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27. Berlin-Marathon

10. 9. 2000: running-pur-Testläufer berichtet von der Strecke


Liebe Lauffreunde,
als running-pur-Testläufer des ASICS DS TRAINER VI und Teilnehmer möchte ich
kurz über den 27. Berlin-Marathon vom 10.September 2000 berichten.
Mit einer Rekordteilnehmerzahl von über 27.000 Läufern und 39.532 Teilnehmern
(Skater, Rollstuhlfahrer und Powerwalker inbegriffen) startete der Lauf, der
aufgrund der ebenen Strecke zu den schnellsten der Welt zählt, um 8.55 Uhr
bei angenehmen 18 Grad und bewölktem Himmel. Die hohe Teilnehmerzahl hatte
ca. 1 Million Zuschauer an die Strecke gelockt, insbesondere im 2.
Streckenabschnitt wurden die Läufer durch live-Bands, Percussion-Kombos und
lautstarke Popmusik, die ab und an aus Hifi-Anlagen dröhnte, auf Trab und bei
Laune gehalten. Ab etwa 11.00 Uhr wurde es dann richtig sonnig, und für
diejenigen Teilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt dem Ziel noch nicht nahe waren
(;-)), auch zu einer recht warmen Angelegenheit. Ich lies daher auch keine
Duschgelegenheit aus, die Berliner Feuerwehr und die Wasserbetriebe hatten in
gewohnter Manier einige Hydranten geöffnet und die Möglichkeit zur dringend
nötigen Abkühlung im Vorbeilauf ermöglicht. Die hohe Teilnehmerzahl brachte
es jedoch auch mit sich, dass die Strecke gerade an den Tränken zur
Herausforderung an die Koordination wurde. Denn da tummelten sich nun mal
einige Tausend Läufer mehr als im Vorjahr, da musste man schon mal zickzack
laufen oder plötzlichen Richtungswechseln des Vordermanns ausweichen. Da ich
"im Pulk" lief, war es besonders schwer, ein kontinuierliches Tempo zu
halten. Auch entzerrte sich das Hauptfeld bis ins Ziel nicht wesentlich.
Meiner guten Erfahrung aus dem Vorjahr bin ich gefolgt und habe an jeder
Verpflegungsstation mindestens einen Becher Wasser getrunken (von dem ja im
Vorbeilauf ohnehin die Hälfte verschütt geht).
Einen neuen Weltrekord wie 1998 und 1999 gab es dieses Jahr nicht, mit
2:07:42 gewann der Kenianer Simon Biwott überraschend das Rennen, der
favorisierte Spanier Fabian Roncero gab wegen Muskelproblemen bei km 30 das
Rennen auf. Zum ersten Mal lief mit Kazumi Matsuo eine Asiatin als erste in
die Ziellinie des Berlin-Marathon ein. Sie brauchte 2:26:15.
Joschka Fischer, der unter dem Pseudonym ´Martin Fischer´ seinen dritten
Marathon nach Hamburg (1998) und New York (1999) bestritt, brauchte 03:54:29.
Der zweite Prominente Teilnehmer des Laufs, Joey Kelly (Kelly-Family)
benötigte 03:55:17. ich lief zeitlich zwischen beiden mit 03:54:56 ein und
verbesserte mich um 29 Minuten zum Vorjahr in meinen ASICS DS TRAINER VI, mit
denen ich sehr zufrieden war (vgl. Testbericht).

Mit sportlichen Grüssen,
Andreas Becker, Berlin

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