmosphäre,
dieses Marathons mehr imponiert hat, als mancher kommerziell anmutender
Großstadt-Marathon. Sicherlich trägt dazu auch der Umstand
bei, dass dieser Marathon - wie so manch anderer - von der Teilnehmerzahl
noch nicht so hoffungslos überlaufen ist.
Auf der Höhe Kupferdreh am östlichen Ende des Sees überquerten
wir schließlich die Kampmannbrücke und liefen für einige
Kilometer die Wuppertalerstraße hinauf bis zu einem Wendepunkt,
das einzige langweilige und wenig abwechslungsreiche Stück der Strecke.
Im Gegenteil, etwas deprimierend ist es schon so viele Läufer/Innen
schon auf dem Rückweg der Strecke zu sehen, bis man schließlich
selbst den Wendepunkt erreicht hat.
Das Nordufer ansonsten wieder genauso baumbestanden und schattig wie das
Südufer. Immer wieder kleine Zuschauergruppen die uns aufmunternd
anfeuern. Noch einmal gilt es den See zu umrunden, um nach der 2. Runde,
diesmal jedoch ohne Wendeschleife nach passieren eines Biergartens ins
Ziel einzulaufen. Der Zieleinlauf selbst wird professionell kommentiert
und im Zielbereich gibt es zunächst einmal einen Finisher-Beutel
mit Brötchen, 1 Flasche alkoholfreiem Bier, einem Notizblock, Kugelschreiber
und natürlich eine Medaille. Getränke wie Wasser, Cola, Tee
stehen auch hier noch ausreichend kostenlos zur Verfügung und man
staune selbst an aufgeklappte Sitzbänke wurde für die Läufer/Innen
gedacht, die erstmal sitzend verschnaufen wollen. Etwas nicht unbedingt
Selbstverständliches und was ich selbst bei der sonst sehr gut organisierten
Veranstaltung in Köln vermißt habe, wo ich zusammen mit anderen
Läufern/Innen auf dem Bordstein saß. Die Massagezelte sind
nah und schnell zu erreichen, Duschen und Umkleidemöglichkeiten ausreichend
vorhanden.
Im ganzen gesehen sicherlich eine Veranstaltung die man gerne mal wieder
besucht und mit der man sehr gut einen Kurzurlaub aufgrund der zahlreichen
Sportmöglichkeiten am Baldeneysee oder ein interessantes kulturelles
Rahmenprogramm verbinden kann. Für mich auf jeden Fall steht fest
: "Baldeneysee ich komme wieder !"
Euer Läufer
Frank Wolff
BERICHT VON Volker Raabe über den
Baldeneysee-Marathon
][
zu Testberichten anderer
Veranstaltungen ][
][ Frank Wolff
][ Volker Raabe ][ Andreas
Tews ][
Der Bericht: Hallo Running-pur Team,
vielen Dank, dass für für Euch als Test-Läufer beim Essen
Marathon starten durfte.
Wir waren als Gruppe unterwegs - 4 LäuferInnen und 2 Betreuerinnen
- und sind am Sonntagmorgen aus Bremen und Oldenburg nach Essen mit dem
PKW angereist. Die Fahrt war unproblematisch, ab BAB und B224 ist die
Veranstaltung gut ausgeschildert und bis 08.30 Uhr bekommt man noch einen
Parkplatz ganz in der Nähe des Starts. Die Organisation in Essen
klappte bestens, nach kurzer Wartezeit hatten wir unsere Startnummern,
alles ist überschaubar und gut zu finden, die Helfer waren nett,
kompetent und verbreiteten gute Laune. Einziger Wermutstropfen: Ich fand,
dass zu wenig Toiletten bereitgestellt waren. 4 Dixis im Startbereich,
davon 1 Ex. defekt, ein weiteres voll bis zum Stehkragen reichten nicht
aus und trieben die Läufer kurz vor dem Start in die Büsche.
Auf der Strecke habe ich gar keine Klos gesehen ??
Bei traumhaften Wetter ging es um 10.00 Uhr los. Auf Grund des größeren
Teilnehmerfeldes ging es auf eine geänderte Strecke, der 7km lange
Schlenker am Anfang entfiel und wurde erst nach 12km eingebaut. So ging
es gleich auf die Runde um den Baldeneysee. Zahlreiche Zuschauer säumten
die Strecke und feuerten die Läufer an, bei ca. 15 Grad hatten wir
am Anfang ideale Bedingungen und es herrschten im Läuferfeld und
an der Strecke eine super Stimmung. Ich hatte mir eine Zeit zwischen 3:10
und 3:15 vorgenommen und trat erst einmal auf die Bremse, um nicht zu
sehr von den schnellen Hirschen mitgerissen zu werden. Das klappte auch
ganz gut, ich pendelte mich bei 4:25 ein. Die Essener Strecke rund um
den See hat mir immer schon sehr gut gefallen, ich ziehe halt die schöne
Natur den Straßenfluchten vor und finde es auch nicht schlimm, wenn
an einigen Stellen nicht ganz so viele Zuschauer stehen. Bei dem Traumwetter
in diesem Jahr sah alles besonders schön aus, und ich hatte auch
den Eindruck, daß besonders viele Zuschauer unterwegs waren.
Wie bereits gesagt, hatten die Veranstalter in diesem Jahr den Streckenverlauf
geändert, um zu verhindern, daß die ganz schnellen bereits
nach ca. 5km auf die etwas langsameren Läufer treffen. Dieser Schlenker
wurde jetzt nach ca. 12km eingefügt. Die Seerunde wurde verlassen
und wir liefen 7km lang eine Wendepunktstrecke auf einer breiten abgesperrten
Straße. Dieser neue Abschnitt hat mir nicht besonders gut gefallen,
er war relativ wellig, ohne Schatten, sicherlich zweckmäßig,
aber nicht so schön wie der Rest der Strecke. Ich war froh, als es
dann wieder zurück an den See ging. Nach ein paar Kilometern war
dann die HM-Distanz erreicht, ich lag mit 1:35 gut im Plan und wurde von
meiner Frau angefeuert, was mich natürlich beflügelte.
In der 2. Hälfte machte sich doch die Wärme bemerkbar. Obwohl
die Versorgung alle 4-5 km prima klappte (die Punkte waren angekündigt,
es gab genügend Getränke, Bananen und Schwämme, es waren
ausreichend Helfer vorhanden, so daß es keine Staus gab), merkte
ich ab 30km die Beine und mußte ab 35km das Tempo etwas rausnehmen.
Mit 3:13 bin ich dann ins Ziel gekommen. Leider hatten andere Läufer
wesentlich mehr Schwierigkeiten und mußten sich in der 2. Hälfte
richtig quälen. Vor all denen, die in Teil 2 bis zu 30 Min. länger
brauchten, kann ich nur den Hut ziehen, zeigt es doch, daß die Marathonis
eine super Moral haben, auch wenn es mal nicht rund läuft!! Jetzt
kamen auch die Sanitäter von den Johannitern zum Einsatz, so mancher
Läufer mit Kreislaufproblemen mußte versorgt werden.
Nachdem unsere Gruppe wieder zusammen war, genossen wir das Leben in vollen
Zügen auf der Terrasse eines Ausflugslokals direkt am See. An den
staksigen Bewegungen sah man, daß einige Läufer den Weg hierher
gefunden hatten. Zwischen 15.00 und 17.00 Uhr konnte man sowieso nicht
wegfahren, da sich der Bereich in der Nähe des Startes, in dem viele
Läufer ihre Autos stehen hatten, durch die nachdrängenden Ausflügler
in einen großen Verkehrsstau verwandelt hatte, in dem sich absolut
nichts mehr bewegte. Beim Kaffeetrinken erzählten mir dann mehrere
Läufer, daß sie sich immer dann, wenn sie mal nicht in einer
Gruppe unterwegs waren, von einigen rücksichtslosen Skatern belästigt
wurden. Vielleicht kann man die Strecke während des Laufes noch besser
absperren!
Fazit: Eine gut organisierte Veranstaltung mit einer schönen Strecke
und einem engagiertem Team. Aus meiner Sicht eine echte Alternative zu
einem der großen Stadtmarathonläufe. Auch für Anfänger
zu empfehlen. Ich werde hier bestimmt wieder an den Start gehen.
Volker Raabe, LT TuS Ofen
BERICHT VON Andreas
Tews über den Baldeneysee-Marathon
][
zu Testberichten anderer
Veranstaltungen ][
][ Frank Wolff
][ Volker Raabe ][ Andreas
Tews ][
Hallo liebes Running-pur-Team,
danke als erstes, das Ihr es mir ermöglicht habt, den Essener Baldeneysee-Marathon
unter die Füße zu nehmen. Als Wahlessener, der seit nunmehr
4 Monaten am See wohnt ist es ein besonderes über den Lauf durch
mein " Wohnzimmer" zu berichten. Objektiv wird dieser Bericht
sein, das sei jedem Leser gesagt.
Sonne und blauer Himmel im Oktober. Was will man mehr, nur die Temperaturen
stiegen mit der Nervosität der 1700 gemeldeten Teilnehmer. Die Organisation
im Vorfeld ließ nicht zu wünschen übrig. Einer meiner
Mittester beklagte die mangelnde Ausschilderung des Laufes.Doch sind wir
mal ehrlich, wer schon öfter auf Laufveranstaltungen war, der weiß
wie eine Beschilderung aussieht. Denn diese waren vorhanden und auch deutlich
zu sehen. Auch die Anzahl der Toilettenhäuschen war o.k. Mehr als
4 habe ich übrigens gesehen.Nämlich 4 an
der Anmeldung und 4 am Start.Drumherum ist genug Wald. Wer es komfortabler
haben möchte, der soll sich eben anstellen.
Vom Start weg ließ das Rennen für mich gut an. Dazu muß
man sagen, das meine Zeitvorstellung im Vorfeld korrigiert werden mußte.
Eine hartnäckige Fußverletzung trotzte mir 4 Wochen Laufpause
ab, so daß ich mich entschloß diesen Marathon als schnellen
Trainingslauf mitzunehmen. 3:10-3:15 Std. war das Ziel, denn am 4.November
sollen in Bottrop die 3:30 Std über die 50 km fallen. Als nach 3
km der Ortsteil werden durchlaufen wurde war mein Tempo mehr als o.k.
12:45 min. deuteten Richtung Sub 3 hin. Zuschauer standen an den Straßen.
Es ging wieder hin zum See. Die Sonne strahlte durch die Bäume und
glänzte im See, Läuferträume werden wahr. Der Baldeneysee
ist ein Naherholungsgebiet das nicht nur im Ruhrgebiet bekannt ist. So
ist es auch
verständlich, das bei gutem Wetter viele Touristen kommen. Während
des Laufes ist das Radfahren oder Inlinen am See untersagt, oder besser
gesagt weisen Polizisten auf Motorrädern darauf hin doch bitte einen
anderen Weg zu fahren.
Ich hatte während des Rennens keine Probleme mit diesen Personen.
Ausnahmen gibt es sicherlich. Bei km 5 traf ich einen alten Freund den
ich lange nicht gesehen hatte. Sein Ziel war in den Bereich 3:05 zu laufen.
So beschloß ich ihn zu begleiten und ihn zu Bremsen, waren wir doch
etwas zu schnell. Von nun an liefen wir etwa im 4:20 er Schnitt. Genau
das Tempo. Leider mußte er
mit Schulterschmerzen passen, Sodas ich ab km 20 allein lief. Vorher sei
noch gesagt das die Streckenänderung mit dem langen Wendepunktstück
in der ersten runde von vielen Läufern genau wie mir als sehr angenehm
angesehen wurde. Dieses ist so lange das in der Anfangsphase des Laufes
von der Spitze bis zum Ende das gesamte Feld kontrolliert werden kann
und alte Bekannte
herausgefischt werden konnten. Ein Riesenspaß und eine gute Möglichkeit
Leute zu finden die man am Start verpaßt hatte. Langsamer ist die
Strecke trotz einer kleinen Welle nicht geworden.
Der Halbmarathonpunkt wurde von mir in 1:30:56 passiert. Niemandsland.
Zu langsam für Leute die unter 3 bleiben wollten und wer läuft
freiwillig auf eine Endzeit von 3:01-3:02 an....
So beschloß ich, da ich eh zu schnell für meine Vorgabe war,
der Statistik halber die 2 vor dem Punkt zu sichern und steigerte das
Tempo auf 4:00-4:05 min/km. Bei km 27 war ich im Plan und konnte das Tempo
wieder drosseln, warum Körner für Bottrop verschießen.
4.15 reichten jetzt aus um letztendlich in 2:59:04 Brutto in Ziel zu gelangen.
Im Zielbereich auf den Tribünen der Regattastrecke Zuschauer in Massen.
Trotz der Massen auch auf den letzten Meter entlang des Sees, ließen
die Zuschauer fairerweise immer eine Gasse die sehr gut zu belaufen war.
Dies Zeigen auch die Bilder im Internet: (Für Interessenten: www.laufen-in-essen.de).An
verschiedenen Punkten der strecke wie z.B. kurz vor dem wendepunktstück
tummelten sich ebenfalls Zuschauer, die Verpflegungsstellen waren reichlich
und gut bestückt. Die Helfer hatten immer ein aufmunterndes Wort
für die Teilnehmer. Im Ruhrpott weiß man halt was harte Arbeit
ist und das war es für viele Läufer bei diesen Temperaturen.
Harte Arbeit.
Der Baldeneysee-Marathon in seiner 39. Auflage hat immer etwas Neues zu
bieten. Diese Jahr z.B. eine Samba-Band die in der 2.Runde bei km 35,5
stand. Kurios, wie in Berlin am Wilden Eber.
Kurz und gut, Essen zum 40 sten im nächsten Jahr am 13.10.2002 ist
zu empfehlen. Wer eine weitere Anreise hat dem empfiehlt es sich zu Übernachten.
Das Ruhrgebiet hat eine Menge zu bieten und steht in puncto Touristik,
Hamburg und Berlin in nichts nach. Nächstes Jahr werden sie wieder
kommen, zur "Maloche" am See.
Andreas Tews www.coach-4-you.de
|